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10 Dezember 2014

Appell von Marco Impagliazzo, Präsident von Sant'Egidio: "Mare Nostrum zur Rettung von Menschenleben wieder aufnehmen"

Kommentar zu den Zahlen des Hohen Flüchtlingskommissars der UNO: "Der Verlust von Menschenleben ist kein Kollateralschaden. Die Flüchtlinge dürfen nicht ihrem Schicksal überlassen werden"

 
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Der Präsident der Gemeinschaft Sant'Egidio, Marco Impagliazzo, kommentiert die Zahlen des Hohen Flüchtlingskommissars und richtet einen weiteren Appell an Italien und Europa zur Immigration: "Das Unternehmen Mare Nostrum muss wieder aufgenommen werden".

 

Rom - "Der Verlust von Menschenleben darf niemals als Kollateralschaden angesehen werden. Auch nach Beendigung der Operation Mare Nostrum dürfen die Flüchtlinge, die bei der Überfahrt über das Mittelmeer in Seenot geraten, nicht im Stich gelassen werden."

Der Präsident der Gemeinschaft Sant'Egidio erhebt erneut Anklage beim Hohen Flüchtlingskommissar der UNO, der angesichts der zunehmenden Opferzahlen auf den Meeren (4272 weltweit seit Jahresbeginn und 3419 im Mittelmeer) am Vorabend seines jährlichen Forums die internationale Gemeinschaft "vor der Gefahr" gewarnt hat, "die Aufmerksamkeit zur Rettung von Menschenleben zu vernachlässigen". Impagliazzo betont: "Die Zahlen von UNHCR sind erschreckend. Es ist nicht hinnehmbar, dass Europa untätig bleibt angesichts einer mittlerweile alltäglichen Tragödie oder sich mit Lösungen zufrieden gibt, die kaum angemessen sind, um das Leben von Menschen zu retten, denen - wie der Hohe Flüchtlingskommissar sagt - zu mehr als der Hälfte politisches Asyl zusteht."

Angesichts dieser fortwährenden humanitären Notlage, die nicht allein mit einer allein auf den Schutz der Sicherheit ausgerichteten Vorgehensweise zu lösen ist, richtet der Präsident der Gemeinschaft Sant'Egidio einen weiteren Appell an Italien und Europa, dass mit dem Einsatz von Triton und den Operationen von Frontex "der von Italien durch Mare Nostrum erworbenen Erfahrungsschatz nach der Tragödie von Lampedusa nicht verloren geht". Er fordert "die Wiederaufnahme dieses Einsatzes, durch den viele Menschenleben gerettet werden konnten". Weiter sagte er: "Das komplexe Phänomen der Immigration muss mit einem Blick auf die Ursachen angegangen werden, die Menschen dazu bewegen, ihr Land zu verlassen - wie der Hohe Flüchtlingskommissar betont - und nicht durch bloße Abschreckung."


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