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30 Dezember 2014 | LIBANON

Syrische Kriegflüchtlingskinder in der Schule des Friedens in Al Fakiha im Norden der Bekaa-Ebene

Abschluss eines sehr schwierigen Jahres mit ständigem Zustrom von Flüchtlingen aus Syrien und einer fast verdoppelten Schülerzahl

 
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2014 war ein schlimmes Jahr in der Bekaa-Ebene im Libanon. Durch die Auseinandersetzungen zwischen den Truppen von Hisbollah und den syrischen Rebellen in der dortigen Grenzregion in der Nähe der libanesischen Kleinstadt Al Fakiha kam es zur Kampfhandlungen und Entführungen, einige Gegenden standen unter ständigem Mörserbeschuss.

Tausende Flüchtlinge, Familie mit vielen und oft sehr kleinen Kindern flüchten aus der Gegend von Yabrud, einer syrischen Kleinstadt in der Nähe der Grenze, die viele Wochen lang Schauplatz von Kämpfen war.

Die Kinder sind in den Kriegsgebieten ständigen Gefahren ausgesetzt und haben viele Schwierigkeiten: auch die nun schon drei Jahre bestehende Schule des Friedens litt unter dieser Situation. Im ersten Teil des Jahres konnte der Unterricht nicht regelmäßig stattfinden, weil es teilweise zu gefährlich war, sogar mit den Kleinbussen die Kinder aus dem Lager abzuholen, oder weil die Straßen blockiert waren. 

Um die verlorene Zeit aufzuholen, wurde der Unterricht auch im Juli bis in den Hochsommer hinein fortgesetzt. Im Sommer kam es zu weiteren Unruhen sowohl in Al Fakiha als auch in Ras Baalbek. Die Flüchtlinge verließen die Lager - eines von ihnen wurde in Brand gesteckt. Wer nicht fliehen konnte, fand Unterschlupf in der Stadt. Dort  leben die Flüchtlingsfamilien in Zelten oder in provisorischen Unterkünften, aber sie fühlen sich sicherer.

Im neuen Schuljahr wurde auf die neue Lage eingegangen. Die Schule des Friedens in Al Fakiha wurde besser organisiert, sodass mehr Kinder aufgenommen werden konnten. Weitere Räume wurden angemietet. Heute sind es sieben Klassenzimmer. Es sind 557 Kinder angemeldet, der Unterricht findet in zwei Schichten am Vormittag und am Nachmittag statt.

Es gibt auch mehr Lehrer: unter den Flüchtlingen waren nämlich auch einige syrische Lehrkräfte, die von der Direktorin einbezogen wurden. Nun unterrichten dort 11 Lehrkräfte.

Diese vor drei Jahren durch eine Kollekte aller Gemeinschaften von Sant'Egidio weitweit eingerichtete Schule richtet sich nach dem syrischen Lehrplan, obwohl sie auf libanesischem Gebiet liegt. Denn die Hoffnung soll nicht zunichte gemacht werden, dass die Rückkehr nach Syrien möglich ist und die Kinder wieder nach Hause gehen können.


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