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8 Januar 2015 | UVIRA, DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO

Ein ökumenisches Friedensgebet im Südkivu ein Jahr nach den ethnischen Auseinandersetzungen

Es wurde vom Bischof gemeinsam mit der Gemeinschaft Sant'Egidio organisiert unter Beteiligung von Vertretern aller Religionen

 
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Am 4. Januar fand in Mutarule in der Provinz Uvira in Südkivu ein Tag des Gebetes für den Frieden statt, an dem alle Religionen und die verschiedenen christlichen Konfessionen aus der Region beteiligt waren.
Vor einem Jahr war es in dieser Region zu ethnischen Auseinandersetzungen zwischen Bafuliru und Barundi gekommen, bei denen 36 Menschen ums leben kamen.

Die Initiative ging von der Gemeinschaft Sant'Egidio und dem Bischof von Uvira, Sebastien Muyengo, aus und wollte einer Region Hoffnung vermitteln, die durch Hass und Gewalt ungastlich wurde und verödet ist. Dadurch sollte auch eine Bewegung des Friedens und Zusammenlebens zwischen Ethnien angeregt und darauf hingewiesen werden, dass die Religion nicht zur Förderung von Krieg manipuliert werden darf. Alle Stämme der Region waren anwesend und unterzeichneten mit den Religionsvertretern den von der Gemeinschaft verfassten Friedensappell "Friede auf Erden" 2015.

Neben dem katholischen Bischof waren Vertreter der Anglikaner, der orthodoxen Kirche vom Patriarchat von Alexandria, von der lutherischen Kirche, von den Pfingstlern und den Kimbanguisten anwesend, sowie auch Vertreter des Islams und lokale Oberhäupter und Vertreter der Behörden der Region mit dem Generalbevollmächtigten des Gerichtshofes von Uvira und dem Oberhaupt der Regierungsarmee in der Region.

Nach der Unterzeichnung des Appells zogen die Religionsführer in einer Prozession zum Friedhof. Dort legten sie Blumen nieder und entzündeten Lichter zum Gedenken an die Opfer. Dieses Zeichen soll dazu dienen, dass sich solche Massaker nicht wiederholen.


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