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9 Februar 2015

WORTE VON PAPST FRANZISKUS

Das Gebet ist unser Protest vor Gott in Kriegszeiten

Die Worte "Sieg" oder "Niederlage" sind nicht richtig, das einzig richtige Wort lautet "Frieden"

 
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Wiederum gehen meine Gedanken zum geliebten ukrainischen Volk. Leider verschlechtert sich die Lage und der Konflikt der Parteien verschlimmert sich. Bitten wir vor allem für die Opfer, unter denen sehr viele Zivilisten sind, und für ihre Familien. Bitten wir den Herrn, dass diese schreckliche Gewalt unter Geschwistern bald aufhöre. Ich wiederhole meinen eindringlichen Appell, dass - auch auf internationaler Ebene - alle Anstrengungen gemacht werden, um den Dialog fortzusetzen als einzig möglichem Weg, um zu Frieden und Eintracht in diesem geplagten Land zurückzukehren. Brüder und Schwestern, wenn ich die Worte "Sieg" oder "Niederlage" höre, tut es mir sehr weh, ich spüre eine große Traurigkeit im Herzen. Es sind keine richtigen Worte; das einzig richtige Wort lautet "Frieden". Das ist das einzig richtige Wort. Ich denke an euch, ukrainische Brüder und Schwestern... Bedenkt, dass dies ein Krieg unter Christen ist! Ihr alle habt dieselbe Taufe empfangen! Ihr kämpft unter Christen. Denkt an diesen Skandal. Beten wir alle, denn das Gebet ist unser Protest vor Gott in Kriegszeiten.

Generalaudienz am 4. Februar 2015