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18 Februar 2015

Syrien: Angesichts der vom UNO-Gesandten angekündigten Hoffnung auf Waffenstillstand erneuern wir den Appell #savealeppo

"Im Namen der Leidenden" muss Frieden gesucht werden, betont der Gründer von Sant'Egidio, Andrea Riccardi

 
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ROM - Die Gemeinschaft Sant'Egidio begrüßt die Ankündigung des UNO-Sondergesandten für Syrien, Staffan de Mistura, über einen möglichen und bevorstehenden Waffenstillstand von sechs Wochen für den in der Stadt Aleppo stattfindenden Krieg. Er appelliert an alle Verantwortlichen der Krise, dass die Kampfhandlungen möglichst bald wirklich eingestellt werden.

Wenn die Initiative zum Schutz der Zivilbevölkerung, die bei der Regierung von Damaskus scheinbar schon auf Bereitschaft gestoßen ist, von allen in der Region anwesenden Parteien akzeptiert wird, wäre das ein grundlegender Fortschritt für die Umsetzung des Appells "Save Aleppo", den Andrea Riccardi am 22. Juni veröffentlicht hat, um der Bevölkerung dieser Stadt endlich Erleichterung zu verschaffen, die seit über zwei Jahren Opfer der Auseinandersetzungen geworden ist.

Im Appell des Gründers der Gemeinschaft Sant'Egidio heißt es: "Aleppo zu retten ist mehr wert, als würde man im Konflikt Partei ergreifen! Humanitäre Korridore müssen eingerichtet und Versorgung der Zivilbevölkerung garantiert werden." Die Forderung wird in der Überzeugung gestellt, dass "der Friede im Namen der Leidenden unbedingt durchgesetzt" und eine Zukunft für diese Stadt neu aufgebaut werden muss, die ein historischer Begegnungsort für viele Völker und eine Stätte von tausendjährigem Zusammenleben zwischen Muslimen und Christen ist.


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