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19 Februar 2016

WORTE VON PAPST FRANZISKUS

Immer gibt es die Möglichkeit zur Veränderung. Wir sind in einer Zeit, um als Volk zu handeln und zu verwandeln, zurechtzurücken und zu ändern

zu bekehren, was uns zerstört, was uns menschlich kaputt macht

 
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Die Barmherzigkeit vertreibt immer die Boshaftigkeit, nimmt dabei jedoch den Menschen sehr ernst. Sie appelliert immer an das Gute der einzelnen Person, auch wenn es verborgen, betäubt ist. Sie will nichts zerstören, wie wir das oft fordern oder tun wollen. Die Barmherzigkeit will in jeder Lage von innen her verwandeln. Das ist der Charakter des Geheimnisses der göttlichen Barmherzigkeit. Sie tritt an den Menschen heran und ruft zur Umkehr, zur Reue auf; sie fordert auf, den Schaden zu betrachten, den man auf allen Ebenen verursacht. Die Barmherzigkeit dringt immer in das Böse ein, um es zu verwandeln. Es ist das Geheimnis Gottes, unseres Vaters: Er sendet seinen Sohn, der in das Böse eindringt, zur Sünde wird, um das Böse zu verwandeln. Das ist seine Barmherzigkeit.

Der König hörte zu, die Einwohner der Stadt handelten und der Befehl zur Reue wurde erlassen. Die Barmherzigkeit Gottes drang ins Herz ein, sie offenbarte und zeigte, was unsere Sicherheit und Hoffnung ist: Immer gibt es die Möglichkeit zur Veränderung. Wir sind in einer Zeit, um als Volk zu handeln und zu verwandeln, zurechtzurücken und zu ändern, zu bekehren, was uns zerstört, was uns menschlich kaputt macht. Die Barmherzigkeit ermutigt uns, die Gegenwart zu betrachten und darauf zu vertrauen, was im Verborgenen eines jeden Herzens heil und gut ist. Die Barmherzigkeit Gottes ist unser Schild und unsere Burg.

Jona war eine Hilfe, um zu sehen und das Bewusstsein zu schärfen. Seine Berufung findet sofort Männer und Frauen, die zur Umkehr fähig sind, zum Weinen fähig sind. Weinen über die Ungerechtigkeit, Weinen über den Verfall, Weinen über die Unterdrückung. Diese Tränen können den Weg zur Veränderung auftun; diese Tränen können das Herz erweichen; diese Tränen können den Blick reinigen und helfen, die Spirale der Sünde zu erkennen, in der man sehr oft gefangen ist. Diese Tränen können den Blick und das hart gewordene und besonders vor dem Leid der Anderen eingeschlafene Verhalten sensibel machen. Diese Tränen können eine Wende herbeiführen, um uns für die Umkehr zu öffnen. Das geschah bei Petrus, nachdem er Jesus verleugnet hatte: Er weinte, und die Tränen öffneten sein Herz.

 

Aus der Homilie von Papst Franziskus bei der Messe in Cuidad Juárez, Mexiko, am 17. Februar 2016


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