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Unterstützung der Gemeinschaft

  
30 Oktober 2017

Worte von Papst Franziskus

Man kann nicht im Bund mit dem Herrn sein und jene schlecht behandeln, die unter seinem Schutz stehen

Die Witwe, die Waise und der Fremde, der Migrant, das heißt die Menschen, die ganz allein und am wehrlosesten sind

 
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Jesus aber will klarmachen, dass es ohne die Liebe zu Gott und zum Nächsten keine wahre Treue zu diesem Bund mit dem Herrn gibt. Du kannst vielleicht viel Gutes tun, viele Vorschriften einhalten, viele gute Dinge, doch wenn du die Liebe nicht hast, nützt es nichts.

Ein anderer Text aus dem Buch Exodus, der »Bundeskodex« oder »Bundesbuch« genannt wird, bestätigt dies. Dort wird gesagt, dass man nicht im Bund mit dem Herrn sein und jene schlecht behandeln kann, die unter seinem Schutz stehen. Und wer sind die, die unter seinem Schutz stehen? Die Bibel sagt: die Witwe, die Waise und der Fremde, der Migrant, das heißt die Menschen, die ganz allein und am wehrlosesten sind (vgl. Ex 22,20-21). In seiner Antwort an jene Pharisäer, die ihn befragt hatten, versucht Jesus ihnen zu helfen, ihre Religiosität in Ordnung zu bringen, sich wieder klar zu machen, was wirklich zählt und was weniger wichtig ist. Jesus sagt: »An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz samt den Propheten« (Mt 22,40). Das sind die wichtigsten, und die anderen hängen von diesen beiden ab. Und Jesus hat sein Leben gerade so gelebt: indem er das predigte und wirkte, was wirklich zählt und wesentlich ist, das heißt die Liebe. Die Liebe gibt dem Leben und dem Weg des Glaubens Elan und Fruchtbarkeit: ohne Liebe sind und bleiben sowohl das Leben als auch der Glaube unfruchtbar.

Angelus vom 29. Oktober 2017, gesamter Text auf vatican.va