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28 August 2008

Jugend für den Frieden in Mosambik: ein Sommer im Zeichen der Freundschaft

 
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Jugend für den Frieden und Mosambik: eine Freundschaft fürchtet weder Zeit noch Entfernung. Zum dritten Mal hintereinander hat nämlich eine Gruppe von Jugend für den Frieden aus Rom den August in den DREAM-Zentren von Mosambik verbracht.

Alte und neue Freunde haben sie schon erwartet. Insbesondere die Kinder vom Ernährungszentrum in Matola, wo mit einigen eine Verbundenheit gewachsen ist, die die Entfernungen überbrückt. Das Ernährungszentrum ermöglicht den Kindern ein gutes Aufwachsen. Dort findet man mit Freude größere Freunde, die gesund sind und gerne Feste feiern.

Die römischen Jugendlichen haben sich auch für andere Kinder engagiert, z.B. für die Kinder vom DREAM-Zentrum von Machava, von der Wohngruppe und vom Waisenhaus in Mumeno. Dort wurden am Wochenende jeweils Urlaubstage mit mehr als 170 Kindern durchgeführt. Dazu kamen die Kinder aus einem Heim, das von Franziskanerinnen unterhalten wird.

Nach der Rückkehr nach Rom haben sie von diesen besonderen Tagen berichtet:

„Von Montag bis Donnerstag haben wir mit den Aktivisten in den DREAM-Zentren zusammengearbeitet und im Lebensmittellager geholfen. Wir haben die Mitarbeiter bei den häuslichen Krankenbesuchen begleitet. Der Eifer der Aktivisten hat alle sehr beeindruckt, wie sie manchmal Stunden lang Fußwege zurückgelegt haben, um alle in der Therapie befindlichen Patienten auch ohne irgendwelche Adressen zu besuchen.
Der größte Einsatz fand im Ernährungszentrum Matola statt. Es wurden Tage mit Spielen, Festen und Aktivitäten für die Kinder gestaltet. Dort haben einige von uns in der „scuolinha“ geholfen, in der 15 Vorschulkinder einen Kindergarten besuchen. Wir haben den Geist von DREAM vertiefen können durch die Teilnahme am Gebet mit den Aktivisten und am Gebet im Hochsicherheitsgefängnis von Machava. Am Wochenende konnten wir von Freitag bis Sonntag Urlaubstage für ungefähr 170 Kinder in zwei Gruppen gestalten. 150 Kinder aus Matola, 15 kranke Kinder aus Machava und die Kinder unserer Wohngruppe. Wir konnten ihnen das Land des Regenbogens erklären und verschiedene Aktivitäten durchführen. Wir haben z.B. die Arche Noah gebaut und Masken aller Tiere gebastelt und dabei die Lieder der Bewegung gelernt und Bilder gemalt. Die Atmosphäre dabei war fast feierlich, weil die Kinder äußerst konzentriert gemalt, gezeichnet und Masken gebastelt haben. Alle haben mit bunten Strohhalmen und Bindfäden „Regenbogenketten“ und „Regenbogenarmbänder“ gebastelt, die sie auch nach unserer Abreise noch tragen. Viele haben ihre Masken sogar noch im Bett aufgesetzt. Für viele war es die Gelegenheit, wirklich einmal ein Leben als Kinder zu führen mit Spielen, ausreichend Essen und einem bequemen Bett.

Bei der Abreise haben viele Kinder die Betten beküsst und umarmt, in denen sie geschlafen hatten... Das Sommerlager hatte in einem Waisenheim von Franziskanerinnen stattgefunden, die sich an unseren Aktivitäten und Festen beteiligt haben. Die Kinder sind sehr traurig, oft lassen sie den Kopf hängen und wollen einfach nur gestreichelt werden. Beim Abschied hat ein 14jähriges Mädchen gesagt, dass nach dem Sommerlager die Traurigkeit wieder zurückkommt. Am letzten Tag unseres wunderbaren Abenteuers haben wir ein großes Fest im Ernährungszentrum gemacht, bei dem eine Gruppe von Kindern in traditionellen Kleidern einige typische Tänze aufgeführt hat, um uns zu verabschieden. Viele Kinder haben uns gefragt, wann wieder wiederkommen und zusammen Urlaub machen.

Der Abschied war nicht leicht. Es waren Tage großer Freude, in denen wir gespürt haben, dass die Menschheitsfamilie von Menschen aus dem reichen Norden und dem Süden der Welt wieder zusammengefügt wird“.


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