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Unterstützung der Gemeinschaft

  
12 September 2008

Eine Welt ohne Gewalt: gegen Rassismus und Antisemitismus. Europäische Jugendliche der Gemeinschaften von Sant’Egidio als Pilger nach Auschwitz

 
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In diesen Tagen findet die Pilgerreise „Für eine Welt ohne Gewalt: Jugendliche in Auschwitz gegen Rassismus und Antisemitismus“ statt, an der mehr als fünfhundert Universitätsstudenten der Gemeinschaft Sant’Egidio aus Osteuropa (Ukraine, Tschechien, Ungarn, Slowakei, Rumänien, Polen, Russland), aus Deutschland und Italien und auch eine Vertretung aus Georgien teilnehmen.

Besonders bedeutsam ist die Teilnahme von Jugendlichen, deren Länder schwere Krisen erlebt haben oder gerade durchleben, wie die Russen, Polen, Ukrainer und Georgier.

In den Monaten vor der Pilgerreise fanden Treffen zur Fortbildung und Sensibilisierung über die Geschichte der Shoah, über Antisemitismus und Rassismus statt. Dabei wurde auch besonders über die besorgniserregenden Ereignisse nachgedacht, die sich in trauriger Weise in diesen Ländern abgespielt haben. An den Treffen nahmen Tausende von Jugendlichen in verschiedenen Schulen, Fachhochschulen und Universitätsfakultäten teil.

Diese Initiative, die siebzig Jahre nach der Schaffung der Rassengesetze in Italien und nach der Reichspogromnacht in Deutschland stattfindet, möchte das Bedürfnis aufgreifen, eine Erinnerung an die Geschichte zu vermitteln, die nicht immer gegenwärtig ist und oft sogar unbekannt bleibt. Das Gedenken an diese Ereignisse ist jedoch eine unverzichtbare Grundlage, um heute eine neue Kultur aufzubauen, die frei ist von Verachtung und Gewalt und insbesondere von jeglicher Art von Rassismus und Antisemitismus.

Die internationale Tagung begann am Donnerstag, 11. September, in Krakau mit einer Versammlung und dem Zeugnis von David Brodmann, den Oberrabbiner von Savyon (Israel), der ein Überlebender des Konzentrationslagers Theresienstadt ist. Rabbiner Brodman sagte: „Wenn man an diese Zeit denkt, ist das immer ein Schmerz, doch die Freundschaft mit der Gemeinschaft Sant’Egidio hat mich davon überzeugt, diesen Schritt zu tun“. Dann hat er lange mit den Jugendlichen gesprochen, sie persönlich gegrüßt und von seinen Kindheitserfahrungen in den Konzentrationslagern zunächst in den Niederlanden und dann in Theresienstadt erzählt. Heute begleitet er die Jugendlichen nach Auschwitz: „Ich gehe zum ersten Mal dorthin, doch in der Begleitung der Jugendlichen schöpfe ich Hoffnung“, hat er betont. Die Begegnung war besonders bewegend, und die Jugendlichen waren sehr betroffen, als sie vom Schrecken jener Jahre hörten, wie sie mit den Augen eines Kindes erlebt wurden.

Am Freitag, den 12. September, besuchen die Teilnehmer Auschwitz und am späten Nachmittag gehen sie einen Gedenkweg entlang der Gleise von Birkenau. Am Ende werden sie vor dem Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus Blumenkränze zum Gedenken an die Juden und Zigeuner niederlegen und danach einen Appell gegen Rassismus und Antisemitismus in verschiedenen Sprachen verlesen. 

 


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