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22 September 2008

Bericht: Fernadoptionen in Vietnam

 
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Das Wohnheim Mai Lien in Ho-Chi-Minh-Stadt

Es ist schwer, in Vietnam Kind zu sein. Wenn die Kinder sehr arm sind, sind sie noch mehr den Gefahren und der Gewalt des Lebens ausgesetzt.

Das Erbe des langen Krieges, der das Land zugrunde gerichtet hat, war schwer. Der Lebensstil hat sich radikal verändert, worunter insbesondere die noch sehr jungen Frauen gelitten haben.

Sehr bald haben wir im Jahr 2003 mit den Fernadoptionen für die kleinen Bewohner des Hauses Mai Lien in Ho-Chi-Minh-Stadt in Vietnam begonnen.



In diesem Heim leben ca. dreißig Kinder aus extrem armen Familien, die oft sehr schwierige Geschichten häufig voller Gewalt hinter sich haben. Das Programm der Fernadoptionen garantiert ihnen Ernährung, Bezahlung von Schulgeld und alles, was für ein gesundes Heranwachsen notwendig ist.

Im Dezember 2007 konnten die Kinder durch die Hilfe der Adoptionen ein neues, schöneres, größeres und freundlicheres Haus beziehen. Dort gibt es auch einen Lesesaal, und bald werden einige Computer angeschafft. 

Denn die Schwestern, die das Haus leiten, möchten unbedingt die Ausbildung und Schulung der Kinder fördern, damit sie Hilfe für mehr Möglichkeiten im Leben erhalten. 

Die Kinder vom Wohnheim Mai Lien gehen jeden Morgen in die Schule des Stadtviertels und lernen nachmittags zu Hause. Sie lernen ein Musikinstrument und machen Sport. Es fehlt auch nicht an Hilfen für das gemeinsame Leben im Haus. Sie führen wieder ein normales Leben, können die traurigen Erinnerungen an die Vergangenheit hinter sich lassen und von einer besseren Zukunft träumen.

Manche von ihnen möchten gern Touristenführer werden, andere wollen als Erwachsene Fotografen werden. Einige von den Größeren arbeiten schon in einem Schönheitssalon und sind ganz stolz darauf.

 

 

Danang

Danang ist eine vietnamesische Großstadt mit dem wichtigsten Hafen im südlichen Zentrum des Landes. 

Dort begannen die Franzosen die Kolonialisierung im Jahr 1858. Dort befand sich auch der zentrale Flugplatz der USA während des Krieges in den sechziger-siebziger Jahren. Heute hat Danang ca. eine Million Einwohner. Die Stadt ist schnell gewachsen und musste viele Flüchtlinge aufnehmen. Sie besitzt ein modernes Geschäftszentrum und eine sehr große und sehr arme Peripherie.

Dort haben wir 2006 mit der Fernadoption von 20 Kindern begonnen. Ihre Familien leben von der Landwirtschaft und leben in sehr einfachen Häusern inmitten der Reisfelder der Gegend. Die Häuser besitzen ein Hochparterre, wo man während der Überflutungen Zuflucht findet und die wichtigen Besitztümer aufbewahren kann. Das Wasser steigt bis zu zwei Metern Höhe und richtet überall Schaden an. 

Durch die Fernadoptionen kann Schuldgeld, Schulmaterial und oft auch manche Renovierung der sehr armen Behausungen finanziert werden.

Einige Familien konnten auf diesem Weg Türen und Fenster einbauen.

Vor einigen Monaten haben wir die Kinder der Fernadoptionen besucht, wobei uns ein festlicher Empfang bereitet wurde. Alle waren begeistert und haben uns viele Fragen über Italien gestellt: „Was isst man in Italien? Gibt es dort Berge? Könnt ihr den Papst grüßen?“

Einige Kinder der Fernadoptionen in Danang sind behindert. Nur durch unsere Hilfen können sie ein Tageszentrum besuchen, in dem verschiedene Aktivitäten durchgeführt werden. Das ist wirklich eine Revolution, denn mit einer Behinderung ist man in Vietnam normalerweise ans Haus gefesselt und kann es fast nie verlassen. 

Auch für sie hat durch die Fernadoptionen ein neues Leben begonnen. 


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