Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

Riccardi Andrea: pressespiegel

change language
sie sind in: home - news kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  
21 November 2008

Die Todesstrafe ist weltweit geschwächt. Ein weiterer Fortschritt bei der Generalversammlung der UNO

 
druckversion

Auf dem Weg zu einem universalen Moratorium

Mit 105 Ja-Stimmen, 48 Nein-Stimmen und 31 Enthaltungen wurde eine neue Resolution gegen die Todesstrafe und für ein universales Moratorium bei der Dritten Kommission über die Menschenrechte der Generalversammlung der UNO verabschiedet, die in New York im Gange ist.

89, und damit zwei Länder mehr als im vergangenen Jahr, als die erste historische Resolution über die Todesstrafe der Generalversammlung der UNO vorgelegt wurde, waren Co-sponsor. Das ist die höchste jemals registrierte Zahl bei der Vorlage einer Resolution in der Generalversammlung. Das Signal für eine Veränderung der Sensibilität in der Welt und eine Bestätigung dafür, dass die Ablehnung der Todesstrafe und der Kampf für eine Gerechtigkeit ohne Rache, die das menschliche Leben achtet, zu einem Standard wird, hinter den die Welt nicht mehr zurückgehen möchte. 

Die Todesstrafe ist nicht mehr nur eine Frage einzelner Länder, heute ist sie offiziell eine Frage, die die internationale Gemeinschaft betrifft, wie es von der Resolution gefordert und betont wird. Denn sie ruft alle Länder dazu auf, in Hinblick auf den Offiziellen Bericht des Generalsekretärs der Vereinten Nationen was die Rechtswege und die Anwendung der Todesstrafe betrifft größere Transparenz zu zeigen.

Die Gemeinschaft Sant’Egidio hat sich weltweit intensiv und an der Seite zahlreicher afrikanischer und zentralasiatischer Länder engagiert. Diese Länder wurden in den vergangenen beiden Jahren von Ländern, die die Todesstrafe anwenden, zu Protagonisten in diesem Kampf für eine menschlichere Rechtsprechung, wobei sie mit der World Coalition against the Death Penalty (WCADP) zusammenarbeiten. Die Gemeinschaft beglückwünscht alle, die auf internationaler Ebene sowie an der Basis in ihren Ländern und im Glaspalast in abgestimmter Zusammenarbeit und sehr wirksam mit ihr dafür gearbeitet haben, diese Lebenskultur zu verbreiten, die der Todesstrafe die Legitimität entzieht sowie die Minderung von Gewalt und Wege der Versöhnung und des friedlichen Zusammenlebens fördert. Dazu gehören Länder, die die schreckliche Erfahrung von Genozid oder Apartheid erlebten, oder auch Länder mit Apartheid, die auf die Todesstrafe als Rechtsmittel verzichtet haben, unter anderem Kambodscha, Ruanda, Burundi und Südafrika.

Ein Schritt nach vorn auf dem Weg zu einer endgültigen Verabschiedung in der Generalversammlung.

Am 30. November wird die Gemeinschaft Sant’Egidio vor der endgültigen Verabschiedung des schon von allen Mitgliedsländern der Kommission verabschiedeten Textes mit allen Menschenrechtsorganisationen der Welt den Internationalen Tag der Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe (Cities for life) begehen. Es werden fast 1.000 Städte der Welt und fünfzig Hauptstädte mit Rom und der Toskana verbunden sein, um aus Anlass der Endabstimmung der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UNGA) ihre Unterstützung zu bekunden. Es ist der Jahrestag der ersten Abschaffung der Todesstrafe durch einen Staat, die am 30. November 1786 auf die Initiative von Großherzog Peter Leopold umgesetzt wurde. 

In den kommenden Tagen wird die Gemeinschaft Sant’Egidio das Programm der weltweiten Initiativen verbreiten, die Ende November stattfinden werden.

Piazza di S. Egidio 3 a , 00153 Roma – Tel. 3906585661 – Fax 39065883625
www.santegidio.org - e-mail com@santegidio.org


 LESEN SIE AUCH
• NACHRICHTEN
4 April 2017

Verhindern wir die 8 kurz nach Ostern vorgesehenen Hinrichtungen in Arkansas. UNTERSCHREIBE DEN APPELL ONLINE

IT | EN | DE
21 Februar 2016

Mit Freude begrüßen wir den Appell des Papstes für ein Moratorium der Hinrichtungen im Jubiläum der Barmherzigkeit

IT | EN | ES | DE | FR | PT | CA | NL
30 November 2016

Am 30. November LIVE STREAMING vom Kolosseum der Städte für das Leben gegen die Todesstrafe

IT | EN | ES | DE | FR | PT | CA | ID
10 Oktober 2016

10. Oktober - Welttag gegen die Todesstrafe. Sant'Egidio organisiert Initiativen von Japan bis zu den italienischen Gefängnissen

IT | ES | DE | FR
5 Juli 2016

Todesstrafe: ein wichtiger Schritt auf dem Weg der Abschaffung in Guinea-Conakry

IT | EN | ES | DE | FR | CA
17 Mai 2010

In Rom fand der 5. Internationale Kongress der Justizminister "Vom Moratorium zur Abschaffung der Todesstrafe" statt, an dem Vertreter aus 30 Ländern teilnahmen. Texte und Bilder

IT | EN | ES | DE | FR | PT | CA
all news
• DRUCKEN
6 April 2017
Domradio.de

"Als Christ nicht nachvollziehbar"

30 Dezember 2016
ANSA

Pena morte:Farnesina,importante risoluzione Onu su moratoria

1 Dezember 2016
Main-Post

Wie Joaquin Martinez dem elektrischen Stuhl entkam

1 Dezember 2016
Roma sette

Anche Roma tra le “Cities for life”, contro la pena capitale

1 Dezember 2016
Notizie Italia News

30 novembre, Giornata Mondiale delle Città per la Vita, contro la Pena di Morte

1 Dezember 2016
Avvenire

Città illuminate contro il buio delle esecuzioni

alle pressemitteilungen
• DOKUMENTE

Mario Marazziti: rifiutare la logica della pena di morte per non cedere alla trappola del terrore

Statement by Minister J. Kamara on the death penalty in Sierra Leone

Vice President Mnangagwa: Zimbabwe's steps toward the abolition of the death penalty

Jean-Louis Ville: Europe is against the death penalty.

Cambodian Minister of Justice, Ang Vong Vathana: Cambodia as a model of Asian country without the death penalty

Rajapakshe, Minister of Justice: Sri Lanka to protect the right to life, against the death penalty

alle dokumente

VIDEO FOTOS
2:
Malawi contra la pena de muerte
4:01
Cities for life: desde Roma al mundo entero contra la pena de muerte

410 besuche

442 besuche

472 besuche

416 besuche

482 besuche
alle verwandten medien
MEHR

VOM MORATORIUM ZUR ABSCHAFFUNG DER TODESSTRAFE

III. Internationaler Kongress der Justizminister