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Unterstützung der Gemeinschaft

  
3 Dezember 2008

Lilongwe (Malawi): Der Einsatz der Gemeinschaft im Gefängnis hilft den Ärmsten, damit ihnen Gerechtigkeit widerfährt und die Freiheit zurückgegeben wird

 
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Vor einigen Wochen wurde durch den Einsatz der Gemeinschaft Sant’Egidio von Lilongwe (Malawi) Flywell F. in die Freiheit entlassen. Er ist ein Jugendlicher, der noch lange Zeit nach Ablauf der Strafe im Gefängnis von Maula war.

Flywell ist arm und konnte sich keinen Rechtsbeistand leisten, schon lange war die Zeit seiner Haftstrafe abgelaufen, doch er hätte noch eine Kaution von ca.20 Euro bezahlen müssen, um das Gefängnis verlassen zu können. Das war viel für ihn, zu viel. Dank der Gemeinschaft von Lilongwe, die für ihn die Kaution bezahlt hat, ist er wieder in Freiheit.

Die Zustände im Gefängnis sind prekär: es gibt weder Betten noch Decken. Die Zellen sind überfüllt, sodass die Gefangenen gezwungen sind, sich oft im Hof in der Sonne aufzuhalten. Das führt zur schwerwiegenden Problemen wie Austrocknung oder Hautinfektionen. In vielen Gefängnissen kann man nicht atmen und schlafen, manchmal sind die Gefangenen gezwungen, in Schichten zu schlafen. Es gibt kaum zu essen, nur eine Mahlzeit am Tag, einem Brei aus Maniokmehl und wenig Gemüse. Die Überfüllung der Gefängnisse ist auch dadurch bedingt, dass man oft schon wegen geringfügiger Vergehen im Rahmen eines Bußgeldverfahrens im Gefängnis landet.

Daher haben die Gemeinschaften von Sant’Egidio in Malawi ihren Besuchsdienst und die Hilfen in den Gefängnissen intensiviert. In den vergangenen Monaten wurden Lebensmittel und Hilfen für die Grundbedürfnisse (Seife, Kleidung und Medikamente) in den Gefängnissen von Lilongwe, Blantyre, Chikwawa, Mzuzu und Zomba verteilt, um die Lebensbedingungen für Tausende Gefangene zu verbessern. 

 


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