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22 Dezember 2009

Appell der Gemeinschaft Sant'Egidio an die italienischen Abgeordneten zur Reform des Gesetzes über die Staatsangehörigkeit

 
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"Der Grundlagentext für die Diskussion über die Reform der Staatsangehörigkeit bereitet uns große Sorgen. Nach vielen Reden ist der Text ein Rückschritt im Vergleich zum bestehenden Gesetz.

Seit Jahren weisen wir auf einen Anachronismus zwischen unserem Gesetz über die Staatsangehörigkeit und der Wirklichkeit unseres Landes und der neuen Mitbürger hin. Wir denken besonders an die Kinder, die in Italien geboren wurden und aufgewachsen sind, die in den ersten Lebensjahren eingereist sind und unsere Schulen besucht haben: Sie werden kaum berücksichtigt."

Am Vorabend der Parlamentsdiskussion über die Reform des Gesetzes über die Staatsangehörigkeit richtet der Präsident der Gemeinschaft Sant'Egidio, Marco Impagliazzo, einen Appell an die Abgeordneten aller politischen Kräfte:

"In Italien leben 800.000 Immigrantenkinder (23% der Immigranten insgesamt), von ihnen sind 500.000 in Italien geboren. Warum werden sie immer noch als ‚Ausländer' behandelt und warum wird ihre Integration in einem Land erschwert, das sie schon als ihr eigenes ansehen?
Ich hoffe, dass 2010 ein Jahr wird, in dem unser Parlament ein Gesetz verabschiedet, das das Leben Tausender Personen verändert und damit auch die Zukunft unseres Landes."

Wir haben insbesondere folgende Wünsche:

 
  • Die Staatsbürgerschaft soll bei Geburt an Kinder verliehen werden, die in Italien von Eltern mit Aufenthaltserlaubnis geboren werden und die konkret nachweisen, dass sie sich in die italienische Gesellschaft integrieren möchten.
 
  • Der positiven Eingliederung im Ausland geborener Minderjähriger in unserem Land sollten Modalitäten zur Erlangung der Staatsbürgerschaft schon vor Erreichen der Volljährigkeit entsprechen. Außerdem sollte es erleichterte Verfahren für jüngere Erwachsene geben, wenn sie als Minderjährige nach Italien gekommen sind.
 
  • Die Staatsbürgerschaft sollte nicht in anachronistischer Weise dazu verpflichten, die ursprüngliche Staatsbürgerschaft aufzugeben, außer dass es in besonderen Ausnahmefällen durch Erfordernisse der Außenpolitik und des nationalen Interesses geboten ist.
 

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