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30 Dezember 2011 | ITALIEN

Pressemitteilung: Friedensmarsch

Weltfriedenstag am 1. Januar: Friede ist möglich, Krieg ist nicht unvermeidbar

 
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In vielen italienischen Städten - Rom, Florenz, Neapel, Mailand, Genua, Novara, Terni, Messina, Padua, Turin, Bari, Parma, Lucca, Catania, Palermo - beginnt 2012 mit Schritten des Friedens und im Gedenken an alle Länder im Norden und Süden der Welt, die noch unter kriegerischer Gewalt leiden, die Ursache großer Probleme für viele Völker und "Vater" aller Armut ist.

Zum zehnten Mal in Folge organisiert die Gemeinschaft Sant'Egidio zum 1. Januar zahlreiche Friedensinitiativen (Kundgebungen, Versammlungen, Gebete, Märsche oder andere) überall, wo Gemeinschaften in 73 Ländern der Welt tätig sind. Unter dem Titel "Friede auf Erden" möchte Sant'Egidio die Tradition der katholischen Kirche unterstützen und den Weltfriedenstag begehen, indem die Gemeinschaft bei den Initiativen auch alle Menschen guten Willens mit einbezieht.

In Rom ist der Treffpunkt am 1. Januar 2012 um 10.45 Uhr am Largo Giovanni XXIII (Anfang der Via della Conciliazione). Nach kurzen Zeugnissen zieht der Friedensmarsch zum Petersplatz, um die Worte von Papst Benedikt XVI. zu hören.

Über 60 Bewegungen und Vereinigungen haben sich angeschlossen, z. B.: das Nationalpräsidium der italienischen katholischen Aktion, das Nationalsekretariat M.A.S.C.I., das Nationalpräsidium U.N.I.T.A.L.S.I., die italienische charismatische Gemeindeerneuerung, die Gesellschaft des hl. Vinzenz von Palotti, das Nationalkomitee AGESCI, die Vereinigung Emmaus, die kirchliche Bewegung für kulturelles Engagement, die Gemeinschaft Papst Johannes XXIII., die Nationalkonföderation Coldiretti.

Zum 45. Weltfriedenstag ruft die Gemeinschaft Sant'Egidio auf, sich der Botschaft von Papst Benedikt XVI. anzuschließen "Die jungen Menschen zur Gerechtigkeit und zum Frieden erziehen" und die Überzeugung zu bekunden, dass die Welt der Jugendlichen und die Verantwortung gegenüber den jungen Menschen wesentliche Bestandteile zur Humanisierung der heutigen Gesellschaften darstellen, das Gemeinwohl stärken und den Frieden weltweit stabilisieren.

Papst Paul VI. hat in seiner Botschaft zum 1. Januar 1968 während des Vietnamkriegs geschrieben: "Der Vorschlag, den ersten Tag des Jahres dem Frieden zu widmen, möchte nicht  ausschließlich auf unseren religiösen und damit katholischen Bereich beschränkt bleiben. Er möchte alle wahren Freundes des Friedens einbeziehen, als sei es auch ihre eigene Initiative. In freier Form und in geistesverwandter eigener Ausdrucksform mögen diejenigen ihre Zustimmung bekunden, die spüren, wie schön und wichtig es ist, mit einträchtiger Stimme in der Welt diesem vorrangige Gut des Friedens im pluralen Konzert der modernen Menschheit ihre Wertschätzung zu bekunden".

In diesem Geist werden auch in diesem Jahr am 1. Januar 2012 650 Kundgebungen weltweit stattfinden, die von den Gemeinschaften von Sant'Egidio in Zusammenarbeit mit anderen religiösen und nicht religiös geprägten Vereinigungen, Gruppen und Bewegungen organisiert werden, die alle wahre Freunde des Friedens sind. Die jährlich wiederholten Initiativen möchten den Willen bekunden, dass wir nicht resignieren auf dem Feld der Friedensarbeit und dass man niemals die Entscheidung akzeptieren darf, der Krieg sei "unvermeidbar".


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