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25 Juni 2012

Würzburg - Sterben auf dem Weg der Hoffnung - den Flüchtlingen ihre Würde wiedergeben

Bei einem ökumenischen Gebet zum Weltflüchtlingstag wird der Opfer auf den Reisen nach Europa gedacht

 
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Morire di Speranza, l'omelia del Card. VegliòZum Weltflüchtlingstag haben sich am 22. Juni 2012 auf Einladung der Gemeinschaft Sant'Egidio und der Asylseelsorge der Diözese Würzburg in der Franziskanerkirche mehrere Hundert Menschen zu einem ökumenischen Gebet zum Gedenken an die Opfer auf den Reisen nach Europa am 17. Juni 2010 versammelt, dem Weihbischof Dr. Thomas Löhr aus Limburg vorstand. Er erinnerte in seiner bewegenden Homilie an das harte Schicksal der Flüchtlinge weltweit und sprach davon, dass unser Gebet ihnen ihre Würde wieder zurückgibt.
Es nahmen auch viele Flüchtlinge, ökumenische Vertreter und Seelsorger für ausländische Gemeinden, sowie Vertreter von Vereinigungen von Immigranten, Flüchtlingen und Organisationen von Ehrenamtlichen teil.

Immer noch verlassen sehr viele Männer, Frauen und Kinder ihr Land in der Hoffnung, dem Krieg, Verfolgungen, Krankheiten und Hungersnöten zu entfliehen, und auf der Suche nach Orten, wo sie eine Zukunft aufbauen können. Viele von ihnen sterben auf der Reise in den Wüsten oder bei der Überquerung des Mittelmeers oder von Flüssen, die sichere Zahl der Toten in den vergangenen Jahren liegt bei fast 40.000 Menschen. Viele Tote werden nicht einmal mehr registriert, weil sie in Wüsten oder schwierigem Umfeld sterben.

Beim Gebet wurden Namen und Geschichten einiger Opfer im Beisein von Freunden und Landsleuten verlesen und Kerzen zu ihrem Gedenken entzündet. In den Gebeten und Bitten kam die Hoffnung und der Wunsch zum Ausdruck, unseren Kontinent zu einem gastfreundlicheren Einsatz für die Flüchtlinge zu bewegen und die Immigranten nicht als ein soziales Problem sondern als Bereicherung anzusehen.

 

Predigt von Weihbischof Dr. Thomas Löhr:

 

"Liebe Schwestern und Brüder im Glauben!

1. Wieder einmal ist Welttag des Flüchtlings. Immer noch gibt es auf unserer Erde mehr als 40 Millionen Flüchtlinge. Und immer wieder sind es dieselben Erzählungen, in denen sich tragische Schicksale spiegeln. Abgrundtiefes Leid, grenzenlose Angst, Trauer, Verzweiflung und Tod. Nicht wenige hatten sich mit einem glimmenden Funken Hoffnung und mit allerletzter Kraft auf den Weg gemacht.

Doch dann, irgendwann und immer dieselben Sätze: Auf der Flucht habe ich alles verloren. Uns ist nichts geblieben als das nackte Leben. Wir haben nur noch die Kleider, die wir auf dem Leib tragen.

Nicht anders ergeht es der Familie des kleinen Mädchens Fardosa: nicht einmal ein Jahr ist sie alt, deren Name Paradies bedeutet. Der Journalist Wolfgang Bauer beschreibt ihre Geschichte in seinem Zeitungsbeitrag vom letzten Dezember (NIDO, 7.12.2011), den er "Endstation Dadaab" titelte.

Von der Dürre und dem Hungertod in Somalia bedroht, durch den endlosen Bürgerkrieg zermürbt, flohen die Eltern mit zwei Söhnen und der kleinen Fardosa ins benachbarte Kenia. Es ging ihnen nur noch ums Überleben. Das Leben aber war ständig bedroht. Auf der Flucht werden die Menschen überfallen und beraubt, den Frauen wird Gewalt angetan, Kinder werden entführt.

Als sie schließlich in der Sicherheit des Lagers ankommen, fragen sie nicht: Was ist das für ein Leben? Ärzte, die ihre Sprache nicht sprechen; Nahrung, die sie nicht vertragen; Krankheiten, die sie nicht kennen. Als die kleine Fardosa von Hunger und Entbehrung gezeichnet, schwer krank wird und mit dem Tod ringt, finden sie Einlass in ein Hospital. Dieses war mit deutscher Hilfe gebaut worden. Doch das Elend dauert viel länger, als die Aufmerksamkeit der Medien und der Öffentlichkeit reicht.
 

Morire di Speranza2. Wir haben alles verloren! - In der Zuwendung des Krankenpflegers und der wenigen verzweifelten Helferinnen und Helfer erfahren sie, dass es etwas gibt, dass sie nie verlieren werden: ihre Würde in den Augen Gottes.

Unverlierbar ist diese Würde. Wen Gott anschaut, der ist nicht vergessen und nicht verloren, nicht einmal im Tod. Wenn das doch nur die Welt beherzigen wollte! Eine Welt, die Gott so leicht vergisst - und mit ihm auch die, die alles aufgeben mussten. Niemals dürfen Menschen die Armen verachten, die Schwachen vergessen und ihre Würde mit Füßen treten.

Es ist ein Auftrag, den die Politik nie vernachlässigen darf. Ihre Verantwortung darf nicht einfach die Menschen in den Vordergrund rücken, auf deren Wählerstimmen sie rechnen kann. Menschenwürde lässt sich nicht verrechnen, und gerade deshalb ist sie das unverzichtbare Fundament all unseres Zusammenlebens - in einem Staat, zwischen den Völkern, als Menschheitsfamilie.

Irgendwann haben die Flüchtlinge sich entschlossen, den gefahrvollen Weg in eine ungewisse Zukunft angetreten. Doch dieser Entschluss ist nicht dasselbe wie ein eigener Wille. Niemand, der flieht, will wirklich seine Familie, seine Heimat verlassen. Immer sind sie Vertriebene: durch Menschen, die ihre Leben bedrohen oder ihnen die Heimat rauben; durch Hunger und Elend; durch Gewalt und Krieg; durch die Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen und der Zukunftschancen für sie und ihre Kinder.

Im Lager der Fünfhunderttausend zeigt sich, wie die Liebe Gottes und der Glaube an seine Barmherzigkeit den Menschen neuen Lebensmut gibt. Als im Nachbarbett ein kleines Kind den Überlebenskampf verloren hat, trösten sich dessen Eltern gegenseitig: "Weine nicht. Zweifle nicht. Allah gibt, und Allah nimmt. Es ist Allahs Kind, und er hat es wieder zu sich gerufen".

Es sind so einfache Worte, unbeholfen hervorgebracht. Diese Worte aber enthalten mehr Weisheit, als sie die gelehrten Theologen oder der routinierte Journalist je ausdrücken könnten. Als die kleine Fardosa kurz darauf zum ersten Mal wieder mit der Mutter lacht, wendet sich der Vater ab und weint.

 
Morire di speranza, veglia di preghiera a Santa Maria in Trastevere3. Wie kann Gott das zulassen?, fragen wir aus sicherem Abstand. Die gläubigen Eltern halten sich fest an ihrem Vertrauen auf Gott? Wollen wir es ihnen ausreden?

Wie kann Gott das zulassen! Warum schreitet er nicht ein, wenn er Gott ist! Warum schaut er einfach zu! Die weihnachtliche Erzählung vom Fest der heiligen Familie im Matthäusevangelium erinnert uns Jahr für Jahr daran, dass Gott nicht Zuschauer menschlicher Leidenswege ist. Er erleidet das Flüchtlingsschicksal selbst. Josef nimmt, wie ihm der Engel Gottes im Traum gesagt hat, das Kind und seine Mutter und flieht nach Ägypten.

Was nützt der Glaube an Jesus Christus, wurde nach Auschwitz gefragt. Ein jüdischer Überlebender antwortete: Ich weiß, wenn Jesus jetzt gelebt hätte, wäre er mit mir in Auschwitz gewesen. Und Jesus ist in jedem Kind, das in Dadaab oder irgendeinem Flüchtlingslager dieser Welt ist. Er schaut uns aus dem Kindergesicht genau so an wie aus den verzweifelten Augen seiner Mutter; er hat den Tod erlitten, den gequälte und verzweifelte Menschen sterben.

Offenbart sich nicht gerade in der Flucht der heiligen Familie noch einmal in besonderer Weise, wie sehr Gott in seinem Heilsplan alles umfängt? "Es sollte sich erfüllen, was der Herr durch den Propheten gesagt hatte: Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen" (Mt 2,15). Was menschliche Tragik ist, das wird durch den Plan der grenzenlosen Liebe Gottes zum Heil für die ganze Menschheit.

Die Heilstat Gottes ist zugleich Auftrag für die Menschen. Das Los der Flüchtlinge nicht vergessen, nicht mit der Weltöffentlichkeit zur Tagesordnung übergehen, nicht die schrecklichen Bilder einfach durch andere, aktuellere, verkaufsträchtige ersetzen. So lautet die Botschaft. Wer sie beherzigt, wirkt zusammen mit Gott daran mit, dass auch die Menschen auf der Flucht ihre Würde nicht verlieren.

Heute gedenken wir in diesem Gottesdienst all der unzähligen Menschen, die auf der Flucht ihr Leben verloren haben. Wir geben ihnen durch unser Gebet ihre Würde zurück. Wenn die Menschheit sie vergisst, sterben sie ein zweites Mal. Wir vertrauen sie der Barmherzigkeit Gottes an. In seinen Armen werden sie für immer leben. Amen.
"
 

Weihbischof Dr. Thomas Löhr


 
Morire di speranza, la veglia di preghiera a Santa Maria in TrastevereWir gedenken aller, die ihr Leben auf der Flucht aus Asien, aus dem Nahen und Fernen Osten und vom amerikanischen Kontinent verloren haben:
 
Ali, ein 16-jähriger Afghane, wurde am 2. Mai 2012 tot in einem Internationalen Straßengütertransport in Venedig gefunden. Zusammen mit ihm reisten 2 weitere Afghanen im Alter von 16 und 29 Jahren, die Tausende von Kilometern aus Griechenland zurückgelegt hatten, eingeschlossen in einem seitlichen Hohlraum des Lastwagens, und die gerettet wurden.
 
Zusammen mit ihm erinnern wir an.
 
1. 7 Personen aus Lybien, Afghanistan und Tunesien, die am 19. Juni 2012 verschwanden, nachdem ihr kleines Boot auf der Straße von Otranto Schiffbruch erlitten hatte.
2. Rathnam aus Sri Lanka, starb im Dezember 2000 in der Wüste zwischen Russland und Kasachstan an Entbehrung, als er versuchte, Deutschland zu erreiche
Morire di speranza, veglia di preghiera a Santa Maria in Trastevere3. Rolando, ein junger Kubaner von 23 Jahren, wurde am 13. Juli 2011 in Spanien im Fahrwerk eines Flugzeugs aus Kuba gefunden.
4. Li, Huang, Xiao und 9 weitere Chinesen, ertranken im März 2005 im Meer bei Ragusa.
5. Arif und Myat, die im Juli 2008 mit 13 Landsleuten aus Pakistan und Myanmar in einem LKW erstickten, der von Istanbul nach Großbritannien fuhr.
6. Baj Singh, ein 33-jähriger Inder, wurde im September 2008 in Großbritannien von den Rädern des Lastwagens überrollt, unter dem er sich versteckt hatte.
7. Tawfiq, ein junger Palästinenser, erfror im Januar 2012 bei dem Versuch, den Fluss Evros an der Grenze zwischen der Türkei und Griechenland zu überqueren.
8. Khair, Mohammad Arif und Latif Isà starben am 16. Januar 2011 zusammen mit 30 weiteren jungen Afghanen auf dem Weg nach Italien beim Schiffbruch ihre Bootes in der Nähe der Insel Korfu.
9. Salim, Rajib und Tayyeb sowie weitere 267 Personen aus Bangladesch, Pakistan und anderen Ländern, die am 2. Juni 2011 beim Schiffbruch ihres Bootes im Mittelmeer ertranken, 300 km von Tripolis entfernt.
10. Hanan, eine 30-jährige kurdische Mutter aus dem Irak, wurde am 19. Mai 2011 mit ihren Söhnen Daniel und Ayoub von 8 und 5 Jahren, nach einem Schiffbruch bei Preveza an der griechischen Küste gefunden.
11. Malalai, ein 9-jähriges afghanisches Mädchen, ihr Großvater Khair und 22 andere Menschen aus Afghanistan, Bangladesch und Nigeria starben zwischen Juni 2011 und Juni 2012 an der Grenze zwischen der Türkei und Griechenland.
 
 
Morire di Speranza, la veglia di preghiera a Santa Maria in TrastevereMit ihnen denken wir an alle aus Asien und Amerika, die ihr Leben verloren, um Europa zu erreichen. Ihre Namen kennt der Herr in seiner Barmherzigkeit:
 
Dawit, ein 26-jähriger Eritreer, erreichte im Mai 2010 nach zwei vergeblichen Versuchen, nach Europa zu gelangen, die Insel Lampedusa und wurde nach Lybien zurückgeschickt.  Am 22. März 2011 brach er mit anderen erneut von Tripolis auf, aber er kam nie in Italien an.

1. Mit ihm starben Letedran,  Hàili, Saba, Semret, 20 Jahre, Tekie, Tesfit, Solomon, Weldemicheal, Selam, Yonas,17 Jahre, Raghwa, Abrha, Trhas, Berhane, Seare Zirai, Eden, Habteab, Frelgi, Tewelde, Guoy, Amlesom und weitere 313 Eritreer und Äthiopier.
2. Fansu Dambo, ein 30-jähriger Ghanaer, Godwin, George, Firahwet und 55 weitere Personen aus Nigeria, Äthiopien, Eritrea und Ghana starben im April 2011 in ihrem Schiff an Entbehrungen, nachdem sie 16 Tage lang durch das Mittelmeer getrieben waren.
Morire di speranza, veglia di preghiera a Santa Maria in Trastevere3. Alkali aus Mali, Insa und Mahmadou aus dem Senegal, Job aus Guinea, Alain und Robert aus der Elfenbeinküste verdursteten am 15. August 2010 zusammen mit 6 anderen beim Versuch, die algerische Wüste zu durchqueren und nach Europa zu gelangen.
4. Solange, Akite, Mengie, junge kongolesische Frauen, von denen eine schwanger war, verdursteten in der algerischen Wüste beim Versuch, über Marokko Europa zu erreichen.
5. 46 junge Marokkaner, die am 25. Juni 2011 aufgebrochen waren, ertranken nach dem Schiffbruch ihres Bootes in der Nähe der spanischen Küste bei Granada.
6. Artan, Valbona, der kleine Andi, und 13 andere Kosovaren ertranken am 15. Oktober 2009 im Fluss Tisza an der Grenze zwischen Serbien und Ungarn.
7. Zeinab und Rukia, zwei junge Frauen aus Somalia, wurden am 15. Januar 2012 zusammen mit 10 anderen Frauen, 2 Männern und einem Kind tot an einem lybischen Strand gefunden. Weitere 40 Personen, die mit demselben Boot aus Lybien aufgebrochen waren, sind verschwunden.
8. Leonie Fuamba, 38 Jahre, und Cinie, 28 Jahre, aus dem Kongo starben am 13. April 2011, als ihr Boot auf die Klippen von Lampedusa auflief. Mit ihnen gedenken wir 5 weiterer Personen, die am 16. März 2012 in einem Boot mit 57 Flüchtlingen starben.
9. Mohamed Ali, Walid, 17 Jahre, Ibrahim, 15, und Ahmed, 16, aus Tunesien ertranken am 26. März 2011 vor der tunesischen Küste. In einem weiteren tragischen Vorfall am 2. Juni 2011 ertranken 140 Personen aus Tunesien, der Elfenbeinküste und anderen Ländern, als das Fischerboot kenterte.
10. MMadou, Diawara und Fosseni  aus Mali, Joseph aus Eritrea und Toure aus der Elfenbeinküste starben ebenso wie weitere 2700 Personen, die 2011 versuchten, Italien zu erreichen.
11. Wir denken an alle 18.315 Menschen, die bei dem Versuch starben, Europa zu erreichen. Von vielen kennt man nicht einmal den Namen. Mit ihnen denken wir an alle aus Afrika und Europa, die ihr Leben verloren, als sie versuchten, in die westliche Welt zu gelangen. Der Herr kennt ihre Namen.

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