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Unterstützung der Gemeinschaft

  
11 Oktober 2012 | ROM, ITALIEN

"Wir sind alle Römer - europäische Jugendliche gegen Rassismus"

Studenten und die Bewegung "Jugend für den Frieden" der Gemeinschaft Sant'Egidio. Zeugnis des Ehrengastes Rita Prigmore, eine deutsche Sinta und Überlebende der nationalsozialistischen medizinischen Experimente. Scout Center Rom um 18.30 Uhr

 
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Siamo tutti romani - giovani euroepi contro la violenza

Am 11. Oktober findet wieder die Veranstaltungen "Wir sind alle Römer" statt; es handelt sich um verschiedene von Studenten und der Bewegung "Jugend für den Frieden" von der Gemeinschaft Sant'Egidio organisierte Treffen.

Diese Veranstaltungsreihe "Wir sind alle Römer" findet zum vierten Mal statt und ist eine Werkstatt für Ideen und Vorschlägen, um eine menschlichere Stadt aufzubauen. Das Thema dieses Treffens "Europäische Jugendliche gegen Rassismus" möchte sich mit der Herausforderung des Zusammenlebens in der Stadt und in der Welt in einer komplexen Welt beschäftigen, in der viele Kulturen zusammenarbeiten müssen, um eine gemeinsame Zukunft aufzubauen.

Das Treffen kurz vor dem Jahrestag der Deportation der römischen Juden (16. Oktober 1943) ist eine Gelegenheit, um über die Shoah und den Porrajmos, die Vernichtung europäischer Roma und Sinti während des Zweiten Weltkriegs, nachzudenken.

Als Ehrengast wird Rita Prigmore ein Zeugnis geben, sie ist eine deutsche Sinta und hat die medizinischen Experimente der Nationalsozialisten überlebt. In einer Videoübertragung werden Jugendliche aus verschiedenen europäischen Städten an der Veranstaltung teilnehmen.

Das Treffen wurde durch Versammlungen und Konferenzen in weiterführenden Schulen und Universitäten Roms vorbereitet und möchte versuchen, eine Antwort auf unter Jugendlichen verbreiteten Antisemitismus, Antigitanismus, Rassismus und Intoleranz zu geben.

Die Gemeinschaft Sant'Egidio setzt sich seit vielen Jahren im Bereich von Sensibilisierungs- und Erziehungsmaßnahmen für Jugendliche ein und organisiert Tagungen, Seminare und Vorträge in Schulen und Universitäten, sowie öffentliche Kundgebungen zu den Themen Antisemitismus, Antigitanismus und Rassendiskriminierung, um eine Kultur des Zusammenlebens unterschiedlicher Menschen und Gruppen zu fördern. Sie sieht darin einen wichtigen Beitrag für die Zukunft der Gesellschaft in Europa und weltweit.