Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

Riccardi Andrea: pressespiegel

change language
sie sind in: home - news kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  
17 Oktober 2012 | ROM, ITALIEN

20 JAHRE FRIEDEN IN MOSAMBIK

Eine Tagung im italienischen Außenministerium erinnert an die 20 Jahre Frieden in Mosambik

Der Vortrag von Marco Impagliazzo, Präsident der Gemeinschaft Sant'Egidio

 
druckversion

"Promoting Peace and security in Africa. Lessons learned from Mozambique", so lautet der Titel der heutigen Tagung im Außenministerium zum Gedenken an 20 Jahre Frieden in Mosambik.

Die Tagung begann mit den Reden der Außenminister aus Mosambik, Oldemiro Baloi, und aus Italien, Giulio Terzi, und dem Präsidenten der Gemeinschaft Sant'Egidio, Marco Impagliazzo, die hier vollständig veröffentlicht ist.

Im Verlauf des Tages sprechen unter anderem die wichtigsten Teilnehmer am Friedensprozess, der in den Mauern des Konvents von Sant'Egidio stattfand. Der heutige Weihbischof von Rom, Matteo Zuppi, der damalige Vertreter der italienischen Regierung, Mario Raffaelli, und der Delegationsleiter der RENAMO bei den Verhandlungen, Raoul Domingos. Ein wichtiger Beitrag wird vom Historiker Roberto Morozzo della Rocca eingebracht, der zwei wichtige Bücher über den Friedensprozess für Mosambik veröffentlicht hat: Vom Krieg zum Frieden: Mosambik: Geschichte einer ungewöhnlichen Vermittlung (1997) und Mosambik: Frieden schaffen in Afrika (Würzburg 2003).


Die Rede von Prof. Marco Impagliazzo

 

Ich danke Herrn Minister Giulio Terzi und der IAI für die wichtige Gedenkveranstaltung zum zwanzigsten Jahrestag der Unterzeichnung des Friedensabkommens für Mosambik. Es ist eine gute Nachricht für Mosambik, für Afrika und auch für Italien. Es handelt sich um eine ziemlich ungewöhnliche diplomatische Vermittlung während eines grausamen blutigen und unmenschlichen Bürgerkriegs mit einem positiven Ergebnis und letztlich einem lang andauernden Erfolg. Der damalige Generalsekretär der UNO, Buotros-Boutros Ghali, definierte den Erfolg als eine "italienische Formel" wegen "einer in ihrer Art einzigartigen Mischung aus Friedensaktivitäten von Regierungen und Nichtregierungen". Diese Definition ist interessant, denn sie beschreibt die Besonderheit einer 27 Monate dauernden Vermittlung in den Mauern eines alten Klosters in Trastevere, dem Sitz der Gemeinschaft Sant'Egidio, die von vier offiziellen Vermittlern in Vertretung der mosambikanischen Kirche, der Gemeinschaft Sant'Egidio und der italienischen Regierung durchgeführt wurde: Erzbischof Jaime Goncalves, Andrea Riccardi, Matteo Zuppi und Mario Raffaelli. Es war eine seltene Mischung in der Zusammenarbeit des Staates Italien, der in Mosambik großes Ansehen genoss, und von Nichtregierungsvertretern.

 

Die Verhandlungen nahmen für die internationale Diplomatie einen untypischen Verlauf vor allem wegen der Originalität der Vermittlergruppe. Diese Synergie unterschiedlicher Kräfte konnte als Schwäche erscheinen, erwies sich jedoch als Stärke. Die Vermittler von Sant'Egidio schufen eine Gesprächsatmosphäre und pendelten zwischen den beiden Delegationen hin und her. Die italienische Regierung stellte technisch-diplomatische Unterstützung zur Verfügung unter der Leitung von Mario Raffaelli und mit Hilfe des italienischen Botschafters in Maputo, Manfredo Incisa di Camerana, und diplomatischem Personal aus dem Außenministerium, nämlich den Beratern Maurizio Melani und Enrico Guicciardi mit der Direktion für politische Angelegenheiten im Außenministerium. Als es in der letzten Verhandlungsphase möglich war, wurden weitere Akteure einbezogen, um konstruktive Interaktionen aufzubauen: die USA, Frankreich, Portugal, Großbritannien und die UNO.

 

Der glückliche Ausgang des Verhandlungsverlaufs von Rom vermittelt uns eine einfache und zugleich tiefe Botschaft: Frieden ist möglich. Denn viele Kriege wurden als unvermeidliches Ergebnis von objektiven Tatsachen erklärt, unabhängig vom Willen der Völker, die Kriege der Identitäten, der Ethnien, des Kakao, des Erdöls, der Diamanten, des Koltan... Mit anderen Worten wird behauptet: Unter manchen Umständen wird es sicherlich zum Krieg kommen. So werden Krieg und Verachtung zur Kultur und vernichten die Seele ganzer Völker.

 

Die Geschichte Mosambiks entspricht nicht diesem Schema. Vor zweiundzwanzig Jahren bestand dieses Land nur aus einer Reihe von Städten, die allein mit dem Flugzeug erreichbar waren. Wenn man sich nur wenige Kilometer von der Hauptstadt, von ihren halbleeren Straßen und verlassenen Marktplätzen entfernte, konnten sich die Wege in gefährliche Fallen verwandeln, auf denen Kleinbusse mit Passagieren angehalten und mit den menschlichen Insassen in wenigen Minuten in ein Flammenmeer verwandelt wurden. Auf dem Land waren die Bauern ohne Hoffnung, die Felder bebauen zu können, sie trugen Sackstoff am Leib, ernährten sich von Wurzeln und hatten sich daran "gewöhnt", auf Bäumen oder in Verstecken zu schlafen, damit sie im Schlaf nicht umgebracht wurden. Millionen Mosambikaner hungerten, waren Vertriebene in Provinzhauptstädten, anderen Kleinstädten oder Nachbarländern. Über 200.000 Kinder wurden zu Waisen oder waren sich selbst überlassen. Die Kindersterblichkeit gehörte zur höchsten weltweit. Das schon arme Mosambik eroberte den Primat des "ärmsten Landes der Welt".

 

Die Beziehung zwischen Sant'Egidio und Mosambik muss im Kontext der Beziehungen dieses afrikanischen Landes zu Italien gesehen werden und geht auf die 70er Jahre und auf eine lange Geschichte der Kooperation zurück. 1984 organisierten wir nach einer schrecklichen Dürre den Freundeskreis für Mosambik, der Flugzeuge mit Hilfsgütern organisierte, wodurch ein Dialog mit der Regierung eingeleitet wurde. Zu den Dirigenten der Frelimo entwickelte sich sofort eine persönliche, offenherzige und vorurteilsfreie Beziehung.

 

Die beiden Schiffe der Solidarität (1986 und 1988) bündelten viele Energien jener "globalen Kooperation", die ich als Bürgerengagement mit Missionaren, NGOs, Unternehmen, etc. bezeichnen würde und die die Beziehungen zum Land vertieften. Doch ohne Frieden war es unmöglich, an eine echte Entwicklung zu denken. Wir hatten verstanden, dass man das Problem des Krieges in Angriff nehmen musste. Der Krieg war mittlerweile zu einem Teufelskreis geworden. Mit der Zeit waren die Verbindungen unterbrochen, die sogenannte Drahtzieher (Rhodesien und später Südafrika) mit ihren Marionetten verband. Die intern Beteiligten mussten einbezogen werden, die den Krieg bestimmt und geschürt und ihn nunmehr zu einer endemischen Angelegenheit als Konflikt mit eigenen Dynamiken gemacht hatten.

 

In uns reifte die Überzeugung, dass man unbedingt den Weg des Dialogs einschlagen musste. Die ersten Geheimkontakte gehen auf 1987 zurück. Die richtigen Kontaktpersonen mussten gefunden werden, und hier möchte ich Weihbischof Matteo Zuppi für all seine Bemühungen danken, die richtigen Gesprächspartner ausfindig zu machen.
Die Erwartungen an einen Dialog wurden größer. In einer Rede beim Kongress der Frelimo 1989 in Maputo sprach Andrea Riccardi über "den Frieden, den das Volk wie Brot ersehnt", wobei er vom Applaus der Delegierten aus den Provinzen überhäuft wurde, die vom Konflikt ganz erschöpft waren. Das Sprechen über Frieden in Zeiten, die sich auf die Möglichkeit einer "Amnestie für Banditen" beschränkten, war eine Neuigkeit.

 

Im Dezember 1989 wurde der mosambikanische Jugendliche Laurindo Magalhães Bonde von der Gemeinschaft Sant'Egidio in einem Hinterhalt 80 Kilometer von Maputo überfallen und kam dabei ums Leben. In Sant'Egidio stellte man sich die Frage, "ob wir wirklich alles für den Frieden getan hatten, was möglich war". Sein Tod war ein zusätzlicher Grund für die Gemeinschaft, sich für Frieden zu engagieren.

 

Im Februar 1990 war Afonso Dhlakama, der Guerillaführer, zu seinem ersten Besuch in Italien auf Einladung von Sant'Egidio, der in absoluter Geheimhaltung stattfand. Das war ein Fortschritt auf dem Weg, Vertrauen zu schaffen. Im Frühjahr 1990 einigte man sich auf Sant'Egidio gleichzeitig mit den beiden Anfragen, Verhandlungen zwischen der Renamo und der Regierung zu organisieren und zu beheimaten, und zwar zwischen der mosambikanischen Regierung und der Regierung der Renamo in der Person von Raul Domingos, den ich begrüße. Nachdem andere Versuche (Nairobi, Malawi) fehlgeschlagen waren, waren die Zeiten reif für den Beginn von Friedensverhandlungen in Rom.

 

Die Methode als Leitfaden für den heiklen Friedensprozess Mosambiks war schon beim ersten Treffen in Sant'Egidio am 8. Juni 1980 ein altes Diplomatiekonzept der Kirche. Angelo Giuseppe Roncalli, der mit dem Namen Johannes XXIII. Papst wurde, sagte: "Man muss suchen, was vereint, und beiseite lassen, was trennt". Diese Methode hielt die Auflistung von erlittenem Unrecht und einer unmöglich zu rekonstruierenden Vergangenheit vom Verhandlungstisch fern. Der Blick musste mutig in die Zukunft gerichtet werden, um das zu suchen, was vereint: die Tatsache Kinder und Geschwister einer einzigen Familie des mosambikanischen Volkes zu sein.

 

Das alles bedeutet nicht, dass es sich um nüchterne Verhandlungen gehandelt hat. Cameron Hume war ein Zeuge des Verhandlungsprozesses als damaliger Diplomat der USA an der Botschaft beim Heiligen Stuhl, er schrieb:

 

"Angesichts der Tatsache, dass die Friedensverhandlungen für Mosambik unter der Leitung von nicht professionellen Diplomaten standen, haben sie ausgefeilte Techniken entwickelt und spezifische, psychologische Kompetenzen, sowie historische und juristische Kultur und ungewöhnliche Flexibilität und politische Kultur miteinander verbunden. Gerade die anfängliche Charakteristik als Outsider und als wirklich unabhängige Vermittler, die sich der Sache des Friedens mit großer Ernsthaftigkeit und ohne mögliche politische oder wirtschaftliche Interessen und ohne Suche nach internationalem Ansehen widmeten, war paradoxerweise eine Stärke während des gesamten Verlaufs. Auch schon die Atmosphäre der Gemeinschaft Sant'Egidio - nicht nur des ehemaligen Klosters, das für wichtige und vertrauliche Treffen geeignet ist, sondern auch eines ganzen Personenkreises, der ständig bemüht war, alle menschlichen Kontakte in Gelegenheiten zu verwandeln, um Reibereien und Differenzen abzumildern - war nicht unbedeutend, vor allem in Zeiten der Müdigkeit und Krise des Dialogs".

 

Viele haben uns gefragt, warum sich die Mosambikaner für Sant'Egidio entschieden haben. Wenn Sie möchten, ist die Antwort einfach: Sie hatten Vertrauen. Man darf nicht vergessen, dass die Verhandlungen bei Null begannen - dass es sich nämlich um das erste wirkliche Aufeinandertreffen der beiden Delegationen nach 16 Jahren Konflikt handelte. Auf beiden Seiten waren Misstrauen und Zweifel tiefsitzend. Sant'Egidio hat ihr Vertrauen erobert durch eine geduldige Arbeit des Zuhörens und des Dialogs. Es hat lange gedauert, bis die Mosambikaner verstanden, dass man Menschen vertrauen konnte, deren einziges Interesse der Friede war.

 

Der 4. Oktober 1992 war ein Sonntag. Am Vormittag wurden in diesem Saal Reden gehalten und direkt im Radio in ganz Mosambik übertragen. Es war, als wäre das ganze Land mit Rom verbunden. Nachdem Dhlakama seinen Gegner mit "meinen lieben und geschätzten Bruder" angeredet hatte, erinnerte er an die vielen Opfer des Bruderzwistes und brachte den Wunsch zum Ausdruck, dass kein Blut mehr vergeblich vergossen wird und das schon vergossene Blut eine Mahnung für eine authentische Versöhnung sei. Dann gab er live den Befehl an seine Männer, die Waffen niederzulegen. Chissano wollte seinerseits betonten, dass die Unterzeichnung des Friedens "ein Sieg des gesamten mosambikanischen Volkes" ist und dass es kein Platz für "Sieger und Besiegte" gebe und der Friede letztlich "unumkehrbar" sei.

 

Auch wir haben uns gefragt, ob der Friede wirklich unumkehrbar war. Das Friedensabkommen für Mosambik wurde jedenfalls unterzeichnet und eingehalten. Ja, der Friede hat gehalten trotz einer besorgniserregenden Verzögerung bei der Ankunft der UNO-Truppen. Der Friede hat gehalten, weil er eine Sache der Mosambikaner war und weil sie die Größe und Weisheit besaßen, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Der Friede hat auch gehalten, weil er von einem Prozess der politischen Reifung begleitet wurde. Es ist ein gelungenes Beispiel dafür, dass man immer für den Übergang arbeiten kann vom bewaffneten Kampf als einziger Art, um die eigene Position zu vertreten, zu anderen Wegen des Eintretens für die eigene Meinung. Zu diesen Wegen gehören vor allem der Dialog und die politische Auseinandersetzung als fruchtbare Ausdrucksform der Demokratie und als Garantie für den Pluralismus. Kurz gesagt: von Feinden zu politischen Gegnern.

 

Heute hat sich Mosambik sehr gewandelt. Man kann sich schwer vorstellen, in einem Land zu sein, das durch einen Bruderkrieg mit über einer Millionen Todesopfern zugrunde gerichtet war. Überall trifft man Touristen und auch Geschäftsleute. In den schnell wachsenden Städten entdeckt man mitten im Chaos von Verkehr und Musik, den Ikonen der Globalisierung, eine dynamische und sich fortlaufend wandelnde Welt. Große Rohstoffvorhaben wurden entdeckt, wie Gas und Kohle. In Maputo kommen portugiesische Jugendliche an, die wegen der Krise auswandern und Arbeitsgelegenheiten suchen. Die Geschichte wird vollkommen umgewandelt. Natürlich gibt es weiterhin Probleme. Es gibt Elend und Gewalt in den Städten. Es gibt die Herausforderung der AIDS-Bekämpfung, hierfür engagiert sich Sant'Egidio sehr durch das DREAM-Programm. Doch der Friede von Rom hat das Gesicht dieses begeisternden und atemberaubenden Landes im Süden Afrikas verwandelt.

 

Diese Entwicklung wurde möglich, weil es auch Friedenskräfte gab, die von einem Glauben an das Unmögliche erfüllt waren, das man nicht sehen und nicht einmal erhoffen konnte. Daraus müssen wir eine Lehre ziehen: Friedensarbeit ist immer möglich, man kann immer einen Weg finden, der nicht von den Personen zu trennen ist - auch wenn sie noch so dickköpfig sein mögen. Mit Geduld kann man versuchen, pathologische Erinnerungen, Groll, ideologische Sichtweisen und Verachtung zu heilen. Mit Geduld muss man Wege finden, um das umzusetzen und Brüche zu heilen, indem man einen Garantierahmen für die Zukunft schafft und der Friedenssehnsucht der Völker Ausdruck verleiht, die "Geisel" des Krieges sind.

 

Durch diese teilweise vergessene Perle seiner Geschichte entdeckt Italien die Berufung, nicht als aufdringliches oder gleichgültiges Land wahrgenommen zu werden, sondern ein anderes Land zu sein, das die europäische Demokratietradition mit ihren herausragenden Früchten des Friedens und des Dialogs verbindet, auf die wir mehr vertrauen können und müssen, um unseren Beitrag für eine bessere Welt zu leisten.


 LESEN SIE AUCH
• NACHRICHTEN
8 Dezember 2016

Libyen, Sant'Egidio: erste Versöhnung zwischen Misurata und Zintan

IT | DE | FR | PT
21 November 2016
ROM, ITALIEN

Frieden in der Zentralafrikanischen Republik - Religionsführer aus Bangui in Sant'Egidio erneuern den Vorschlag der Versöhnungsplattform

IT | ES | DE | FR | PT | CA
16 November 2016
BEIRA, MOZAMBIQUE

Das Jubiläum der Barmherzigkeit in der afrikanischen Peripherie - das Gebet von Sant'Egidio mit den alten Menschen von Nhangau

IT | ES | DE | PT
14 November 2016
BRÜSSEL, BELGIEN

Der Einsatz von Sant'Egidio für den Irak wird fortgesetzt. In Brüssel ein Studientag mit dem Komitee für die Versöhnung

IT | ES | DE | FR | PT
8 November 2016
MADRID, SPANIEN

Die Kirche Maria de las Maravillas in Madrid für Sant'Egidio - ein für die ganze Stadt offen stehendes Gebetshaus

IT | ES | DE | FR | PT
7 November 2016
ADDIS ABABA, ÄTHIOPIEN

Eine Delegation von Sant'Egidio trifft den Präsidenten Äthiopiens Mulatu Teshome

IT | ES | DE | PT
all news
• DRUCKEN
8 Dezember 2016
Vatican Insider

Libia, Sant’Egidio: prima riconciliazione tra Misurata e Zintan

7 Dezember 2016
Toscana oggi

Sant'Egidio: a Natale tavola imbandita per 200mila poveri

3 Dezember 2016
Radio Vaticana

Pace in Colombia: ex guerriglieri iniziano il disarmo

23 November 2016
Il Fatto Quotidiano

Non solo faide, al Sud si parla di pace

22 November 2016
Avvenire

Sant'Egidio. «Quella in Centrafrica non è una guerra di religione»

22 November 2016
L'huffington Post

Se Bangui diventa il centro del mondo con il Cardinale, l'Imam e il Pastore

alle pressemitteilungen
• GESCHEHEN
16 November 2016 | CERGY, FRANKREICH

Mondialisation et art de la paix : le rôle de Sant’Egidio, avec Andrea Riccardi

Alle sitzungen des gebets für den frieden
• DOKUMENTE

Grußwort von Marco Impagliazzo am Ende der Liturgie zum 48. Jahrestag der Gemeinschaft Sant'Egidio

alle dokumente
• BÜCHER

Il martirio degli armeni





La Scuola

Religioni e violenza





Francesco Mondadori
alle bücher

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri