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4 November 2012 | ROM, ITALIEN

Niemand ist fremd:

Viele kommen zum Gedenken an den jungen Mohammed, der in Rom getötet wurde, während er von einem Arbeitsplatz träumte

 
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Rom: Ein Gebet im Freien im Park der Aquädukte, wo der junge Ägypter Mohammed Abdelhalim Maahrouf getötet wurde. An diesem Tag waren ungefähr einhundert Personen auf Einladung der Gemeinschaft Sant'Egidio zusammengekommen, die durch diese Geste zum Ausdruck bringen wollte, dass eine Stadt ohne Gewalt und Gleichgültigkeit aufgebaut werden muss.

Der junge Immigrant aus Ägypten wurde zunächst als Sudanese angesehen und genau vor fünf Jahren an diesem Ort getötet, nachdem er einen ehemaligen italienischen Arbeitgeber getroffen hatte in der Hoffnung, einen dauerhaften Aufenthaltstitel mit einer Beschäftigung zu erwerben.

Vor dieser tragischen Gewaltepisode durfte man nicht gleichgültig bleiben.

"Dieser Ausländer war in Gefahr in der Anonymität vergessen zu werden", betonte der Pfarrer von San Policarpo, "doch wir wollen im Gebet an ihn denken und ihm nahe sein".

Die Anwesenheit vieler Familien, Jugendlicher, Vereine aus dem Stadtviertel und von Pfarrern der Nachbarpfarreien hat das Bedürfnis aufgezeigt, dass man in Rom die Kunst des Zusammenlebens erlernt, was in einem Klima friedfertigen Zusammenlebens geschieht, das gemeinsam in Frieden gelebt wird.

Wie Don Gino Biolchini als Vorsteher des Gebets sagt: "Wie der Apostel sagt, gibt es weder Juden noch Griechen, und wir wollen, dass niemand als Fremder angesehen wird. Durch das Gebet können wir der Gewalt Einhalt gebieten. Wir möchten daher neue Männer und Frauen sein, um den Frieden zu leben und alle Gewalt aus unserem Herzen zu beseitigen".

Am Ende steht tiefer und beeindruckender Friedensgruß, eine Friedensumarmung und ein schweigender Zug bis zum Ort des Mordens, wo ein Kind zum Zeichen der Hoffnung Blumen niederlegte.


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