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12 Dezember 2012 | ROM, ITALIEN

"Recht auf Schule, Recht auf Zukunft". Die Geschichte des Romakindes Alex

Wir wünschen uns, dass diese besondere Geschichte für viele Romakinder in unseren Ländern normal wird

 
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Alex in den Niederlanden

Alex ist in Craiova in Rumänien geboren. Er kam mit drei Jahren nach Italien und lebte dort in einer Baracke oder in einem Zelt. Sehr oft wurde er mit seiner Familie geräumt. Alex ist Halbwaise, seine Mutter ist gestorben. Er ging fleißig in die Schule und hat mit Hilfe der Freunde der Gemeinschaft Sant'Egidio und seines analphabetischen Vaters gute Fortschritte gemacht. Für den Vater war die Schulbildung sehr wichtig. Alex wurde in das Programm "Recht auf Schule, Recht auf Zukunft" der Gemeinschaft Sant'Egidio aufgenommen und erhielt ein für ein Romakind ansehnliches Stipendium. Am Ende der Grundschule wurde er ausgezeichnet, weil er die Schule am regelmäßigsten besucht hatte. Dann wechselte er auf die "Mittelschule G.B. Valente" und weckte das Interesse der Lehrer: er war ein schüchternes und wohl erzogener Junge, der nie aggressiv wurde, obwohl er im ärmsten Stadtviertel lebte. Auch die Schulleiterin Frau Lauricella gewann dieses Kind lieb mit seiner großen Bereitschaft zu lernen. Als Anerkennung durfte Alex an einem kulturellen Austausch mit einer holländischen Mittelschule teilgenehmen. Das brachte zahlreiche Probleme mit sich: Reisekosten, Ausweispapiere und Unterkunft. Das Stipendium ermöglichte Alex, an der Reise teilzunehmen, durch die Hilfe der Freunde bekam er einen rumänisch anerkannten Ausweis und am Ende lud ihn die Schulleiterin nach Hause ein mit dem nach Italien angereisten holländischen Austauschschüler, weil Alex ihn ja nicht in seiner Baracke aufnehmen konnte! Heute besucht Alex das erste Jahr einer technischen Oberschule in Rom und lebt seit einigen Monaten in einem Haus gemeinsam mit anderen Familien. Das Haus bedeutet weniger Angst vor Regen, Kälte, Räumungen und die Möglichkeit zum Lernen, auch wenn es dunkel wird.
Diese Geschichte ist kein Wunder, sondern die Frucht der Freundschaft und des Einsatzes vieler, die sich von Schwierigkeiten und Vorurteilen nicht entmutigen ließen.

Diese Worte schrieb die Schulleiterin am Ende des kulturellen Austauschs:

Im Haus der Schulleiterin eines holländischen Freundes

"Lieber Alex, wie geht es dir? Ich glaube, dass wir eine schöne gemeinsame Zeit ganz natürlich und schlicht verbracht haben. Du bist ein braver Junge, ich bin sicher, dass du deine Ziele im Leben verwirklichen wirst, denn dazu bist du in der Lage. Ich bin stolz darauf, einen ernsthaften und reifen Schüler wie dich zu haben, obwohl du im Alltagsleben große Probleme hast. Viele Menschen haben dich gern, dein Papa ist sehr nett, aufmerksam und liebevoll zu euch Kindern, das hat er bewiesen, weil er dir diese wunderbare Erfahrung ermöglicht hat. Sandro von der Gemeinschaft Sant'Egidio betreut dich gut und gibt dir durch seine herzliche Freundschaft Kraft. Ich hoffe, dass du auch meine Zuneigung und Wertschätzung gespürt hast. Bleibe weiter so ein lebendiger Junge, wie du es bisher warst. Glaube fest und mit Vertrauen daran, dass du dein Leben meistern wirst. Einen Kuss von mir, ich danke dir, dass du meine Gastfreundschaft angenommen hast, das hat mir dein Lächeln bestätigt. Rosamaria"


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