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Unterstützung der Gemeinschaft

  
18 Januar 2013 | MOZAMBIQUE

Alte Menschen in Afrika.

Hilfen und Freundschaft geben ihrem Leben eine Würde

 
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Der Ort Mangunde ist nicht einfach erreichbar. Er liegt in der Provinz Sofala im Zentrum von Mosambik. Die Straßen sind nur geschottert, das Klima ist oft ungünstig. Es gibt keine öffentlichen Verkehrsmittel. Von der am nächsten liegenden Stadt Beira benötigt man wenigstens 6 Stunden.

In dieser ländlichen Region kommt es häufig zu Dürren. Doch in diesem Jahr war die Regenzeit stärker als üblich. Viele Tage hat es unaufhörlich geregnet, es kam zu Überschwemmungen mit der Zerstörung der bewirtschafteten kleinen Ackerflächen.

Doch diese Schwierigkeiten haben einen wichtigen Besuch bei den alten Menschen in der Umgebung von Mangunde nicht verhindert. Am Anfang des Jahres kam eine Delegation der Gemeinschaft Sant'Egidio aus Beira nach Mangunde und hat eine Verteilung von Lebensmitteln für alte Menschen organisiert. Es war ein glückliches Zusammentreffen, das am Tag der Epiphanie stattfand und damit den Sinn des Festes eindrucksvoll unterstrich. In dieser Region leben viele alte Menschen allein in abgelegenen Hütten. Viele haben ihre Kinder durch AIDS verloren, viele Jugendliche sind in die Städte gezogen. Oft liegt die Isolation auch darin begründet, dass sie mit dem Vorwurf der Hexerei aus den Dörfern vertreiben werden. Dieses Vorurteil ist weit verbreitet und ist darin begründet, dass ihnen vorgeworfen wird, den Jüngeren "das Leben zu stehlen".

Unter diesen Umständen ist der Besuch bei ihnen sehr wichtig und bringt zum Ausdruck, dass das Leben dieser schwachen und bedürftigen alten Menschen trotzdem wertvoll ist und dass sie Achtung und Respekt verdienen. Ihr scheinbar nutzloses Leben macht alle menschlicher, und ihre Erfahrung ist ein wertvoller Schatz für die Jugendlichen, die immer weniger Orientierungspunkte besitzen. Der Besuch ist für sie ein Schutz und gibt ihnen die Würde zurück.

Viele haben sich bedankt, weil sie sich endlich nicht mehr isoliert und einsam fühlen. Durch diese Besuche fühlen sie sich als Teil einer größeren Familie. Die Freunde der Gemeinschaft erzählten bei der Begegnung auch von den vielen alten Menschen, die weltweit zur Familie der Gemeinschaft gehören, und auch vom Besuche von Papst Benedikt XVI. vor wenigen Wochen im Haus "Es lebe, wer alt ist!" der Gemeinschaft in Rom.

Die Freundschaft besteht auch aus konkreten Zeichen. Den alten Menschen wurden Reis, Bohnen, Öl und Salz als Unterstützung für die kommenden Monate geschenkt. Außerdem wurden Streichhölzer, Seite und Utensilien für Küche und persönliche Hygiene verteilt. Es wurden auch Bastsäcke und leere Kanister verteilt, die zwar von geringem Wert sind, doch unter diesem Umständen wertvolle Hilfen sind, denn ohne Behälter kann man weder Wasser noch Holz transportieren. Die Gemeinschaft hatte diese Gegenstände in Beira bei verschiedenen Gelegenheiten gesammelt. Am Ende des Besuchs durfte natürlich eine Sache nicht fehlen: ein frohes Fest! Mit Liedern und Tänzen konnten unsere älteren Freunde von Mangunde ihre Dankbarkeit über die Geschenke und vor allem ihre große Freude über die Freunde zum Ausdruck bringen, die ihnen das Gefühl vermitteln, dass sie eine neue menschliche Familie gefunden haben.


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