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20 März 2013 | ROM, ITALIEN

Europäische Jugendliche wollen ein gewaltfreies Europa der Integration

Die im Wettbewerb der Schüler aus römischen Schulen ausgezeichneten Werke zeigen, dass sich die Jugendlichen sehr stark als europäische Bürger fühlen

 
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Ein Wettbewerb zum Thema "Living together is the future. Europäische Jugendliche für eine gewaltfreie Welt" fand im Auditorium des Antonianum statt. Ca. 600  Jugendliche aus 40 Mittelschulen und den ersten Jahrgängen von weiterführenden Schulen waren gekommen. Eine bekannte Jury (u.a. mit dem Schriftsteller Edoardo Affinati und dem Journalisten Alberto Mattone von La Repubblica) war zusammengekommen. Die Moderation übernahm Max Giusti, verschiedene Jugendbands begleiteten die Veranstaltung und erhielten viel Applaus.

Das waren die "Beigaben" der Abschlussveranstaltung des von der Jugend für den Frieden der Gemeinschaft Sant'Egidio nach der Verleihung des Friedensnobelpreises an Europa organisierten Wettbewerbs.

Die Schüler sollten Werke (Malerei, Video, Installation oder anderes) mit drei Arbeitsaufträgen anfertigen:

Europa und Menschenrechte; Europa und Frieden; Europa und Integration verschiedener Völker (multikulturelle Gesellschaft).

Die Einladung wurde überall in der Stadt bis in die Peripherie begeistert aufgenommen. Das ist ein Zeichen dafür, dass die Jugendlichen gern europäische Bürger sein möchten und sich der Bedeutung Europas, das frei von Gewalt und in Frieden lebt, für die Zukunft aller bewusst sind.

Kandidaturen und Preise für die Sieger werden hier vollständig und mit Begründung aufgelistet:


 

1. Preis: Brücke Settimia Spizzichino - Schule Santi

Brücken verbinden. Die Brücke Settimia Spizzichino wird von den Jugendlichen der Schule Santi als Skuptur dargestellt und verbindet die Erinnerung an eine traurige und gewalttätige Vergangenheit, die eben deshalb nicht vergessen werden darf, mit einer Zukunft in Frieden, in der die Irrtümer und Schrecken des vergangenen Jahrhunderts nicht wiederholt werden dürfen. Die Brücke ist eine Metapher für die Überwindung von Hindernissen und ein Weg der Suche nach der Begegnung von Menschen, die Menschen und keine Nummer sind, wie die auf den Arm der römischen Jüdin und Überlebende des Konzentrationslagers Settimia Spizzichino eintätowierte Nummer.

 
 
2. Preis: "Wenn Du Europäer bist, hier klicken" - Gesamtschule Fiume Giallo

Als Ausdruck eines europäischen Geistes, der aus der Asche der Bombardierungen des Zweiten Weltkrieges entstand, wird die Kultur der Völkerbegegnung dargestellt, die Vorurteile überwinden, durch die anderen zum Feind gemacht werden. Europäische Jugendliche müssen lernen, lokalistische Tendenzen zu überwinden.

 
 
2. Preis (gleich bewertet): "Zeitlose Briefe" - Schule Tullia Zevi

 

Beachtlich ist der Versuch, bis zur Identifizierung die schwierige und leidvolle Geschichte der Shoah zu verstehen und mit Vorsicht die tiefen Gefühle darzustellen.

 
3. Preis: Verschiedene Werke - Schule Millet 

Die Arbeiten vergleichen Krieg und Frieden mit Einsatz und Technik. Die Farben und die Grafik bringen durch die Kunst den Versuch zum Ausdruck, sich eine gewaltfreie Welt vorzustellen und sie zu planen.

 
1. Kandidatur: Video "Zusammenleben ist die Zukunft" - Schule Giorgio Perlasca

Das Video "Zusammenleben ist die Zukunft" zeigt die Bedeutung eines der grundlegendsten Menschenrechte: das Recht auf Staatszugehörigkeit. Durch die Einfachheit, die Natürlichkeit, die Spontaneität der täglichen Begegnung entsteht Integration unter den Menschen.

 

 “se dovessi dare
un colore alla guerra,
sarebbe il grigio o il nero
di un mondo sottoterra”
2. Kandidatur: Verschiedene Werke - Schule Fucini

Eine originelle Werkstatt mit Texten und Bildern, die zum Schutz der Menschenrechte zusammenarbeiten und ein Europa in Frieden und mit Integration der Menschen und Kulturen vorschlagen.

 

 
3. Kandidatur: Austausch über den Krieg - Schule Crivelli

Die Sammlung von Zeichnungen und Arbeiten betont ein vertieftes Nachdenken über den Zweiten Weltkrieg und die nationalsozialistischen Massenvernichtungslager. Sie kommt zum Ergebnis, dass der Krieg die Welt nicht besser sondern schlechter macht und dass er sinnlos ist und nur Gewalt hervorruft.

 

 

4. Schule Sacro Cuore

Das aufmerksame Studium der Geschichte bildet die Grundlage der von den Jugendlichen erstellten Texte der Schule Sacro Cuore; die deutliche und reichhaltige Darstellung ist durch die Verinnerlichung möglich geworden, die zur Kultur des Zusammenlebens wird.

 

Noi siamo il futuro.Tutto dipende dalle nostre scelte.Cominciare a cambiare è nostra responsabilità.Bisogna solo iniziare.La pace è una condizione in cui voglio vivere. 

 

  

 


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