Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

Riccardi Andrea: pressespiegel

change language
sie sind in: home - news kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  
13 Mai 2013

Ein Europa ohne Diskriminierung und Rassismus beginnt in Auschwitz

Ein Gedenken bringt den festen Wunsch zum Ausdruck, ein anderes Europa aufzubauen, in dem unterschiedliche Menschen zusammenleben. Jugendliche aus fünf Ländern Westeuropas haben einige Tage in Auschwitz mit der Gemeinschaft Sant'Egidio verbracht

 
druckversion
Wenn Europa vereint und friedlich sein will, darf es den Schrecken nicht vergessen, der durch Rassendiskriminierung, Antisemitismus und Antiziganismus verursacht wurde: die Shoah.
Dieses Gedenken bringt den festen Wunsch zum Ausdruck, ein anderen Europa aufzubauen, in dem unterschiedliche Menschen zusammenleben. Jugendlich aus fünf Ländern Westeuropas haben einige Tage in Auschwitz mit der Gemeinschaft Sant'Egidio verbracht.
Nach einer Pilgerreise in das Konzentrationslager und einer Begegnung mit Zeugen und Überlebenden (siehe das angefügte Programm), haben sie einen Appell veröffentlicht, um ihren Einsatz zu bekunden, "jede Form von Rassismus, Diskriminierung oder Verachtung gegen Menschen und das Leben zu ächten und aktiv für ein Europa zu arbeiten, in dem alle zusammenleben können: eine Welt ohne Rassismus".


DER APPELL

Wir sind europäische Jugendliche aus Spanien, Deutschland, Belgien, Frankreich und den Niederlanden und haben uns mit der Gemeinschaft Sant'Egidio in Auschwitz versammelt, um an den Schrecken der Shoah zu erinnern. Am heutigen 10. Mai wollen wir vor dem Mahnmal an die Opfer der nationalsozialistischen Vernichtung von Millionen Männern und Frauen - Juden, Zigeuner und andere unerwünschte Gruppen - stehen bleiben, um nachzudenken und zu erinnern.

Auch wenn wir viele Jahre nach diesem großen Übel geboren wurden, verstehen wir, dass dieses Ereignis nicht Teil einer fernen Vergangenheit ist, die uns nicht betrifft und berührt. Wir glauben nämlich, dass diese Tragödie viel mit uns zu tun hat, denn alles ist in Europa geschehen. "Es ist geschehen, deshalb kann es wieder geschehen", so hat Primo Levi gemahnt.

Immer wenn ein Ausländer in unseren Städten Gewalt erleidet, immer wenn eine Person wegen ihrer ethnischen, religiösen oder sonstigen Herkunft verachtet wird, wird in den Herzen der Menschen ein Weg des Hasses und der Gewalt bereitet.

Deshalb wollen wir Zeugnis von dem geben, was wir in diesen Tagen erlebt und gehört haben und wollen unseren Altersgenossen und der jungen Generation mitteilen, dass jede Form von Rassismus, Diskriminierung oder Verachtung gegen einen Menschen und gegen das Leben zu ächten sind.


Wir haben an diesem Ort innegehalten und Kränze niedergelegt, an dem die Lebensreise vieler brutal zuende ging. Wir sind auf den Spuren ihrer letzten Wegstrecke gegangen, um die Opfer der blinden Gewalt zu ehren, die ohne Menschenwürde und sogar ohne Leben war.

Wir sind vom absoluten Wert des Lebens und des Triumphs der Vergebung über die Rache überzeugt. Wir wollen das Böse durch das Gute besiegen. Daher wollen wir aktiv an einem Europa mitbauen, in dem alle zusammenleben können: eine Welt ohne Rassismus. Eine Welt ohne Rassismus!

Wir verlassen Auschwitz und sind mehr vereint und entschlossen, unsere Altersgenossen durch die Kraft der Liebe davon zu überzeugen, dass man besser leben kann und unsere Länder in ein Europa des Friedens verwandeln kann.


PROGRAMM


 LESEN SIE AUCH
• NACHRICHTEN
24 März 2017
ROM, ITALIEN

Ökumenischer Gottesdienst für Europa am Vorabend des 60. Jahrestages der Römischen Verträge

IT | DE | FR
23 März 2017

Ich träume von einem neuen europäischen Humanismus: Es bedarf eines ständigen Weges der Humanisierung, und dazu braucht es Gedächtnis, Mut und eine gesunde menschliche Zukunftsvision

IT | EN | ES | DE | FR | PT
20 Februar 2017

Die Jugendlichen für den Frieden sprechen verschiedene Sprachen, doch sie haben denselben Traum: #periferiealcentro (Peripherien in den Mittelpunkt), Nein zu Mauern und Friede für alle

IT | EN | ES | DE | FR | PT
26 Januar 2017

Tag des Gedenkens: Nein zur Gleichgültigkeit, zur Komplizenschaft der Intoleranz und zu neuem Rassismus

IT | EN | ES | DE | PT | HU
29 November 2016

Zum 75. Jahrtag der Deportation der Juden aus Unterfranken zieht ein langer Gedenkzug mit Lichtern durch die Fußgängerzone

15 Oktober 2016
ROM, ITALIEN

Gedenken an die Deportation der Juden aus Rom am 16. Oktober 1943 - Grundlage für die Menschlichkeit und gegen die Gleichgültigkeit

IT | ES | DE | FR | PT | RU
all news
• DRUCKEN
24 März 2017
SIR

Preghiera ecumenica per l’Europa: Riccardi (Sant’Egidio), “non si torna indietro, ci vuole più Europa”

23 März 2017
L'huffington Post

Un'Europa da fare e sognare, tra Sergio Mattarella e Papa Francesco

16 März 2017
Famiglia Cristiana

Andrea Riccardi: Riapriamo ai rifugiati il continente che si chiude

16 März 2017
SIR

Papa Francesco: in libreria “Sognare l’Europa” (Edb). Riccardi (storico), “ha un’idea alta” del Vecchio Continente proponendo “un nuovo umanesimo

27 Februar 2017
Vatican Insider

Usa, la solidarietà tra musulmani ed ebrei che parla al mondo

2 Februar 2017
Famiglia Cristiana

Andrea Ricardi: La memoria di Auschwitz. Un monito per l'Europa

alle pressemitteilungen
• GESCHEHEN
24 März 2017 | ROM, ITALIEN

Preghiera ecumenica per l'Europa nel 60° anniversario dei Trattati di Roma

Alle sitzungen des gebets für den frieden
• KEINE TODESSTRAFE
2 Juli 2014

Sant'Egidio nella "task force" per la lotta alla pena di morte istituita dal governo italiano per il semestre europeo

gehen keine todesstrafe
• DOKUMENTE

Hilde Kieboom: "Die Freundschaft als Weise um Kirche zu sein"

alle dokumente
• BÜCHER

Milano, 30 gennaio 1944





Guerini e Associati

Trialoog





Lannoo Uitgeverij N.V
alle bücher

VIDEO FOTOS
6:36
Giornata della memoria: non dimentichiamo la Shoah

668 besuche

663 besuche

677 besuche

551 besuche

558 besuche
alle verwandten medien
MEHR