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28 Juni 2013

Der Präsident der Gemeinschaft Sant'Egidio über die traurige Nachricht der neuesten Hinrichtung in Texas

 
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"Die Vollstreckung des Todesurteils durch die Giftspritze an Kimberly McCarthy im Gefängnis von Huntsville bestätigt den traurigen Primat des Staates Texas mit 500 Hinrichtungen". So lautet eine Erklärung des Präsidenten der Gemeinschaft Sant'Egidio, Prof. Marco Impagliazzo, der betonte, dass die Nachricht "die Anstrengungen verstärken muss, um weitere Schritte zu einem Moratorium der Hinrichtungen weltweit zu gehen". Impagliazzo sagte: "Hoffnungszeichen fehlen nicht, es gibt sie aus Maryland, anderen amerikanischen Staaten und aus vielen afrikanischen Staaten, die sich für die Abschaffung der Todesstrafe entschieden haben. Vor wenigen Tagen wurde Paula Cooper nach 28 Jahren im Gefängnis von Rockville in Indiana entlassen. Paula hat sich im Vergleich zu früher vollkommen verändert, als sie im Alter von 15 Jahren ein schreckliches Verbrechen beging. Jetzt möchte sie einen Beitrag zum Aufbau einer gerechteren und weniger gewalttätigen Gesellschaft leisten. Das ist ein Beweis dafür, dass das Gefängnis etwas verändern kann, während ohne Leben jede Hoffnung verlischt. Diese Botschaft verbreiten die 90 Länder, die sich der Weltkoalition gegen die Todesstrafe angeschlossen haben, bei ihrem neuesten Kongress in Madrid. Sie erneuern ihren Einsatz für einen weltweiten Prozess der Abschaffung der Todesstrafe.

Rom, 27. Juni 2013

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