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9 August 2013

Vor 70 Jahren wurde Franz Jägerstätter von den Nationalsozialisten hingerichtet

Der Brief des Seligen, den er kurz vor seiner Hinrichtung am 9. August 1943 schrieb und der in der St. Bartholomäusbasilika auf der Tiberinsel aufbewahrt wird

 
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Brief des seligen Franz Jägerstätter, des österreichischen Katholiken, den er wenige Tage vor seiner Enthauptung am 9. August 1943 in einem Gefängnis in der Nähe von Berlin geschrieben hat

Handschriftliches Original in der St. Bartholomäusbasilia


"Ich glaube, man kann auch ruhig blinden Gehorsam leisten, aber nur dann,
wenn man niemand andern dabei schädigen muß"

Werde hier nur einige Worte niederschreiben, wie sie mir gerade aus dem Herzen kommen. Wenn ich sie auch mit gefesselten Händen schreibe, aber immer noch besser, als wenn der Wille gefesselt wäre. Offensichtlich zeigt Gott manchmal seine Kraft, die er dem Menschen zu geben vermag, [jenen], die ihn lieben und nicht das Irdische dem Ewigen vorziehen. Nicht Kerker, nicht Fesseln auch nicht der Tod sind es imstande, einen von der Liebe Gottes zu trennen, ihm seinen Glauben und den freien Willen zu rauben. Gottes Macht ist unbesiegbar. Seid gehorsam und untertänigst der Obrigkeit, diese Worte fliegen einem heute schon bald von allen Seiten zu, ja sogar von Menschen, die ohnehin fast nichts mehr glauben, was in der Hl. Schrift steht und was Gott uns zu glauben befohlen hat. Wenn man für jeden Menschen sich solche Mühe geben möchte, von der schweren Sünde und daher vor dem ewigen Tode zu erretten, als man mit mir sich Mühe gibt, vom irdischen Tode mich zu erretten, so müßte wahrlich schon der Himmel auf dieser Welt sein. Immer wieder möchte man einem das Gewissen erschweren betreffs Gattin und Kinder. Sollte die Tat, die man begeht, dadurch vielleicht besser sein, weil man verheiratet ist und Kinder hat? Oder ist deswegen die Tat besser oder schlechter, weil es Tausende anderer Katholiken auch tun? Ist vielleicht jetzt auch das Rauchen eine Tugend geworden, weil es Tausende von Katholiken tun? Dürfte man deswegen auch lügen, weil man Gattin und Kinder hat und selbe noch dazu mit einem Eide bekräftigen? Hat nicht Christus selbst gesagt, wer Gattin, Mutter und Kinder mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert? Aus welchem Grund bitten wir denn dann Gott um die sieben Gaben des Hl. Geistes, wenn wir ohnedies blinden Gehorsam zu leisten haben?
Zu was hat denn Gott alle Menschen mit einem Verstande und freien Willen ausgestattet, wenn es uns, wie so manche sagen, gar nicht einmal zusteht, zu entscheiden, ob dieser Krieg, den Deutschland führt, gerecht oder ungerecht ist? Zu was braucht man dann noch eine Erkenntnis zwischen dem, was Gut oder was Böse ist?
Ich glaub, man kann auch ruhig blinden Gehorsam leisten, aber nur dann, wenn man niemand andren dabei schädigen muß. Wären die Menschen heutzutage noch aufrichtiger, so glaub ich, müßte doch noch so mancher Katholik dabei sein und müßte sagen: "Ja, ich sehe ein, daß die Tat gerade nicht gut ist, die wir da begehen, aber ich bin einfach noch nicht bereit zum Sterben".
Hätte mir Gott nicht die Gnade und Kraft verliehen, für meinen Glauben auch zu sterben, wenn es verlangt wird, so würde ich halt vielleicht dasselbe tun, wie die Mehrzahl es tut. Gott kann eben jedem soviel Gnaden geben, wie er will. Hätten andre diese vielen Gnaden empfangen, wie ich sie schon erhalten habe, sie hätten vielleicht schon weit mehr Gutes geleistet wie ich. Viele Menschen sind vielleicht der Meinung, sie leiden nur dann für den Glauben und geben ihr Leben für den Glauben, wenn von ihnen verlangt wird, daß sie von der katholischen Kirche austreten sollen. Und ich getrau es mir ganz offen zu sagen, daß jeder, der bereit ist, lieber zu leiden und zu sterben als Gott durch die geringste läßliche Sünde zu beleidigen, für seinen Glauben stirbt. Dabei erwirbt sich ein solches weit größeren Verdienst, das auch bereit ist, lieber zu sterben, wenn es von ihm verlangt wird, als Gott durch die geringste freiwillige Sünde zu beleidigen, als jenes, von dem sogar verlangt wird, von der katholischen Kirche auszutreten, weil man eben da sogar schon unter schwerer Sünde verpflichtet ist, eher sein Leben zu lassen, als dieses zu tun. Ein Heiliger sagte einmal, wenn man imstande wäre, durch eine einzige Notlüge die ganze Hölle auszulöschen, so soll man sie doch nicht begehen, weil man auch durch die Notlüge Gott beleidigt. So etwas scheint im [zwanzigsten] Jahrhundert direkt lächerlich, würden so manche denken oder sagen. Ja, wir Menschen haben uns freilich schon in vielen Dingen geändert, aber Gott hat von seinen Geboten noch nicht ein Strichlein weggenommen. Warum will man denn auch schon immer wieder das Sterben verschieben, wenn es nur ein wenig ginge, als wenn man nicht wüßte, daß es ja doch einmal sein muß, haben das unsere Heiligen auch so gemacht, ich glaube kaum? Oder zweifeln wir an Gottes Barmherzigkeit, es könnte uns auch die Hölle offenstehen, nach unsrem Tode? Verdient hätte ich es mir freilich durch meine vielen und schweren Sünden. Aber Christus ist nicht für die Gerechten zur Welt gekommen, sondern um zu suchen, was verloren war. Und damit kein Sünder verzweifeln braucht, hat er uns gleich bei seinem Tode ein Beispiel durch den rechten Schächer gezeigt. Könnte man da überhaupt noch eine ruhige Viertelstunde auf dieser Welt haben, wenn man sich denken müßte, Gott der Herr verzeiht mir nicht und somit bleibt mir nichts anders übrig, als nach dem Tode für ewig in die Hölle zu wandern? Wen solche Gedanken nicht zur Verzweiflung brächten, der muß überhaupt nicht mehr an ein Weiterleben nach dem Tode glauben oder die Hölle sich für ein Vergnügungslokal versprechen, natürlich alles unentgeltlich mit erstklassiger Verpflegung, würde man diese Reise immer wieder herausschieben oder sie vielleicht gar für die alten Tage aufsparen? Ich glaube kaum. Und was ist es dann beim Sterben, haben wir nicht da auch eine weite Reise zu machen, wo wir zwar nicht mehr zurückkehren? Kann es aber einen freudigeren Augenblick geben als diesen, wenn wir sehen, daß wir glücklich am Himmelstrande gelandet sind? Natürlich dürfen wir nicht dabei vergessen, daß wir auch vorher noch zuerst im Fegefeuer zu reinigen haben, aber dieser Aufenthalt dauert nicht ewig und wer sich im Leben Mühe gegeben, auch den armen Seelen im Fegefeuer zu helfen und ein treuer Verehrer der Muttergottes gewesen ist, der kann versichert sein, daß er nicht lange im Fegefeuer verweilen braucht. Es möchte freilich einem fast schwindlig werden, wenn man an die ewigen Freuden des Himmels denkt. Wie sind wir schon gleich glücklich, wenn wir hier auf dieser Welt eine kleine Freude erleben, was sind aber auch schon die kurzen Freuden dieser Welt gegen jene, die Jesus uns in seinem Reiche versprochen hat? Kein Auge hat es gesehen, kein Ohr hat es gehört und in keines Menschen Herz ist es gedrungen, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben. Und als der heilige Augustinus einmal ein Buch verfassen wollte über die Freuden des Himmels, da erschien ihm der heilige Hieronymus, der wie sich später herausstellte, am selben Tag gestorben sei und sagte zu ihm: "So wenig Du mit einer Hand die ganze Welt umfassen kannst, so wenig kannst Du die Freuden des Himmels in einem Buche erfassen, bevor Du nicht selber an jenem Orte bist, wo Du Dich ja befleißigst auch hinzukommen". Wenn also die Freuden des Himmels so groß sind, müssen wir nicht da alle Vergnügungen dieser Welt direkt verachten?

Der Text stammt aus den Auszeichnungen, die nach der Verurteilung zum Tode am 6. Juli 1943 entstanden sind


Weitere Informationen

Biographische Hinweise


Am 9. August 1943 wurde ein österreichischer Bauer im Alter von 36 Jahren, ein Katholik und Vater von drei Töchtern, im Gefängnis von Brandenburg enthauptet, während in großen Teilen Europas die finstere Nacht der Naziherrschaft und des Weltkriegs herrschte.
Seine Schuld war, dass er sich als Gegner des Nationalsozialismus unter Berufung auf seinen christlichen Glaubens strikt weigerte, unter dem Befehl von Adolf Hitler zu kämpfen. Diese Mann hieß Franz Jägerstätter, er bezeugte mit seinem Leben seine Treue zum Evangelium und seine Weigerung, der nationalsozialistischen Ideologie und ihren Taten zu folgen.
Franz Jägerstätter lebte in einem kleinen Dorf wenige Kilometer von Bayern und von den Orten entfernt, in denen Joseph Ratzinger einige Jahre seiner Kindheit verbrachte. Er wurde von Benedikt XVI. selig gesprochen. Die Geschichte von Franz Jägerstätter ist in vielerlei Hinsicht beeindruckend. Mitten im Krieg und im hysterischen Klima der Kriegspropaganda durch die nationalsozialistischen Herrscher war diesem jungen Vater von drei Kindern, der wenige Kilometer vom Geburtsort Hitlers geboren wurde und aufwuchs, sehr bewusst, dass es für einen Christen unmöglich war, als Soldat in einer Armee unter dem Kommando einer frevlerischen und antichristlichen Macht zu kämpfen.
Diese Klarheit war für ihn einfach nur ein Geschenk und eine Gnade, die er demütig und dankbar annahm. Er sagt nämlich: "Hätte mir Gott nicht die Gnade und Kraft verliehen, für meinen Glauben auch zu sterben, wenn es verlangt wird, so würde ich halt vielleicht dasselbe tun, wie die Mehrzahl es tut". Dann stellte er mit aller Deutlichkeit die Frage: "Kann man gleichzeitig Soldat Christi und Soldat für den Nationalsozialismus sein, kann man für den Sieg Christi und seiner Kirche und zugleich dafür kämpfen, dass der Nationalsozialismus siegt?"
Seine im Gefängnis nach dem Todesurteil geschriebenen Briefe strahlen eine Heiterkeit aus, die nur staunen lässt, wenn man die Bedingungen bedenkt, in denen er diese Prüfung und die deutlichen Sorgen um seine Familie ertragen musste. Mit extremer Klarsicht beschreibt Jägerstätter das moralische Drama, in dem er sich befand und nicht bereit war, irgendeinen Kompromiss einzugehen: "Aus welchem Grund bitten wir denn dann Gott um die sieben Gaben des Hl. Geistes, wenn wir ohnedies blinden Gehorsam zu leisten haben? Zu was hat denn Gott alle Menschen mit einem Verstande und freien Willen ausgestattet, wenn es uns, wie so manche sagen, gar nicht einmal zusteht, zu entscheiden, ob dieser Krieg, den Deutschland führt, gerecht oder ungerecht ist?" Diese Gedanken stammen aus einem Brief, den Franz Jägerstätter Ende Juli 1943 schrieb, als er mit gefesselten Händen kurz vor der Vollstreckung des Urteils stand.
Das Original dieses kostbaren Dokuments wurde in einer feierlichen Zeremonie am 4. November 2005 von Kardinal Schönborn, dem Erzbischof von Wien und Vorsitzenden der österreichischen Bischofskonferenz, an Don Angelo Romano übergeben, dem Rektor der St. Bartholomäusbasilika, damit er in der Kapelle für die Glaubenszeugen unter dem Naziregime ausgestellt werde. Am Vorabend seines Todes schreibt der junge Österreicher: "Ich glaub, man kann auch ruhig blinden Gehorsam leisten, aber nur dann, wenn man niemand andren dabei schädigen muß. Werde hier nur einige Worte niederschreiben, wie sie mir gerade aus dem Herzen kommen. Wenn ich sie auch mit gefesselten Händen schreibe, aber immer noch besser, als wenn der Wille gefesselt wäre. Offensichtlich zeigt Gott manchmal seine Kraft, die er dem Menschen zu geben vermag, [jenen], die ihn lieben und nicht das Irdische dem Ewigen vorziehen. Nicht Kerker, nicht Fesseln auch nicht der Tod sind es imstande, einen von der Liebe Gottes zu trennen, ihm seinen Glauben und den freien Willen zu rauben. Gottes Macht ist unbesiegbar. Seid gehorsam und untertänigst der Obrigkeit, diese Worte fliegen einem heute schon bald von allen Seiten zu, ja sogar von Menschen, die ohnehin fast nichts mehr glauben, was in der Hl. Schrift steht und was Gott uns zu glauben befohlen hat. Wenn man für jeden Menschen sich solche Mühe geben möchte, von der schweren Sünde und daher vor dem ewigen Tode zu erretten, als man mit mir sich Mühe gibt, vom irdischen Tode mich zu erretten, so müßte wahrlich schon der Himmel auf dieser Welt sein. Immer wieder möchte man einem das Gewissen erschweren betreffs Gattin und Kinder. Sollte die Tat, die man begeht, dadurch vielleicht besser sein, weil man verheiratet ist und Kinder hat? Oder ist deswegen die Tat besser oder schlechter, weil es Tausende anderer Katholiken auch tun? Ist vielleicht jetzt auch das Rauchen eine Tugend geworden, weil es Tausende von Katholiken tun? Dürfte man deswegen auch lügen, weil man Gattin und Kinder hat und selbe noch dazu mit einem Eide bekräftigen? Hat nicht Christus selbst gesagt, wer Gattin, Mutter und Kinder mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert? Aus welchem Grund bitten wir denn dann Gott um die sieben Gaben des Hl. Geistes, wenn wir ohnedies blinden Gehorsam zu leisten haben? Zu was hat denn Gott alle Menschen mit einem Verstande und freien Willen ausgestattet, wenn es uns, wie so manche sagen, gar nicht einmal zusteht, zu entscheiden, ob dieser Krieg, den Deutschland führt, gerecht oder ungerecht ist? Zu was braucht man dann noch eine Erkenntnis zwischen dem, was Gut oder was Böse ist?
Wären die Menschen heutzutage noch aufrichtiger, so glaub ich, müßte doch noch so mancher Katholik dabei sein und müßte sagen: "Ja, ich sehe ein, daß die Tat gerade nicht gut ist, die wir da begehen, aber ich bin einfach noch nicht bereit zum Sterben".
Viele Menschen sind vielleicht der Meinung, sie leiden nur dann für den Glauben und geben ihr Leben für den Glauben, wenn von ihnen verlangt wird, daß sie von der katholischen Kirche austreten sollen. Und ich getrau es mir ganz offen zu sagen, daß jeder, der bereit ist, lieber zu leiden und zu sterben als Gott durch die geringste läßliche Sünde zu beleidigen, für seinen Glauben stirbt. Dabei erwirbt sich ein solches weit größeren Verdienst, das auch bereit ist, lieber zu sterben, wenn es von ihm verlangt wird, als Gott durch die geringste freiwillige Sünde zu beleidigen, als jenes, von dem sogar verlangt wird, von der katholischen Kirche auszutreten, weil man eben da sogar schon unter schwerer Sünde verpflichtet ist, eher sein Leben zu lassen, als dieses zu tun.
Ein Heiliger sagte einmal, wenn man imstande wäre, durch eine einzige Notlüge die ganze Hölle auszulöschen, so soll man sie doch nicht begehen, weil man auch durch die Notlüge Gott beleidigt. So etwas scheint im [zwanzigsten] Jahrhundert direkt lächerlich, würden so manche denken oder sagen. Ja, wir Menschen haben uns freilich schon in vielen Dingen geändert, aber Gott hat von seinen Geboten noch nicht ein Strichlein weggenommen. Warum will man denn auch schon immer wieder das Sterben verschieben, wenn es nur ein wenig ginge, als wenn man nicht wüßte, daß es ja doch einmal sein muß, haben das unsere Heiligen auch so gemacht, ich glaube kaum? Oder zweifeln wir an Gottes Barmherzigkeit, es könnte uns auch die Hölle offenstehen, nach unsrem Tode? Verdient hätte ich es mir freilich durch meine vielen und schweren Sünden. Aber Christus ist nicht für die Gerechten zur Welt gekommen, sondern um zu suchen, was verloren war. Und damit kein Sünder verzweifeln braucht, hat er uns gleich bei seinem Tode ein Beispiel durch den rechten Schächer gezeigt. Könnte man da überhaupt noch eine ruhige Viertelstunde auf dieser Welt haben, wenn man sich denken müßte, Gott der Herr verzeiht mir nicht und somit bleibt mir nichts anders übrig, als nach dem Tode für ewig in die Hölle zu wandern?
Wen solche Gedanken nicht zur Verzweiflung brächten, der muß überhaupt nicht mehr an ein Weiterleben nach dem Tode glauben oder die Hölle sich für ein Vergnügungslokal versprechen, natürlich alles unentgeltlich mit erstklassiger Verpflegung, würde man diese Reise immer wieder herausschieben oder sie vielleicht gar für die alten Tage aufsparen? Ich glaube kaum. Und was ist es dann beim Sterben, haben wir nicht da auch eine weite Reise zu machen, wo wir zwar nicht mehr zurückkehren? Kann es aber einen freudigeren Augenblick geben als diesen, wenn wir sehen, daß wir glücklich am Himmelstrande gelandet sind? Natürlich dürfen wir nicht dabei vergessen, daß wir auch vorher noch zuerst im Fegefeuer zu reinigen haben, aber dieser Aufenthalt dauert nicht ewig und wer sich im Leben Mühe gegeben, auch den armen Seelen im Fegefeuer zu helfen und ein treuer Verehrer der Muttergottes gewesen ist, der kann versichert sein, daß er nicht lange im Fegefeuer verweilen braucht. Es möchte freilich einem fast schwindlig werden, wenn man an die ewigen Freuden des Himmels denkt. Wie sind wir schon gleich glücklich, wenn wir hier auf dieser Welt eine kleine Freude erleben, was sind aber auch schon die kurzen Freuden dieser Welt gegen jene, die Jesus uns in seinem Reiche versprochen hat? Kein Auge hat es gesehen, kein Ohr hat es gehört und in keines Menschen Herz ist es gedrungen, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben. Und als der heilige Augustinus einmal ein Buch verfassen wollte über die Freuden des Himmels, da erschien ihm der heilige Hieronymus, der wie sich später herausstellte, am selben Tag gestorben sei und sagte zu ihm: "So wenig Du mit einer Hand die ganze Welt umfassen kannst, so wenig kannst Du die Freuden des Himmels in einem Buche erfassen, bevor Du nicht selber an jenem Orte bist, wo Du Dich ja befleißigst auch hinzukommen". Wenn also die Freuden des Himmels so groß sind, müssen wir nicht da alle Vergnügungen dieser Welt direkt verachten?


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