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26 September 2013

WORTE VON PAPST FRANZISKUS

Zu allen, zu euch allen sage ich: Lasst euch nicht die Hoffnung rauben!

Lasst euch nicht die Hoffnung rauben! Helfen wir uns durch die Solidarität. Die Hoffnung lässt uns voranschreiten.

 
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Zu allen, zu euch allen sage ich: "Lasst euch nicht die Hoffnung rauben! Lasst euch nicht die Hoffnung rauben!"

Vielleicht ist die Hoffnung wie die Glut unter der Asche. Helfen wir uns durch Solidarität, blasen wir in die Asche, damit das Feuer wieder neu aufflammt. Die Hoffnung lässt uns voranschreiten. Das ist kein Optimismus, sondern eine andere Sache. Die Hoffnung ist nicht die Sache einer Person, wir alle sind Träger der Hoffnung! Wir müssen die Hoffnung aller stärken, ihr alle und wir alle, die fern davon sind. Die Hoffnung ist eure und unsere Angelegenheit. Sie gehört allen! Deshalb sage ich euch: "Lasst euch nicht die Hoffnung rauben!" Seien wir jedoch schlau, denn der Herr sagt zu uns, dass die Götzen schlauer sind als wir. Der Herr ruft uns auf, klug wie die Schlangen zu sein und gleichzeitig arglos wie die Tauben. Wir haben die Klugheit und bezeichnen die Dinge mit ihrem Namen. Zum aktuellen Zeitpunkt steht in unserem Wirtschaftssystem, in unserem vom globalen Leben vorgeschlagenen System ein Götze im Mittelpunkt, und das darf man nicht zulassen! Kämpfen wir alle gemeinsam, damit zumindest in unserem leben die Männer und Frauen, die Familie und wir alle im Mittelpunkt stehen, damit die Hoffnung voranschreiten kann... "Lasst euch die Hoffnung nicht rauben!"

 

(Besuch auf Sardinien, 22. September 2013)


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