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13 Januar 2014

WORTE VON PAPST FRANZISKUS

Zudem kommt es vor, dass die alten Menschen als eine Last betrachtet werden, während die Jugendlichen keine sicheren Perspektiven für ihr Leben vor sich sehen

Stattdessen sind die alten und die jungen Menschen die Hoffnung der Menschheit

 
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Zudem kommt es vor, dass die alten Menschen als eine Last betrachtet werden, während die Jugendlichen keine sicheren Perspektiven für ihr Leben vor sich sehen. Stattdessen sind die alten und die jungen Menschen die Hoffnung der Menschheit. Erstere bringen die Weisheit der Erfahrung ein; letztere öffnen uns auf die Zukunft hin, indem sie uns hindern, uns in uns selbst zu verschließen (vgl. Apost. Schreiben Evangelii gaudium, Nr. 180). Es ist klug, die alten Menschen nicht aus dem Gesellschaftsleben auszugrenzen, um das Gedächtnis eines Volkes lebendig zu halten. Ebenso ist es gut, in die Jugendlichen zu investieren mit geeigneten Initiativen, die ihnen helfen, eine Arbeit zu finden und ein eigenes Heim zu gründen. Man darf ihre Begeisterung nicht auslöschen! Ich halte in meiner Erinnerung die Erfahrung des Weltjugendtags in Rio de Janeiro lebendig. Wie vielen zufriedenen jungen Menschen habe ich begegnen können! Wie viel Hoffnung und Erwartung in ihren Augen und in ihren Gebeten! Wie viel Lebensdurst und Wunsch, sich den anderen zu öffnen! Verschlossenheit und Isolierung schaffen immer eine leblose, drückende Atmosphäre, die früher oder später in Traurigkeit endet und alles erstickt. Hilfreich ist dagegen ein gemeinsames Bemühen aller, um eine Kultur der Begegnung zu fördern, denn nur wer fähig ist, auf den anderen zuzugehen, ist imstande, Frucht zu bringen, Bande zu knüpfen, Gemeinschaft zu stiften, Freude auszustrahlen und den Frieden aufzubauen.

Aus der Ansprache für die Mitglieder des diplomatischen Korps, 13. Januar 2014


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