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25 Januar 2014

Gebetswoche für die Einheit der Christen

Vom 18. bis 25. Januar 2014 eine Zeit des Nachdenkens und Betens

 
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Gebetswoche für die Einheit der Christen
18.-25. Januar 2014

Vom 18. bis 25. Januar begeht die Kirche die Woche für die Einheit der Christen. Es ist eine Zeit des Nachdenkens und Betens in Einheit mit den Christen aller Konfessionen. In diesem Jahr wird dieses Gedenken durch den 50. Jahrestag der historischen Begegnung von Papst Paul VI. und Patriarch Athenagoras von Konstantinopel am 5. Januar 1964 bereichert.
In dieser Woche betet die Gemeinschaft Sant'Egidio überall auf der Welt für dieses Anliegen und organisiert ökumenische Gottesdienste.

 

Termine in Deutschland:

WÜRZBURG

Montag, 20. Januar 2014

Franziskanerkirche um 19.00 Uhr
Ökumenischer Gottesdienst für die Einheit der Christen
mit
Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, Römisch-katholische Kirche
Bischof Anba Damian, Koptisch-orthodoxe Kirche, Deutschland
Propst Siegfried T. Kasparick, Evangelische Kirche, Wittenberg

 

Termine in Italien:

ROM

Jeden Abend betet die Gemeinschaft in der Basilika Santa Maria in Trastevere um 20.30 Uhr beim Abendgebet für die Einheit der Christen. Diesem Gebet schließen sich die Vertreter anderer christlicher Kirchen an.

NEAPEL

Montag, 20. Januar 2014 um 18.00 Uhr

Kirche des Hl. Märtyrers Petrus (Piazza Ruggero Bonghi 1)
Gottesdienst für die Einheit der Christen
Vorsitz Erzpriester Igor Vyzhanov, Pfarrer der russisch-orthodoxen Gemeinde von Neapel

 

 

Meditation zur Woche der Einheit

Icona dei Testimoni della Fede del XX Secolo, particolare -  Basilica di San Bartolomeo all'Isola Tiberina, Roma Als Jesus seine Jünger im Moment seines Abschieds anblickte, betete er mit folgenden Worten: „Sie sollen eins sein“. Einige Zeit zuvor hatte er bereits zu ihnen gesagt: „Ich und der Vater sind eins“. Vielleicht war ihm beim Betrachten ihrer Gesichter klar geworden, wie sehr sie sich voneinander unterschieden und dass dies für sie ein Grund zur Trennung sein konnte. Später, als die Festnahme nicht mehr fern war, offenbarte Jesus seinen Traum und seine Hoffnung für die Jünger: „Sie sollen eins sein“. Wie Gott, der allmächtige Vater, der Herr der Welt, eins ist mit Jesus von Nazaret, so sollen auch seine Jünger in die Einheit dieser Familie eintreten – das ist Jesu Bitte. Sie sollen eins sein!

Doch wir Christen sind voneinander getrennt. Unsere Kirchen und Gemeinschaften sind voneinander getrennt. Sie sind verschieden. Sie unterscheiden sich in ihren Liedern, in den Formen des Gebets und in der Lebensweise. Viele Christen sind sicherlich nicht in der Lage, zu erklären, warum diese Trennungen zwischen den Gemeinschaften und zwischen den Kirchen bestehen.

Ikone der Glaubenszeugen des 20. Jahrhunderts
St. Bartholomäusbasilika auf der Tiberinsel in Rom
Man könnte sagen, dass die Verantwortung für diese Trennungen und für viele Missverständnisse bei Personen der Vergangenheit und bei fernen historischen Ereignissen liegt.

Eines Tages entstand ein Geist der Trennung. Doch leider existieren die Trennungen noch unter uns.

Jesus hat auch für uns gebetet. Und es stimmt, die Trennungen bestehen in unserem Herzen. Nicht nur in den verschiedenen Theologien, sondern in der Einstellung, die wir gegenüber den anderen einnehmen.

Oft sind auch wir Urheber von Trennungen, von fehlender Sensibilität und von Unverständnis! Wir sind dazu aufgerufen, auf das Gebet Jesu zu antworten: Sie sollen eins sein. Wir sind aufgerufen, täglich mit unserem Leben darauf zu antworten. Aber wie?

Verzichten wir auf die anmaßende Diktatur unseres Ichs, auf unsere Berechnungen und unsere mangelnde Sensibilität... Verzichten wir auf das Desinteresse am anderen, das zu einem Leben ohne Liebe führt. Wir alle müssen uns zur Liebe bekehren und die alten Gewohnheiten ablegen, die in uns sind, auf diese Rüstung, die uns voneinander entfernt und den anderen verletzt. Wir müssen alle umkehren und uns mit einem starken Gebet an Jesus, unseren Herrn, wenden, der uns geliebt hat und der uns für ein Leben in Liebe öffnet. Im ersten Johannesbrief lesen wir:
„Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott, und er bleibt in Gott. Wir haben die Liebe, die Gott zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen“ (4,15-16).

Wir sind alle aufgerufen, die großen Spaltungen in der Welt zu heilen: die Spaltungen im alltäglichen Leben und in unserer Umwelt, die Spaltungen, die zwischen sympathischen und unsympathischen Menschen, Reichen und Armen, Gebildeten und Ungebildeten, Männern und Frauen, Ethnie und Ethnie, Gruppe und Gruppe, meinen Angelegenheiten und den Angelegenheiten von den anderen, meinen Anhängern und seinen Anhängern, Christen und Christen, Christen und Juden, Christen und Moslems. Die Wege, auf denen wir gehen, beinhalten viele dieser Spaltungen. Unser Haus kennt diese Spaltungen. Unsere Arbeitsstelle ist von diesen Spaltungen geprägt. Wir sind aufgerufen, sie durch Liebe zu überwinden. Führen wir gegen niemanden Krieg mit unseren Waffen in dieser Zeit voller Kriege auf der Welt.

In dieser schwierigen Welt müssen wir das Böse mit dem Guten besiegen: mit dem Guten der Liebe, mit dem Guten des Gebets, mit dem Guten der Hoffnung, der Hoffnung auf Jesus, den Herrn, der uns immer erhört und der bald kommen und uns Frieden geben wird.

Lasst uns eins sein in der Liebe: Schließen wir einen gemeinsamen Bund der Liebe. Auch wenn wir uns in unserer Geschichte, den Sprachen, der Spiritualität, den Gebräuchen und in unserem Aussehen unterscheiden... Lasst uns eins sein in der Liebe unter den Gläubigen. Lasst uns eins sein unter den Christen, so werden Hass und der Krieg durch die Liebe besiegt werden.

Aus dieser Liebe wird eine Kraft der Einheit entspringen! In der byzantinischen Liturgie sagt der Diakon vor der Einleitung zum Glaubensbekenntnis, dem Credo:
„Lieben wir einander, damit wir unseren Glauben in der Einheit des Geistes bekennen“.

Ja, in dieser Woche der Einheit beginnen wir, uns wirklich einander zu lieben, um den einen Glauben in der Einheit des Geistes zu bekennen.


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