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30 Januar 2014

WORTE VON PAPST FRANZISKUS

Indem er von Galiläa ausgeht, lehrt uns Jesus, dass keiner vom Heil Gottes ausgeschlossen ist, im Gegenteil: dass Gott es vorzieht, von der Peripherie auszugehen, von den Letzten, um alle zu erreichen.

 
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Indem er von Galiläa ausgeht, lehrt uns Jesus, dass keiner vom Heil Gottes ausgeschlossen ist, im Gegenteil: dass Gott es vorzieht, von der Peripherie auszugehen, von den Letzten, um alle zu erreichen. Er lehrt uns eine Methode, seine Methode, die jedoch den Inhalt zum Ausdruck bringt, das heißt die Barmherzigkeit des Vaters. "Jeder Christ und jede Gemeinschaft soll unterscheiden, welches der Weg ist, den der Herr verlangt, doch alle sind wir aufgefordert, diesen Ruf anzunehmen: hinauszugehen aus der eigenen Bequemlichkeit und den Mut zu haben, alle Randgebiete zu erreichen, die das Licht des Evangeliums brauchen" (Evangelii gaudium, Nr. 20).

Jesus beginnt seine Sendung nicht nur an einem Ort fern vom Zentrum, sondern auch mit Menschen, die man sozusagen "unauffällig" nennen würde. Um seine ersten Jünger und künftigen Apostel zu wählen, wendet er sich nicht an die Schulen der Schriftgelehrten und Gesetzeslehrer, sondern an die niedrigen und einfachen Menschen, die sich mit großem Eifer auf das Kommen des Reiches Gottes vorbereiten. Jesus beruft sie dort, wo sie arbeiten, am Ufer des Sees: sie sind Fischer. Er ruft sie, und sie folgen ihm sofort. Sie lassen ihre Netze liegen und gehen mit ihm: ihr Leben wird ein außerordentliches und faszinierendes Abenteuer werden.

Vom Angelus am 26. Januar 2014
(Vollständiger Text)


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