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3 März 2014

WORTE VON PAPST FRANZISKUS

Die Vorsehung Gottes geht den Weg unseres Dienstes an den Anderen und unseres Zusammenlebens mit ihnen

 
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Ein von Besitzgier besessenes Herz ist ein mit dieser Besitzgier vollgestopftes Herz, in dem Gott jedoch nicht vorkommt. Deshalb hat Jesus die Reichen häufig ermahnt, weil bei ihnen die Gefahr groß ist, eigene Sicherheiten in den Gütern dieser Welt zu suchen. Doch die Sicherheit, die endgültige Sicherheit findet sich bei Gott. In einem von Reichtum besessenen Herzen, gibt es nicht mehr viel Platz für den Glauben. Alles wird vom Reichtum besetzt, es gibt keinen Platz für den Glauben. Wenn Gott jedoch der ihm gebührende Platz eingeräumt wird, nämlich der erste Platz, dann führt seine Liebe dazu, auch die Reichtümer zu teilen und sie für Projekte der Solidarität und Entwicklung zur Verfügung zu stellen, wie das viele Beispiele auch in der neueren Kirchengeschichte belegen. Denn die Vorsehung Gottes geht den Weg unseres Dienstes an den Anderen und unseres Zusammenlebens mit ihnen. Wenn jeder von uns nicht nur für sich Reichtümer ansammelt, sondern sie für den Dienst an den Anderen zur Verfügung stellt, wird dadurch in dieser solidarischen Geste die Vorsehung Gottes sichtbar.

(Angelus, 2. März 2014)


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