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Unterstützung der Gemeinschaft

  
1 April 2014 | MOSKAU, RUSSLAND

Gedenken an Modesta, Lilja und die verstorbenen Freunde von der Straße

 
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Viele Obdachlose haben sich am Sonntag, den 30. März, mit den Freunden der Gemeinschaft Sant'Egidio von Moskau versammelt, um im Gebet an all diejenigen zu erinnern, die auf der Straße erfroren sind oder durch die schwierigen Lebensbedingungen in der bevölkerungsreichen russischen Hauptstadt gestorben sind.

Das Gebet fand in der orthodoxen Pfarrei der Hl. Kosmas und Damian statt und ist mittlerweile für viele Arme und Freunde der Armen zu einer jährlichen Tradition geworden. Aleksandr lebt auf der Straße, seit er die Arbeit in den Jahren der Perestrojka verloren hat; er kommentierte am Ende der Feier: "Heute war es wirklich ein Fest. Es schien, als wären wir im Paradies!"

Viele Gesichter waren sichtlich gerührt bei der Feier, während die Namen vieler Menschen verlesen wurden, die auf der Straße gestorben sind. Nach dem Gebet wurde ein Essen organisiert, das viele arme Freunde an die schönen Begegnungen beim Weihnachtsmahl erinnerte.

In Moskau fand dieses Gebet zum ersten Mal 2006 statt nach dem Erfrierungstod von Lilja, einer 44jährigen Frau, die auf der Straße lebte und mit der Gemeinschaft Sant'Egidio gut befreundet war. Obdachlosigkeit in Moskau führt wirklich dazu, dass Zigtausende Personen an den Rand gedrängt werden. Neben der Ausgrenzung leiden sie unter dem harten Klima, vor allem im Herbst und Winter.

Die Freunde der Gemeinschaft Sant'Egidio verteilen im Dienst der "Freunde auf der Straße" ca. 300 warme Mahlzeiten wöchentlich an verschiedenen Orten der Stadt. Sie organisieren verschiedene Initiativen, um in der Öffentlichkeit Aufmerksamkeit für dieses Thema zu wecken. Durch die Zusammenarbeit der Freunde der Straße mit der Stadtverwaltung von Moskau und anderen Organisationen, die sich um Obdachlose kümmern, hat die Stadt begonnen, der Lage der Armen größere Aufmerksamkeit zu schenken. In den vergangenen Jahren sind in dieser Richtung positive Signale zu registrieren. Doch noch viel ist zu tun. Ermutigend ist, dass viele Menschen und auch viele Jugendliche gern den Armen helfen möchten.


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