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9 April 2014 | CEUTA, SPANIEN

An der Grenze zwischen Afrika und Europa mit jungen Migranten, die von einer besseren Zukunft träumen

Eine Delegation von Sant'Egidio am Grenzzaun von Ceuta, der Spanien von Marokko trennt

 
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Die Grenze zwischen Ceuta und Tanger ist ein sehr leidvoller Ort für viele Migranten, die versuchen, nach Europa zu kommen auf der Suche nach einer besseren Zukunft. Eine spanische Delegation der Gemeinschaft Sant'Egidio kam in die Region von Tanger in Marokko und besuchte den Grenzzaun um Ceuta herum, das spanische Gebiet an der afrikanischen Küste, um sich vor Ort ein Bild von der Lage vieler Immigranten zu machen, die darauf warten, nach Europa zu gelangen.

"Erzählt vom Leid und von unseren Wunden, die wir auf den langen Reisen der Wüste erlitten haben,
bei denen viele den Tod finden", sagte Eloise, die vor drei Jahren aus der Elfenbeinküste aufbrach und jetzt in der CETI (Aufnahmeeinrichtung für Immigranten) von Ceuta lebt, aber immer noch hofft, nach Europa gelangen zu können. Sie träumt von einem Jurastudium, um ihren afrikanischen Freunden zu helfen, die in Europa ankommen. Viele möchten gern mit der örtlichen Bevölkerung ins Gespräch kommen, doch das ist nicht immer einfach oder möglich, denn oft leben sie wie durch einen Abgrund voneinander getrennt. In der Aufnahmeeinrichtung von Ceuta, einer Stadt mit 80.000 Einwohnern und halb muslimisch, leben 513 Immigranten aus Schwarzafrika.

Einige Immigranten, die noch nicht nach Spanien kommen konnten, leben im Wald in der Nähe der Grenze zu Ceuta und Melilla unter schlimmsten Bedingungen, ihr Schutz sind wenige Plastikplanen und Decken. An der Hauptstraße in der Nähe von Ceuta sieht man einige bettelnde Immigranten, sie suchen etwas zum Essen. Dann sieht man, wie sie wieder im Wald auf der Suche nach Schutz verschwinden. Andere Immigranten leben am Rand der Städte in der Nähe des Waldes, beispielsweise im Stadtviertel Boukhalef von Tanger. Alle warten auf eine Gelegenheit, auch unter Lebensgefahr Europa zu erreichen. Sie versuchen den Grenzzaun von Ceuta zu überwinden oder auf einfachsten Kähnen in spanisches Gebiet zu gelangen. 

Am 6. Februar dieses Jahres starben 15 afrikanische Jugendliche beim Versuch nach Spanien über die Grenze von Ceuta zu schwimmen. Viele wurden auf dem Friedhof von Tanger begraben. Ihre Namen sind unbekannt, sie starben, während die Spanien auf ihren "Meereskarren" erreichen wollten. Es sind arme Gräber, eine Nummer statt ein Name. Auf dem Friedhof haben wir ihrer und vieler anderer gedacht, die im Mittelmeer ertrunken sind: Niemand darf vergessen werden und niemand darf mehr auf diese Weise sterben.


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