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Unterstützung der Gemeinschaft

  
12 Mai 2014 | ROM, ITALIEN

Solidarität mit den Christen, die Opfer von Verfolgung sind - die Strahler am Kolosseum werden abgeschaltet und unsere Lichter leuchten

Am 15. Mai findet ein von Sant'Egidio und der jüdischen Gemeinde organisierter Fackelzug zur Unterstützung aller statt, die wegen ihres Glaubens in Afrika, im Nahen Osten und in Asien diskriminiert werden

 
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Die Strahler am Kolosseum werden abgeschaltet, um die Schweinwerfer auf die verfolgten Christen in der Welt und die Opfer von Diskriminierung zu lenken. Am 15. Mai um 19.45 Uhr versammeln sich die Gemeinschaft Sant'Egidio und die jüdische Gemeinde von Rom mit Unterstützung des Bürgermeisters von Rom, Ignazio Marino, vor dem Amphitheater Flavio mit der Bürgerschaft, um ihre Solidarität mit den Christen zum Ausdruck zu bringen, deren Leben in Gefahr ist, weil sie ihre Religion bekennen. Die Strahler des Kolosseums werden abgeschaltet, und gleichzeitig werden Fackeln zum Gedenken an die Opfer der Unterdrückung leuchten. Die ganze Stadt ist eingeladen, um Nein zu sagen zu allen Formen von Fanatismus und Extremismus, um Nein zu sagen zu allen Formen von Verfolgung und um an diejenigen zu erinnern, die Opfer von anti-christlichem Hass geworden sind. Gleichgültigkeit wird der Feindseligkeit keinen Einhalt gebieten. Setzen wir uns solidarisch in Bewegung, um aller verfolgter Christen zu gedenken, damit sie nicht allein bleiben.

Von Afrika über den Nahen Osten bis zum fernsten Asien werden Appelle zum friedlichen Zusammenleben durch ständige Episoden in Frage gestellt, bei denen Gewalt zum Ausbruch kommt. Die Verfolgung von Christen wird häufig unterschätzt oder hinter einem Schleier von Gleichgültigkeit verborgen, doch sie dringt überall über die Grenzen der religiösen Traditionen und muss zum solidarischen Einsatz aller Männer und Frauen guten Willens führen. Die Verurteilung von Gewalt und religiösem Hass, der eine wahre Lästerung des Namens Gottes ist, muss einmütig sein und die Unterstützung aller finden, den Händen der Verfolger muss Einhalt geboten werden, die Kette der Vergehen, die das Ergebnis von Verachtung und Intoleranz ist, muss durchbrochen werden.