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Menschen des Friedens

Die Bewegung "Menschen des Friedens"

Bei "Menschen des Friedens" handelt es sich um eine internationale Bewegung, die 1999 in Rom von der Gemeinschaft Sant'Egidio ins Leben gerufen wurde.

Momentan gehören ihr in Italien, Belgien und Deutschland über 10.000 Männer und Frauen aus 95 verschiedenen Ländern an.

Einige von ihnen haben ihre Heimat unter dem Druck von Krieg und Verfolgung verlassen. Andere sind auf der Suche nach einer besseren Zukunft für sich und für ihre Familie.

Menschen des Friedens" wurde gegründet, um die großen Schwierigkeiten der Immigration zu überwinden und um Integration und ein solidarisches Miteinander zu erleichtern, im Respekt der verschiedenen kulturellen und religiösen Traditionen.

Die Bewegung bildet einen Gegenpol zu Vereinzelung und Anonymität, die Einwanderer aus dem Süden oder aus Osteuropa oft erfahren. Ihre Grundlage sind weder ethnische noch nationale Bindungen, sondern sie sucht nach Wegen, um Europäer und Einwanderer einander näher zu bringen und um und das Risiko von gegenseitiger Ablehnung und Misstrauen an der Wurzel zu lösen.

Im Mittelpunkt steht der Traum, dass kein Mensch mehr fremd sein soll und dass die Unterschiede kein Grund zu Konflikten oder Intoleranz sind, sondern eine Gelegenheit, um den Wert der Begegnung mit dem anderen zu entdecken.

In der Bewegung wird dies realisiert in der Solidarität gegenüber Menschen, die in Schwierigkeiten sind, und in dem aktiven, gewaltlosen Engagement gegen jede Form von Rassismus und Intoleranz.

Die Mitglieder der Bewegung definieren sich mit einem Manifest, das ebenfalls den Titel "Menschen des Friedens" trägt. Das Manifest kann von allen, die seinen Inhalt befürworten und unterstützen möchten, ohne jede weitere Verpflichtung per E-mail unterzeichnet werden.

Einwanderung, Zigeuner, Zusammenleben, Menschen des Friedens, Integration, Roma und Sinti


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