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1 Oktober 2013 17:00 | Piazza del Campidoglio

Meditation



Theodoros II


Papst und Patriarch von Alexandrien und ganz Afrika

Predigt Seiner Seligkeit Theodoros II
Papst und Patriarch von Alexandrien und ganz Afrika
„Ihr seid alle durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus. Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus (als Gewand) angelegt. Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid «einer» in Christus Jesus. Wenn ihr aber zu Christus gehört, dann seid ihr Abrahams Nachkommen, Erben kraft der Verheißung.“ (Gal 3,26-28)
Liebe Brüder,
Es ist ein wichtiges Erfordernis unserer Zeit, eine neue Einheit zu erzielen, die dem Beispiel der Erschaffung der Welt und des Menschen durch Gott entspricht. Gott hat die Welt und den Menschen ausgehend von seiner Liebe in Freiheit erschaffen, ohne verpflichtet zu sein. Er kommuniziert und tritt in Beziehung zu anderen als sich selbst, nämlich eben der Welt und dem Menschen, durch seine persönliche Energie. So muss auch der Mensch sein Leben neu aufbauen in der echten Perspektive: „ich lebe“, das bedeutet nicht einfach „ich existiere“, sondern ich lebe zusammen und habe Anteil am anderen, am Fremden, dem, der mir gegenüber steht.
Es ist ein wichtiges Bedürfnis unserer Zeit, die Willkür zum Schaden unserer Mitmenschen zu überwinden, um ohne Grenzen oder Bedingungen ihre Freiheit zu respektieren nach dem Beispiel der von Gott geschenkten Freiheit des Menschen. Gott hat dem Menschen die Freiheit geschenkt, durch die der Mensch sein Selbstbewusstsein und die Fähigkeit erlangt, zu Gott aufzusteigen. Gott schränkt die Freiheit des Menschen nicht ein, auch wenn dieser einen Weg des Verderbens verfolgt. So muss auch der Mensch seine Freiheit neu definieren: Frei ist nicht der, der einfach tut, was ihm gefällt, sondern der, der wirklich das tut, was seinen Wünschen entspricht. Frei ist nicht der, der andere die Konsequenzen seiner Entscheidungen tragen lässt, sondern der selbst das Gewicht seiner Verantwortung trägt.
Es ist ein wichtiges Bedürfnis unserer Zeit, das kartesische Axiom „Ich denke, also bin ich“ umzuwandeln in „Ich liebe, also bin ich“, ausgehend vom Beispiel der Liebe Gottes zu seinen Kreaturen. Gott ist aus Liebe Fleisch geworden, damit der Mensch in der Freiheit göttlich werden kann.
So muss auch der Mensch, der liebt, einen Teil seiner Freiheit zum Wohl des anderen opfern, weil das menschliche Dasein nur in der Kommunion der Liebe Würde erlangt.
Haupt und Führer unserer Liebeskommunion ist unser Herr Jesus Christus, der die Heiligkeit und Größe der menschlichen Person wiederhergestellt hat, indem er die Korruption, die Entfremdung, die Rassendiskriminierung und den Hass aus der Welt verbannt hat. Christus hat das ganze Menschengeschlecht emporgehoben und in seiner ursprünglichen Einheit wiederhergestellt. Diese Einheit ist nicht statisch und eindimensional. Sie enthält eine dynamische Vielfalt, weil die Einheit durch die Kommunion von Personen erlangt wird, nach dem Beispiel der Einheit der drei Personen der Heiligen Dreieinigkeit.
Unser Herr als „König der Gerechtigkeit“ hat den abgelehnt, „der Gewalttat liebt“, „den hasst er aus tiefster Seele“ (Ps 11,5). Er hat verkündet, dass in seinem Reich kein Platz für Hass und Intoleranz sein wird, wie geschrieben steht: „Dann wohnt der Wolf beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen“ (Jes 11,6).
Wir beten also darum, dass die Welt in ihrer ursprünglichen Schönheit wiederhergestellt wird, wie geschrieben steht: „Er hat aus einem einzigen Menschen das ganze Menschengeschlecht erschaffen, damit es die ganze Erde bewohne.“ (Apg 17,26) Wir beten heute, um jede willkürliche Diskriminierung unter den Menschen abzuschaffen, die darauf zielt, ihre Rechte einzuschränken. Wir beten, damit es mehr Einigkeit über ein unumstößliches Recht der Menschen auf Verschiedenheit gebe. Wir beten, damit die Mauer der Trennung und der Vorurteile eingerissen werde, wie es als erster unser Herr getan hat, als er auf die Frage „Wer ist mein Nächster?“ mit dem entwaffnenden Gleichnis vom barmherzigen Samariter geantwortet hat. Wir beten darum, dass der Baum des Friedens Wurzeln schlagen, blühen und Frucht bringen möge auf dem Boden, der fruchtbar geworden ist durch die Überzeugung, dass jeder Mensch, gleich welcher Hautfarbe, Rasse, Nationalität, Religion, Sprache und Art auch immer er sei, Träger des Abbilds Gottes ist. Wir beten darum, dass das Leben in unserer Welt friedlich werde, in dem Bewusstsein, dass „Leben“ vor allem Zusammenleben und Beziehung zum anderen bedeutet, zu dem, der verschieden ist, aber trotzdem universal angenommen in der Menschheit durch unseren Herrn Jesus Christus.
Amen!


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