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Der Patriarch der äthiopischen Kirche Abuna Mathias in Sant'Egidio: wir haben gesehen, wie ihr das Evangelium lebt

Die Homilie des Patriarchen in der Basilika Santa Maria in Trastevere

Sant'Egidio feiert den 49. Jahrestag mit dem Volk der Gemeinschaft

In der ganz vollen Lateranbasilika sind junge und alte Menschen, Obdachlose und Flüchtlinge der humanitären Korridore versammelt. Marco Impagliazzo: "Wir glauben an eine Stadt, in der es nicht das Wir und das Sie gibt, sondern in der gemeinsam eine große Kraft des Friedens aufgebaut werden kann"

 
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1 Oktober 2013 19:30 | Piazza del Campidoglio

FRIEDENSAPPELL ROM 2013

Wir sind Männer und Frauen aus unterschiedlichen Religionen und haben uns auf Einladung der Gemeinschaft Sant’Egidio in Rom versammelt. Das Treffen findet in einer Zeit statt, in der die Welt scheinbar nicht mehr von einer besseren Zukunft träumt. Die Wirtschaftskrise hat alle ärmer gemacht, nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht, sondern auch in Bezug auf Gedanken, Hoffnung und Träume. Resignation angesichts der Geschichte, der Kriege und der Gewalt hat sich breit gemacht.

Mut zur Hoffnung ist notwendig. Die Hoffnung erlaubt uns zu sehen, was noch nicht sichtbar ist. Den Religionen ist dieses Geheimnis aus dem Leben von Millionen von Gläubigen bekannt. Letztlich wird das Böse durch Pessimismus und Resignation stark gemacht. Mut zur Hoffnung ist notwendig. Wir erkennen in unserer Zeit die Chance zu einer Wende der Hoffnung, die bei uns selbst beginnt.

Wir wünschen uns, dass die Jugendlichen in der Schule des Friedens aufwachsen. Schluss mit der Kultur des Feindes! Sie hindert uns daran, den Mitmenschen als Bereicherung zu erkennen. Die Treue gegenüber unseren religiösen Wurzeln entfernt uns nicht voneinander, sondern führt uns zusammen.

Mit der Kraft unserer Religionen bekunden wir unseren Einsatz für den Frieden. Allen sagen wir: Kein Mensch darf die Religion für den Einsatz von Gewalt missbrauchen! Auf feierliche Weise lehnen wir jeglichen religiösen Terrorismus ab: Wer im Namen Gottes tötet, der lästert Gott. Der religiöse Terrorismus ist eine grundlegende Leugnung jeder Religion.

Die Geschichte hat uns gelehrt: Hass bringt Hass hervor. Krieg führt zu Krieg. Zu viele Konflikte sind ungehindert chronisch geworden! Der Schmerzensschrei all der unschuldigen Opfer darf nicht ungehört verhallen. Nur durch Frieden wird der Krieg besiegt. Notwendig ist eine weltweite Bewegung für den Frieden! Nichts ist unmöglich, wenn wir uns im Gebet an Gott wenden. Nichts ist unmöglich, wenn wir Dialog führen. Gebet und Dialog werden gemeinsam stark oder verkümmern. Wir sind Männer und Frauen aus unterschiedlichen Religionen und verpflichten uns in Rom, diese große Bewegung des Friedens weiter aufzubauen.

Rom, 1. Oktober 2013
 


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