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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der erste Brief an die Thessalonicher 2,17-3,11

Für kurze Zeit, Brüder, sind wir verwaist, weil ihr uns fern seid, den Augen fern, nicht dem Herzen; deshalb haben wir uns in größter Sehnsucht um so eifriger bemüht, euch wiederzusehen.

Ja, wir hatten uns fest vorgenommen, zu euch zu kommen, und das wollte ich, Paulus, schon einige Male; aber der Satan hat uns daran gehindert.

Denn wer ist unsere Hoffnung, unsere Freude, der Kranz unseres Ruhmes vor Jesus, unserem Herrn, wenn er kommen wird? Nicht etwa auch ihr?

Ja, ihr seid unsere Ehre und Freude.

Darum hielten wir es nicht länger aus; wir beschlossen, allein in Athen zurückzubleiben,

und schickten Timotheus, unseren Bruder und Gottes Mitarbeiter am Evangelium Christi, um euch zu stärken und in eurem Glauben aufzurichten,

damit keiner wankt in diesen Bedrängnissen. Ihr wißt selbst: Für sie sind wir bestimmt.

Denn als wir noch bei euch waren, haben wir euch vorausgesagt, daß wir in Bedrängnis geraten werden; und so ist es, wie ihr wißt, auch eingetroffen.

Darum ertrug ich es auch nicht länger; ich schickte Timotheus, um über euren Glauben Gewißheit zu erhalten und zu erfahren, ob nicht der Versucher euch in Versuchung geführt hat und unsere Mühe vergeblich war.

Inzwischen ist aber Timotheus von euch zu uns zurückgekommen und hat uns gute Nachricht von eurem Glauben und eurer Liebe gebracht; er hat uns auch berichtet, daß ihr uns stets in guter Erinnerung bewahrt und euch danach sehnt, uns zu sehen, wie auch wir euch sehen möchten.

Darum, Brüder, wurden wir beim Gedanken an euch in all unserer Not und Bedrängnis durch euren Glauben getröstet;

jetzt leben wir auf, weil ihr fest in der Gemeinschaft mit dem Herrn steht.

Wie können wir Gott euretwegen genug danken für all die Freude, die uns um euretwillen vor unserem Gott erfüllt?

Bei Tag und Nacht bitten wir inständig darum, euch wiederzusehen und an eurem Glauben zu ergänzen, was ihm noch fehlt.

Gott, unser Vater, und Jesus, unser Herr, mögen unsere Schritte zu euch lenken.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Paulus hat die Gemeinde gerade zu einer Zeit verlassen, da diese noch seiner pastoralen Führung bedurfte. Für ihn war das so, als hätte man ihn von seinen Kindern fortgerissen. Er verspürte eine innige, leidenschaftliche Liebe zu ihnen, wie die Liebe eines Vaters. Auch wenn er nicht erwähnt, was genau ihn von der Rückkehr abgehalten hat, schreibt er: "Der Satan hat uns daran gehindert." Paulus ist sich - nicht zuletzt aufgrund zahlreicher und dramatischer persönlicher Erfahrungen - bewusst, dass die apostolische Arbeit ein echter und eigentlicher Kampf gegen den Satan ist. Wie jeder Jünger ist auch er berufen, seinen Teil dazu beizutragen, damit Gott über den Gegner siegt. Er wendet sodann seinen Blick auf die ruhmreiche Ankunft des Herrn, bei der sich der endgültige Sieg erfüllen wird. Dann wird, wie er schreibt, ein großes Fest sein (vgl. 1Thess 4,13-18). Dies ist der Tag der Ankunft Christi. Der Gläubige muss daher den Blick nach vorne auf jenen Tag hin gerichtet halten, an dem Jesus den Feind völlig seiner überlegenen Macht unterstellen wird. In der Zwischenzeit erlangt jeder von uns das Heil in dem Maße, in welchem er die uns von Jesus anvertraute Sendung erfüllt. Paulus weiß, dass sein eigenes Heil sich erfüllt, wenn er die Verkündigung des Evangeliums unter den Heiden zu Ende bringt. In diesem Zusammenhang versteht man seine brennende Unruhe als Prediger: "Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde" (1Kor 9,16). So ist es - oder besser: So muss es sein - für jeden Jünger Jesu und vor allem für jeden Hirten, für jeden, der in einer christlichen Gemeinschaft Verantwortung trägt. Das Heil eines jeden ist an die Verkündigung des Evangeliums gebunden. Paulus blickt mit Hoffnung auf die Zukunft, weil er bereits jetzt Jesus die von ihm gegründeten Gemeinden vorstellen kann. Darauf setzt er die Hoffnung, sich zu retten. An die Korinther schreibt er: "Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin, und sein gnädiges Handeln an mir ist nicht ohne Wirkung geblieben" (1Kor 15,10). Daher kommt seine Freude. Wir dürfen uns nicht von der Resignation oder der Entmutigung über unsere Sünden erfassen lassen. Der Herr wird uns seine Gnade schenken, damit wir unseren Blick auf die Schwestern und Brüder richten und unser Leben für sie und für das Evangelium einsetzen.


02/06/2012
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