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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Hebräer 12,12-17

Darum macht die erschlafften Hände wieder stark und die wankenden Knie wieder fest,

und ebnet die Wege für eure Füße, damit die lahmen Glieder nicht ausgerenkt, sondern geheilt werden.

Strebt voll Eifer nach Frieden mit allen und nach der Heiligung, ohne die keiner den Herrn sehen wird.

Seht zu, daß niemand die Gnade Gottes verscherzt, daß keine bittere Wurzel wächst und Schaden stiftet und durch sie alle vergiftet werden,

daß keiner unzüchtig ist oder gottlos wie Esau, der für eine einzige Mahlzeit sein Erstgeburtsrecht verkaufte.

Ihr wißt auch, daß er verworfen wurde, als er später den Segen erben wollte; denn er fand keinen Weg zur Umkehr, obgleich er unter Tränen danach suchte.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Verfasser ruft die christliche Gemeinde auf, die im Glauben schwächer zu werden droht, die Kraft des Evangeliums wiederzu-entdecken: „Darum macht die erschlafften Hände wieder stark und die wankenden Knie wieder fest, und ebnet die Wege für eure Füße, damit die lahmen Glieder nicht ausgerenkt, sondern geheilt werden.“ Diese mahnenden Worte erinnern daran, dass Erziehung unbedingt zum Leben des Jüngers gehört. Die Nachfolge des Herrn beinhaltet, dass jeder Jünger sein Herz und seine Gedanken ändert und sich vom Evangelium leiten lässt und nicht vom eigenen Stolz, vom In-stinkt oder von Gewohnheiten. Nur wer im Gehorsam gegenüber dem Evangelium und seinen Weisungen lebt, wächst in Weisheit und Liebe. Hier geht es um die wichtige Kunst der Pastoral, wie die Kirchenväter sagten. Dieser Einsatz betrifft zunächst die Hirten als Verantwortungsträger der Gemeinde, damit sie sich um das innerli-che Wachstum der Gläubigen sorgen. Doch auch jeder Jünger soll sich selbst zurechtweisen und den anderen helfen, in Glauben und Heiligkeit zu wachsen. Der Verfasser bittet alle Christen um Wach-samkeit, „dass niemand die Gnade Gottes verscherzt“. Die ganze Gemeinde wird somit zur Wachsamkeit aufgerufen, sie soll gleich-sam eine „bischöfliche“ Aufgabe ausüben. Der Bischof, episcopos, ist im wörtlichen Sinn jemand, der von oben zusieht, der also über-wacht und Sorge trägt. Er achtet auf den Glauben der Schwestern und Brüder. Dazu gehört auch die Aufmerksamkeit, dass in der Ge-meinde „keine bittere Wurzel wächst“ und somit kein ichbezogenes Verhalten um sich greift, denn dadurch wird ihr Leben gestört und ihr Wachstum verhindert. Daher ermahnt der Verfasser noch einmal, „dass keiner unzüchtig ist oder gottlos wie Esau, der für eine einzige Mahlzeit sein Erstgeburtsrecht verkaufte“. Wenn man zum Sklaven der eigenen Instinkte und Begierden wird, denkt man letztlich nur an sich selbst und achtet nicht auf die anderen. Solche Haltungen füh-ren unvermeidlich zum Verlust dessen, was wirklich zählt, wie es bei Esau geschah, der für einen Teller Linsengemüse sein Erstgeburts-recht verlor. Danach half ihm auch die Reue nicht weiter.


22/06/2013
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