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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Abt Antonius. Er folgte dem Herrn in die Wüste Ägyptens und wurde zum Vater vieler Mönche. Tag der Reflexion über die Beziehungen zwischen Judentum und Christentum.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Hebräer 4,12-16

Denn lebendig ist das Wort Gottes, kraftvoll und schärfer als jedes zweischneidige Schwert; es dringt durch bis zur Scheidung von Seele und Geist, von Gelenk und Mark; es richtet über die Regungen und Gedanken des Herzens;

vor ihm bleibt kein Geschöpf verborgen, sondern alles liegt nackt und bloß vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft schulden.

Da wir nun einen erhabenen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, laßt uns an dem Bekenntnis festhalten.

Wir haben ja nicht einen Hohenpriester, der nicht mitfühlen könnte mit unserer Schwäche, sondern einen, der in allem wie wir in Versuchung geführt worden ist, aber nicht gesündigt hat.

Laßt uns also voll Zuversicht hingehen zum Thron der Gnade, damit wir Erbarmen und Gnade finden und so Hilfe erlangen zur rechten Zeit.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Verfasser – dieser einzigartige Prediger – lobt das Wort Gottes, das „lebendig, kraftvoll und schärfer als jedes zweischneidige Schwert“ ist; „ es dringt durch bis zur Scheidung von Seele und Geist, von Gelenk und Mark; es richtet über die Regungen und Gedanken des Herzens“. Es versteht uns viel mehr, als wir uns selbst verstehen. Deshalb ist der Gläubige dazu eingeladen, sich ihm anzuvertrauen, wenn er die Tiefen des eigenen Herzens kennenlernen will, und darauf zu hören, um Frieden und Heil für sich und die Welt zu erfahren. Denn in der Schrift spricht Gott selbst zu den Seinen, und auch zu uns heute. Das Wort ist Licht für unsere Schritte und für die Schritte eines jeden, der sich erleuchten lässt: „Vor ihm [Gott] bleibt kein Geschöpf verborgen, sondern alles liegt nackt und bloß vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft schulden.“ Ja, wenn man das Wort Gottes hört und sich zu eigen macht, dringt es in die Seele, zerschneidet und zerteilt sie, weil es uns dazu bringt, das Böse zu sehen, das wir tun, und das Gute, das wir unterlassen. Doch wer bereit ist, ein Jünger des Wortes zu werden, und sein Leben verändert, um es den Gedanken Gottes anzugleichen, findet Erbarmen, das heißt Vergebung, große Freude und Freundschaft mit Gott und den Schwestern und Brüdern. Mit den Worten im zweiten Teil des Abschnitts will der Prediger seinen christlichen Lesern Mut machen, die aufgrund des heftigen Widerstands von Feinden des Evangeliums eine schwierige Zeit durchleben. Er erinnert sie daran, dass sie „einen erhabenen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat“. Der Titel „Hohepriester“, der Jesus schon vorher zugeschrieben worden war (Hebr 2,17), wird nun weiter entfaltet. Die Gläubigen sollen wieder stärker auf die Hilfe Gottes vertrauen. Darum fordert er sie auf, sich mit Vertrauen und ohne Angst dem Herrn zu nähern; gewiss werden sie erhört, denn sie haben eben einen „Hohenpriester“, der sie versteht, ja der voller Mitleid ist und das Leben der Jünger, das schwieriger geworden ist, vor Gott bringen kann. Jesus kennt unsere Schwierigkeiten und unsere Schwächen gut, weil er „in allem wie wir in Versuchung geführt worden ist, aber nicht gesündigt hat“. Sein Mitleid mit uns, so führt der Brief aus, erwächst aus der Tatsache, dass er gekommen ist, um unter uns zu wohnen und in seinem eigenen Fleisch unsere Schwäche kennengelernt hat, bis auf die Sünde. Doch er hat uns nicht verachtet. Ja, er hat unsere Schwäche zu der seinen gemacht, um uns von ihr zu befreien. In gewisser Weise hat er sie von innen heraus verstanden und sie in seinem Mitleiden mit seinem Leib bis zum Himmel getragen. Deshalb ermahnt der Autor: „Lasst uns also voll Zuversicht hingehen zum Thron der Gnade“. Wir werden nicht nur erhört werden, sondern Gott wird uns auch zu Hilfe eilen. Der Autor reiht Jesus unter die Priester ein, die dieses Amt durch Abstammung erhalten. Er zählt ihn nicht unter die Nachkommen von Mose, Jesaja, Jeremia, Ezechiel und der anderen Propheten, sondern unter die Nachkommen Aarons. Jesus ist zum Priester gemacht worden. Dieses Amt hat er von Gott ererbt, der ihn als Sohn gezeugt hat.


17/01/2015
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