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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Amos 9,11-15

An jenem Tag richte ich die zerfallene Hütte Davids wieder auf und bessere ihre Risse aus, ich richte ihre Trümmer auf und stelle alles wieder her wie in den Tagen der Vorzeit, damit sie den Rest von Edom unterwerfen und alle Völker, über denen mein Name ausgerufen ist - Spruch des Herrn, der das alles bewirkt. Seht, es kommen Tage - Spruch des Herrn -, da folgt der Pflüger dem Schnitter auf dem Fuß und der Keltertreter dem Sämann; da triefen die Berge von Wein, und alle Hügel fließen über. Dann wende ich das Geschick meines Volkes Israel. Sie bauen die verwüsteten Städte wieder auf und wohnen darin; sie pflanzen Weinberge und trinken den Wein, sie legen Gärten an und essen die Früchte. Und ich pflanze sie ein in ihrem Land, und nie mehr werden sie ausgerissen aus ihrem Land, das ich ihnen gegeben habe, spricht der Herr, dein Gott.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die katholische und die anglikanische Kirche gedenken heute des Besuches Marias bei Elisabet. Das Evangelium, das wir gerade gehört haben, verkündet uns dieses Ereignis. Maria eilte sofort zu Elisabet, nachdem sie vom Engel erfahren hatte, dass Elisabet schwanger war. Maria „eilte", schreibt Lukas. Das Evangelium drängt immer zur Eile, es will also jeden von uns dazu bringen, die eigenen Gewohnheiten, Gedanken und Sorgen hinter sich zu lassen. Viele Gedanken gingen Maria in diesen Augenblicken durch den Kopf, nachdem das Wort Gottes ihr Leben vollkommen umgewälzt hatte! Das Evangelium bewirkt, dass wir uns von uns selbst erheben können, und es drängt uns dazu, bei denen zu sein, die leiden oder Hilfe brauchen, wie die alte Elisabet, die eine schwierige Entbindung vor sich hatte. Als sie die junge Maria kommen sieht, empfindet sie eine tiefe Freude, die bis in ihr Innerstes reicht. Sie empfindet die Freude, die die Schwachen und Armen verspüren, wenn sie bemerken, dass sie von Dienerinnen und Dienern des Herrn besucht werden, das heißt, von Menschen, „die geglaubt haben, dass sich erfüllt, was der Herr ihnen sagen ließ". Wenn man das Wort Gottes gläubig annimmt, dann schafft es einen neuen Bund in der Welt, einen ungewöhnlichen Bund, den Bund zwischen den Jüngern des Evangeliums und den Armen. Maria wurde die Erste der Gläubigen. Sie zeigt sich von Anfang an als von der Seligpreisung derer geprägt, die auf das Wort Gottes hören. Lukas schreibt hier die erste Seligpreisung des Evangeliums nieder: „Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ." Die Glückseligkeit Marias, der ersten Jüngerin des Evangeliums, drückt sich im Gesang des Magnifikats aus. Dieses Lied zeigt die Freude eines Mädchens aus einem abgelegenen Dorf am Rande des Reiches, als sie sieht, dass der Herr des Himmels und der Erde sich über sie, seine arme Dienerin, gebeugt hat. Maria hält sich nicht für würdig, beachtet zu werden, während jeder von uns normalerweise Beachtung für sich selbst einfordert. Sie weiß, dass sie alles Gott verdankt und dass ihre Größe und ihre Kraft von Gott kommen. Der Gott, der Israel befreit hat, der die Armen beschützt und die Hochmütigen zu Fall gebracht hat, der die Hungrigen mit Gütern versorgt hat, dieser Gott hat sich ihr zugewandt und ihr seine Liebe erwiesen. Sie aber hat ihn in ihrem Herzen aufgenommen. Seit diesem Tag hat Gott durch Maria seine Wohnstatt inmitten der Menschen genommen.


02/07/2016
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