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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Ezechiel 43,1-7

Dann führte er mich zu einem der Tore, dem Tor, das im Osten lag. Da sah ich, wie die Herrlichkeit des Gottes Israels aus dem Osten herankam. Ihr Rauschen war wie das Rauschen gewaltiger Wassermassen, und die Erde leuchtete auf von seiner Herrlichkeit. Die Erscheinung, die ich sah, war wie die Erscheinung, die ich damals sah, als er kam, um die Stadt zu vernichten, und wie die Erscheinung, die ich am Fluß Kebar gesehen hatte. Da fiel ich nieder auf mein Gesicht. Und die Herrlichkeit des Herrn zog in den Tempel ein durch das Tor, das im Osten lag. Der Geist hob mich empor und brachte mich in den Innenhof. Und die Herrlichkeit des Herrn erfüllte den Tempel. Dann hörte ich vom Tempel her, während der Mann neben mir stand, einen, der mit mir redete; er sagte zu mir: Menschensohn, das ist der Ort, wo mein Thron steht, und der Ort, wo meine Füße ruhen; hier will ich für immer mitten unter den Israeliten wohnen. Das Haus Israel aber und seine Könige sollen meinen heiligen Namen nie mehr beflecken mit ihrer Unzucht und mit den Leichen ihrer Könige [wenn sie tot sind].

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Ezechiel beginnt mit der großen Vision der Herrlichkeit Gottes, in der Gott den Menschen seinen strahlenden Glanz offenbart. Denken wir an die Vision der Jünger auf dem Berg Tabor, als Jesus vor ihnen verklärt wurde und sich in seinem strahlenden Glanz zeigte. Denn Jesus ist die endgültige Offenbarung der Herrlichkeit Gottes. Sie können wir in ihm und in seiner Liebe zu uns betrachten. Das Johannesevangelium erklärt dies schon am Anfang sehr deutlich: „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit" (1,14). Diese unfassbare Gegenwart Gottes in der Welt wird jedoch durch die Sünde verfinstert. Daher verkündet der Prophet am Ende von Kapitel 11, dass die Herrlichkeit Gottes die Stadt Jerusalem und den Tempel verlässt, den Ort der Betrachtung der Herrlichkeit Gottes und der Freude über seine Gegenwart. Nachdem der Tempel nun wiederaufgebaut und gereinigt ist (Kapitel 40-42), kehrt der Herr wieder dorthin zurück, und seine Herrlichkeit ergreift erneut Besitz von ihm. Jetzt ist er wieder in der Mitte seines Volkes, damit es sich an seiner Gegenwart erfreuen kann. Wie Ezechiel können auch wir im Anblick der herrlichen und strahlenden Gegenwart des Herrn einfach nur niederfallen. Niemand von uns kann Gerechtigkeit und Güte einfordern angesichts der Gnade eines Gottes, der sich trotz der Sünde und Niedrigkeit unseres Lebens herablässt und unter uns wohnt. Nur demütige und arme Männer und Frauen können sich an dieser Gegenwart erfreuen. Hochmütige und Menschen, die allein auf sich, ihren Reichtum oder ihre Macht vertrauen, werden sich niemals vor dieser Gegenwart niederbeugen. Sie bleiben aufrecht stehen, jedoch in der Leere. Die Gläubigen betrachten die Herrlichkeit Gottes, die sich in seinem Wort, in der Schönheit der Liturgie und in der Gabe der Eucharistie offenbart. Es gibt aber auch noch eine andere Offenbarung der Herrlichkeit Gottes, nämlich in den Wunden des Gekreuzigten, denen wir im Leid der Armen der Welt begegnen. Bitten wir den Herrn darum, niemals Anlass dafür zu sein, dass sich seine so schöne Gegenwart von uns und von der Welt entfernt. Sie geht uns nie verloren, außer wenn wir uns durch Egoismus und Stolz in uns selbst verschließen. Immer offenbart er sich uns. Öffnen wir die Augen und das Herz, um ihn aufzunehmen und uns an seiner Herrlichkeit zu erfreuen.


20/08/2016
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