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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Weihetag des Petersdoms und der Basilika St. Paul vor den Mauern in Rom.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Apostelgeschichte 24,10-27

Auf einen Wink des Statthalters erwiderte Paulus: Da ich dich seit vielen Jahren als Richter für dieses Volk kenne, verteidige ich meine Sache voll Zuversicht. Wie du feststellen kannst, sind erst zwölf Tage vergangen, seit ich nach Jerusalem hinaufgezogen bin, um Gott anzubeten. Sie haben mich weder im Tempel noch in den Synagogen noch anderswo in der Stadt dabei angetroffen, daß ich ein Streitgespräch mit jemand geführt oder einen Aufruhr im Volk erregt hätte. Sie können dir auch nichts von dem beweisen, was sie mir jetzt vorwerfen. Das allerdings bekenne ich dir: Dem (neuen) Weg entsprechend, den sie eine Sekte nennen, diene ich dem Gott meiner Väter. Ich glaube an alles, was im Gesetz und in den Propheten steht, und ich habe dieselbe Hoffnung auf Gott, die auch diese hier haben: daß es eine Auferstehung der Gerechten und Ungerechten geben wird. Deshalb bemühe auch ich mich, vor Gott und den Menschen immer ein reines Gewissen zu haben. Nach mehreren Jahren bin ich nun zu meinem Volk gekommen, um Spenden zu überbringen und zu opfern. Als ich mich zu diesem Zweck im Tempel hatte weihen lassen, trafen mich - nicht mit einer Volksmenge und nicht bei einem Tumult - einige Juden aus der Provinz Asien; sie müßten vor dir erscheinen und Anklage erheben, wenn sie etwas gegen mich vorzubringen haben. Oder diese hier sollen doch selbst sagen, was für ein Vergehen sie herausgefunden haben, als ich vor dem Hohen Rat stand, es sei denn der eine Satz, den ich in ihrer Mitte ausgerufen habe: Wegen der Auferstehung der Toten stehe ich heute vor eurem Gericht. Felix, der den (neuen) Weg genau kannte, vertagte den Fall mit den Worten: Sobald der Oberst Lysias herabkommt, werde ich eure Sache entscheiden. Den Hauptmann wies er an, Paulus weiter in Gewahrsam zu halten, jedoch in leichter Haft, und niemand von den Seinen daran zu hindern, für ihn zu sorgen. Einige Tage darauf erschien Felix mit seiner Gemahlin Drusilla, einer Jüdin, ließ Paulus rufen und hörte an, was er ihm über den Glauben an Christus Jesus berichtete. Als aber die Rede auf Gerechtigkeit, Enthaltsamkeit und das bevorstehende Gericht kam, erschrak Felix und unterbrach ihn: Für jetzt kannst du gehen; wenn ich Zeit finde, werde ich dich wieder rufen. Dabei hoffte er, von Paulus Geld zu erhalten. Deshalb ließ er ihn auch häufig kommen und unterhielt sich mit ihm. Nach zwei Jahren aber wurde Porzius Festus Nachfolger des Felix; und weil Felix den Juden einen Gefallen erweisen wollte, ließ er Paulus in der Haft zurück.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

In seiner Verteidigungsrede macht der Apostel Paulus deutlich, dass er wegen der Lehre über die Auferstehung von den Toten beschuldigt wird. Mit triftigen Argumenten stellt er klar, dass er weder ein politischer Unruhestifter noch ein Verräter des Judentums ist. Grund für den Konflikt mit den Juden ist der „Weg“, den Christus eröffnet hat. Jesus, sagt Paulus, hat mit seiner Auferstehung von den Toten den Weg des Heils eröffnet. Mehrfach spricht der Apostel denn auch von der Auferstehung des Fleisches als Hoffnung für alle Gläubigen. Dies ist eine grundlegende Aussage des christlichen Glaubens: Es bedeutet, dass keiner der Gläubigen in der Finsternis des Todes verloren gehen wird. Wer an den auferstandenen Christus glaubt, der wird auch selbst in seinem Leib auferstehen. Es geht nicht bloß darum, wie die Griechen an die Unsterblichkeit der Seele, sondern an die Auferstehung der ganzen Person mit Leib und Seele zu glauben. Dieses Geheimnis des Heils hatte mit Jesus selbst begonnen, der zum Erstgeborenen geworden war. Er nämlich ist auferstanden als Hoffnung für alle Menschen. Dieses zentrale Geheimnis des christlichen Glaubens zu verkünden war für Paulus der Mühe wert, das, was er durchmachte, auf sich zu nehmen.


18/11/2017
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