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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Matthäus 23,27-32

Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr seid wie die Gräber, die außen weiß angestrichen sind und schön aussehen; innen aber sind sie voll Knochen, Schmutz und Verwesung.

So erscheint auch ihr von außen den Menschen gerecht, innen aber seid ihr voll Heuchelei und Ungehorsam gegen Gottes Gesetz.

Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr errichtet den Propheten Grabstätten und schmückt die Denkmäler der Gerechten

und sagt dabei: Wenn wir in den Tagen unserer Väter gelebt hätten, wären wir nicht wie sie am Tod der Propheten schuldig geworden.

Damit bestätigt ihr selbst, daß ihr die Söhne der Prophetenmörder seid.

Macht nur das Maß eurer Väter voll!

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Mit dem sechsten und siebten „weh euch“ kommt der heftige Protest Jesu gegen die Schriftgelehrten und Pharisäer zum Abschluss. Er vergleicht sie mit Gräbern, die außen weiß angestrichen und innen voller Tod sind. Das Bild ändert sich, doch der Vorwurf der Heuchelei und der innerlichen Verderbtheit, die durch äußerliche Praktiken versteckt wird, setzt sich fort. Die Pharisäer nehmen es mit den äußerlichen Praktiken sehr genau, bleiben jedoch im Herzen leer und sind weit von Barmherzigkeit und Liebe entfernt. Diese Warnung bezieht sich auch auf die Jünger Jesu. Das Evangelium darf nämlich nicht bloß aus einer Reihe äußerlicher Praktiken bestehen, es muss das Herz durchdringen und verwandeln, damit das ganze Leben gleichsam aus kalten, harten und unsensiblen Gefühlen, die wie der Tod sind, aufersteht. Es ist nicht schwer, andere zu richten, um die eigene Schwäche und das Bedürfnis zu verbergen, die Hilfe des Herrn zu benötigen, um bessere Männer und Frauen zu werden. Wenn man sich gerecht fühlt, wird man schnell unmenschlich. Wenn man dagegen die eigene Schwäche und Sünde erkennt, wird man aufmerksamer und barmherziger. Jesus verurteilt diejenigen, die unter Berufung auf die Vergangenheit die Schwachen ständig unterdrücken und den Menschen leere und schwere Praktiken auferlegen. Dadurch entfernen sie sich selbst und die Menschen immer mehr vom Evangelium der Liebe. Es kommt darauf an, heute auf die Stimme des Herrn zu hören und das eigene Herz zu verändern.


25/08/2010
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