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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Matthäus 18,1-5.12-14

In jener Stunde kamen die Jünger zu Jesus und fragten: Wer ist im Himmelreich der Größte?

Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte

und sagte: Amen, das sage ich euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen.

Wer so klein sein kann wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte.

Und wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf.

Was meint ihr? Wenn jemand hundert Schafe hat und eines von ihnen sich verirrt, läßt er dann nicht die neunundneunzig auf den Bergen zurück und sucht das verirrte?

Und wenn er es findet - amen, ich sage euch: er freut sich über dieses eine mehr als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben.

So will auch euer himmlischer Vater nicht, daß einer von diesen Kleinen verlorengeht.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Nachdem er seinen Dienst in Galiläa beendet hat, bereitet sich Jesus vor, nach Jerusalem hinaufzugehen, wo auf ihn der Tod und dann die Auferstehung warten. Der Evangelist sagt: „In jener Stunde kamen die Jünger zu Jesus und fragten: Wer ist im Himmelreich der Größte?“ Eine Frage, die offenbart, wie weit sie doch von ihrem Meister entfernt sind. In der Parallelstelle bei Markus (9,33 ff.) wird die gleiche Szene überliefert: Gerade hatte Jesus sein Leiden angekündigt, da fangen die Jünger an, darüber zu diskutieren, wer von ihnen der Größte sei, statt darüber nachzudenken, was sie gehört haben. Welch unglaubliche Distanz zeigt sich zwischen der Sorge des Meisters und den Gedanken der Jünger! Doch diese Situation wiederholt sich auch bei den Jüngern Jesu von heute. Wie oft vergessen wir das Evangelium, weil wir nur um uns selbst und unsere Vorrechte besorgt sind! Jesus antwortet nicht sofort mit Worten, sondern nimmt ein Kind und stellt „es in ihre Mitte“, in den Mittelpunkt des Geschehens, und sagt zu den Jüngern gewandt: „Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen.“ Mit diesen Worten beginnt die vierte lange Re­de Jesu, die eine wunderbare Reflexion über das Leben der Gemeinschaft der Christen zum Thema hat. Schon der Anfang überrascht: Der Jünger ist nicht wie ein Erwachsener, wie ein reifer Mensch, wie wir vielleicht denken könnten, sondern ein Kind, ein Kleiner, der Hilfe und Unterstützung braucht, ein Sohn, eine Tochter. Der Jünger ist ein Kind und muss es immer bleiben; es braucht den Vater, der ihm hilft, es beschützt und begleitet. Den Jüngern, die sich so schwer tun, die Worte des Herrn zu verstehen, erklärt Jesus, dass auch jene, die Verantwortung tragen, die Eigenschaft eines Sohnes, einer Tochter, eines Kindes behalten müssen. Ja, nur wer Kind ist, kann in der Gemeinschaft der Gläubigen Vater sein. Im Reich Gottes bleiben die Menschen immer Kinder, Söhne und Töchter. Jesus warnt davor, die Jünger, die Kleinen zu verachten: Ihre Engel stehen stets vor Gott. Er will damit sagen, dass Gott sie beschützt. In die gleiche Richtung zielt das außerordentliche Gleichnis vom verlorenen Schaf, das Jesus erzählt, um aufzuzeigen, wie die Liebe Gottes zu seinen Kindern ist. Er tut das Unmögliche, damit keines von den Kleinen verloren geht. Das ist etwas, was in den christlichen Gemeinschaften wieder sichtbarer sein müsste: dass an erster Stelle die Sorge um das Heil der Brüder und Schwestern steht. In der Vergangenheit sagte man, die erste Aufgabe der Priester, und hier möchte ich sagen: der gesamten christlichen Gemeinschaft, ist das „Heil der Seelen“. Das muss es wieder sein, denn das ist die Sorge Gottes.


09/08/2011
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