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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch der Sprichwörter 3,1-12

Mein Sohn, vergiß meine Lehre nicht, bewahre meine Gebote in deinem Herzen!

Denn sie vermehren die Tage und Jahre deines Lebens und bringen dir Wohlergehen.

Nie sollen Liebe und Treue dich verlassen; binde sie dir um den Hals, schreib sie auf die Tafel deines Herzens!

Dann erlangst du Gunst und Beifall bei Gott und den Menschen.

Mit ganzem Herzen vertrau auf den Herrn, bau nicht auf eigene Klugheit;

such ihn zu erkennen auf all deinen Wegen, dann ebnet er selbst deine Pfade.

Halte dich nicht selbst für weise, fürchte den Herrn, und fliehe das Böse!

Das ist heilsam für deine Gesundheit und erfrischt deine Glieder.

Ehre den Herrn mit deinem Vermögen, mit dem Besten von dem, was du erntest.

Dann füllen sich deine Scheunen mit Korn, deine Fässer laufen über von Wein.

Mein Sohn, verachte nicht die Zucht des Herrn, widersetz dich nicht, wenn er dich zurechtweist.

Wen der Herr liebt, den züchtigt er, wie ein Vater seinen Sohn, den er gern hat.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Gleich zweimal wendet sich der Herr an uns als Söhne und Töchter. "Mein Sohn" sagt er am Ende dieses Abschnitts und sodann "geliebter Sohn", geliebte Tochter. Diese Worte gleichen einer inständigen Bitte und erinnern uns zugleich an das, was wir wirklich sind. Der Text besteht auf der Notwendigkeit, unsere Abhängigkeit von Gott anzuerkennen und auf ihn zu vertrauen: "Mit ganzem Herzen vertrau auf den Herrn, bau nicht auf eigene Klugheit; ... Halte dich nicht selbst für weise, fürchte den Herrn, und fliehe das Böse." Es geht nicht um ein Zeichen des Misstrauens gegen die menschliche Klugheit, sondern vielmehr um eine Ermahnung, sich unserer Lage bewusst zu sein. Zuweilen glauben wir, weise zu sein. Wir verhalten uns selbstsicher und arrogant, als ob wir uns jederzeit allein für das Gute entscheiden könnten. Es ist dagegen notwendig, "die Lehre Gottes nicht zu vergessen" und sein Wort zu bewahren, damit wir in Frieden leben und gerechte Entscheidungen treffen können. "Liebe und Treue" sollen uns nie verlassen. Der Text ermahnt uns: "Binde sie um den Hals, schreib sie auf die Tafel des Herzens!", damit sie nie ausgelöscht werden. Wie oft aber schwinden Liebe und Treue dahin, wenn man nur auf sich selbst hört und glaubt, immer Recht zu haben und sich gegenüber den anderen durchsetzen zu müssen. Die Auswirkungen eines guten und getreuen Lebens sind "Wohlwollen und Erfolg". Ganz anders ist es für den, der meint, er müsse seinen eigenen Angelegenheiten nachgehen und sich gegenüber den anderen durchsetzen, um Erfolg zu haben. Der Verfasser ermahnt uns zuletzt, die Pflichten gegenüber dem Herrn zu erfüllen, von dem wir viel empfangen haben: "Ehre den Herrn mit deinem Vermögen, mit dem Besten von dem, was du erntest. Dann füllen sich deine Scheunen mit Korn, deine Fässer laufen über von Wein." Denken wir an die Worte im Evangelium: "Wer hat, dem wird gegeben, und wer nicht hat, dem wird das, was er hat, genommen werden." Wir haben oft nichts, weil wir weder Gott noch den Menschen etwas geben können. Das unentgeltliche Geben bereichert das Leben, doch der Geiz macht es arm. Hier bezieht sich unser Text vielleicht auf die Erstlingsgaben, die jährlich dem Hohepriester im Tempel als Anerkennung der vom Herrn empfangenen Gaben dargebracht werden mussten. Ihm gegenüber sind wir immer Schuldner und dürfen keine Forderungen stellen. Lassen wir uns zurechtweisen, um in Liebe und Frieden zu leben und vor ihm und den Menschen reich zu werden.


13/01/2012
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