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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gebet für die Einheit der Kirchen. Besonderes Gedenken an die christlichen Gemeinden in Europa und Amerika.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch der Sprichwörter 8,1-21

Ruft nicht die Weisheit, erhebt nicht die Klugheit ihre Stimme?

Bei der Stadtburg, auf den Straßen, an der Kreuzung der Wege steht sie;

neben den Toren, wo die Stadt beginnt, am Zugang zu den Häusern ruft sie laut:

Euch, ihr Leute, lade ich ein, meine Stimme ergeht an alle Menschen:

Ihr Unerfahrenen, werdet klug, ihr Törichten, nehmt Vernunft an!

Hört her! Aufrichtig rede ich. Redlich ist, was meine Lippen reden.

Die Wahrheit spricht meine Zunge, Unrechtes ist meinen Lippen ein Greuel.

Alle meine Worte sind recht, keines von ihnen ist hinterhältig und falsch.

Für den Verständigen sind sie alle klar und richtig für den, der Erkenntnis fand.

Nehmt lieber Bildung an als Silber, lieber Verständnis als erlesenes Gold!

Ja, Weisheit übertrifft die Perlen an Wert, keine kostbaren Steine kommen ihr gleich.

Ich, die Weisheit, verweile bei der Klugheit, ich entdecke Erkenntnis und guten Rat.

Gottesfurcht verlangt, Böses zu hassen. Hochmut und Hoffart, schlechte Taten und einen verlogenen Mund hasse ich.

Bei mir ist Rat und Hilfe; ich bin die Einsicht, bei mir ist Macht.

Durch mich regieren die Könige und entscheiden die Machthaber, wie es Recht ist;

durch mich versehen die Herrscher ihr Amt, die Vornehmen und alle Verwalter des Rechts.

Ich liebe alle, die mich lieben, und wer mich sucht, der wird mich finden.

Reichtum und Ehre sind bei mir, angesehener Besitz und Glück;

meine Frucht ist besser als Gold und Feingold, mein Nutzen übertrifft wertvolles Silber.

Ich gehe auf dem Weg der Gerechtigkeit, mitten auf den Pfaden des Rechtes,

um denen, die mich lieben, Gaben zu verleihen und ihre Scheunen zu füllen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Weisheit lässt sich wie die Stimme eines Menschen hören, der seine Söhne ruft. Auf den Anhöhen, an den Kreuzungen der Wege, an den Stadttoren, an den Eingängen der Häuser, überall stellt sie sich hin, um ihre Söhne zu erreichen. Unaufhörlich sucht die Liebe des Herrn den Menschen, damit er seinen Ruf erwidere, wie Jesus, der seine Diener überallhin aussendet, um die zum Hochzeitsmahl Geladenen zu rufen: „Euch, ihr Leute, lade ich ein, meine Stimme ergeht an alle Menschen“. Wie oft hat uns die Stimme Gottes erreicht und uns ermahnt, um uns das Geheimnis des Lebens zu verkünden. In seiner Stimme haben wir Wahrheit, Gerechtigkeit, Besonnenheit, Klugheit, Rat, Erfolg und Kraft gefunden. Das sind einige der Merkmale, die diese Stimme äußerst kostbar machen, kostbarer als Gold und Perlen. Sie ist auch Wegweiserin für eine gute Regierung: „Durch mich regieren die Könige und entscheiden die Machthaber, wie es Recht ist; durch mich versehen die Herrscher ihr Amt, die Vornehmen und alle Verwalter des Rechts“. Es lohnt, sich für die Suche nach der Weisheit zu verausgaben, weil sie „alle liebt, die sie lieben und wer sie sucht, wird sie finden“. Hier stellt sich eine Frage an das Leben eines jeden: wie soll man die Weisheit suchen, wo kann man ihre Lehre finden? Das Buch der Sprichwörter identifiziert die Weisheit mehrmals mit der Lehre Gottes. Handelt es sich nur um die Thora, wie sie der Herr seinem Volk Israel geoffenbart hat? Es scheint, dass sich diese Weisheit auch auf das ausdehnt, was der Herr in das Leben der Völker und in das Gewissen eines jeden hineingelegt hat. Das eigentliche Problem ist das Suchen, dass man sich also nicht von seinem Instinkt, von seinen Gewohnheiten, von seinem Charakter, von sich selbst leiten lässt. Das Geheimnis der Weisheit liegt in Gott. Sie ist eine Gabe, die uns jedes Mal gewährt wird, wenn wir uns vor Gott hinstellen. Sie birgt in sich all das Gute, Schöne und Gerechte, das Gott in die Welt hineingelegt hat. Deshalb besteht der Inbegriff dieser Weisheit von Anbeginn bei Gott. Für uns Christen hat sie sich endgültig im Tod und in der Auferstehung Jesu, in seiner Lehre und in seinem Wort geoffenbart. Nichts kommt ihr gleich, denn sie ist Gottes Gabe an die Menschheit.


24/01/2012
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