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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der zweite Brief an Timotheus 4,9-22

Beeil dich, komm bald zu mir!

Demas hat mich aus Liebe zu dieser Welt verlassen und ist nach Thessalonich gegangen; Kreszenz ging nach Galatien, Titus nach Dalmatien.

Nur Lukas ist noch bei mir. Bring Markus mit, denn er wird mir ein guter Helfer sein.

Tychikus habe ich nach Ephesus geschickt.

Wenn du kommst, bring den Mantel mit, den ich in Troas bei Karpus gelassen habe, auch die Bücher, vor allem die Pergamente.

Alexander, der Schmied, hat mir viel Böses getan; der Herr wird ihm vergelten, wie es seine Taten verdienen.

Nimm auch du dich vor ihm in acht, denn er hat unsere Lehre heftig bekämpft.

Bei meiner ersten Verteidigung ist niemand für mich eingetreten; alle haben mich im Stich gelassen. Möge es ihnen nicht angerechnet werden.

Aber der Herr stand mir zur Seite und gab mir Kraft, damit durch mich die Verkündigung vollendet wird und alle Heiden sie hören; und so wurde ich dem Rachen des Löwen entrissen.

Der Herr wird mich allem Bösen entreißen, er wird mich retten und in sein himmlisches Reich führen. Ihm sei die Ehre in alle Ewigkeit. Amen.

Grüße Priska und Aquila und die Familie des Onesiphorus!

Erastus blieb in Korinth, Trophimus mußte ich krank in Milet zurücklassen.

Beeil dich, komm noch vor dem Winter! Es grüßen dich Eubulus, Pudens, Linus, Klaudia und alle Brüder.

Der Herr sei mit deinem Geist! Die Gnade sei mit euch!

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Apostel hat die Ratschläge für seinen Schüler Timotheus beendet. Abschließend schreibt er ihm: „Beeil dich, komm bald zu mir!“ Paulus denkt oft voller Zuneigung und Sehnsucht an ihn. Vor allem gedenkt er seiner im Gebet (vgl. 2Tim 1,3–4), auch weil er Angst hat, dass Timotheus ihn, wenn er die Reise aufschiebt, nicht mehr lebend antreffen wird. Gerade noch hatte er geschrieben, „dass sich alle in der Provinz Asien von mir abgewandt haben, auch Phygellus und Hermogenes“ (2Tim 1,15). Jetzt erklärt er: „Bei meiner ersten Verteidigung ist niemand für mich eingetreten; alle haben mich im Stich gelassen.“ Titus, der von Rom nach Kreta zurückgekehrt war (vgl. Tit 3,12), war schon wieder nach Dalmatien aufgebrochen (vgl. Röm 15,19). Nur „der Arzt Lukas, unser lieber Freund“ (Kol 4,14) und treuer Gefährte ist an seiner Seite geblieben. Paulus bittet Timotheus, Markus mit nach Rom zu bringen. Dann spricht er von den anderen Mitarbeitern und macht auf diese Weise deutlich, wie sehr er von der Notwendigkeit überzeugt ist, Mitarbeiter im apostolischen Dienst zu haben. Paulus ist kein isolierter Protagonist, sondern durchaus imstande, tatkräftige Mitarbeiter auszuwählen und sie in der Leitung der verschiedenen Gemeinden einzusetzen. Anschließend bittet er Timotheus, ihm einige Dinge mitzubringen, die er auf seiner letzten Reise in Troas bei einem anderweitig nicht bekannten Christen namens Karpus zurückgelassen hatte. Da er auf seinem Weg nach Rom ohnehin über Troas kommen wird, um seine Reise von dort aus über die Via Ignatia fortzusetzen, kann er diese Bitte leicht erfüllen und auch den Mantel mitnehmen. Er bittet ihn außerdem um „Bücher“, das heißt Papyrusrollen, und „Pergamente“, die vermutlich die Schriften des Alten Testaments enthalten. Dem Apostel kommen zwei traurige Erfahrungen aus der Vergangenheit ins Gedächtnis: das Böse, das ein Schmied namens Alexander ihm mit seinem Kampf gegen die Verkündigung angetan hat, und die bittere Enttäuschung darüber, dass ihn alle im Stich ließen, als er vor Gericht gestellt wurde. Jesus hat dasselbe erlebt, und Paulus ahmt ihn auch in der Vergebungsbereitschaft nach: „Möge es ihnen nicht angerechnet werden.“ Auch in Ketten erklingt das Evangelium mit seiner ganzen Kraft. Wieder einmal ist Paulus durch die Hand Gottes „dem Rachen des Löwen entrissen“ worden, aber er weiß, dass das Todesurteil nur aufgeschoben ist. Auf einen Freispruch hofft er nicht mehr. Gott jedoch wird ihn befreien und „allem Bösen entreißen“. Er wird ihn aus jeglichem irdischen Elend erretten „und in sein himmlisches Reich führen.“ Den Philippern hatte er geschrieben: „Ich sehne mich danach, aufzubrechen und bei Christus zu sein – um wie viel besser wäre das!“ (Phil 1,23). Abschließend grüßt er seine Mitarbeiter und bittet Timotheus ein zweites Mal, rasch zu ihm zu kommen. Allen wünscht er die „Gnade“ – die Gunst und rettende Liebe Gottes.


16/04/2012
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