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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an Titus 3,12-15

Sobald ich Artemas oder Tychikus zu dir schicke, komm rasch zu mir nach Nikopolis; denn ich habe mich entschlossen, dort den Winter zu verbringen.

Den gesetzeskundigen Zenas und den Apollos statte für die Weiterreise gut aus, damit ihnen nichts fehlt.

Auch unsere Leute sollen lernen, nach Kräften Gutes zu tun, wo es nötig ist, damit ihr Leben nicht ohne Frucht bleibt.

Es grüßen dich alle, die bei mir sind. Grüße alle, die uns durch den Glauben in Liebe verbunden sind. Die Gnade sei mit euch allen!

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Nachdem Paulus Titus die Aufgaben anvertraut hat, die ihm am meisten am Herzen liegen – die Ordnung des christlichen Lebens auf der Insel Kreta (Tit 1,5–9; 2,1–3.7) und den Kampf gegen die Irrtümer (Tit 1,10–16; 3,8–11) – beendet er den Brief nach einigen persönlichen Empfehlungen mit Grüßen und guten Wünschen. Er schreibt seinem Schüler, dass er einen seiner Mitarbeiter – entweder Artemas oder Tychikus – auf die Insel schicken wird, um die Leitung der Gemeinde zu übernehmen. Dann kann Titus von dieser Aufgabe befreit werden und ihm sofort nach Nikopolis nachreisen, wo der Apostel den Winter verbringen wird. Paulus bittet ihn außerdem, sich um die beiden Brüder Zenas und Apollos zu kümmern, „damit ihnen nichts fehlt“. Sie bringen vermutlich den Brief nach Kreta und müssen die Reise möglicherweise nach Alexandria fortsetzen. Paulus ermahnt Titus, die Großzügigkeit der Gemeinde von Kreta gegenüber denjenigen zu wecken, die pastorale Verantwortung tragen. Sie sollen sich in ihrem Geist der Großzügigkeit nicht von den Juden und Heiden übertreffen lassen, die ihren Wanderpredigern auf zuvorkommende Weise helfen. Diese Liebe ist die Frucht eines wahrhaft vom Evangelium geprägten Geistes. Johannes Chrysostomus kommentiert: „Paulus fordert sie auf, nicht zu warten, bis die Bedürftigen zu ihnen kommen, sondern sich auf die Suche nach denen zu begeben, die Hilfe brauchen … Während man das Gute tut, bringt das, was getan wird, weniger denjenigen einen Vorteil, die es empfangen, als vielmehr denjenigen, die es tun: Denn es erlaubt ihnen, erhobenen Hauptes vor Gott zu stehen.“ Schließlich richtet Paulus Titus und der Gemeinde die Grüße seiner Mitarbeiter aus und zeigt so jene Geschwisterlichkeit, die die Grenzen überwindet und die Anfänge der ersten echten Globalisierung verwirklicht. Denn wenn Paulus seine Briefe schreibt, hat er immer die in den verschiedenen Regionen verstreuten christlichen Gemeinden vor Augen. Ihnen gilt seine erste Sorge: dass sie das Evangelium, das ihnen verkündet worden ist, unversehrt bewahren. Das ist „die Gnade“ Gottes, die Paulus Titus und der ganzen Gemeinde wünscht.


26/04/2012
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