Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Sergius von Radonez, den Gründer des Klosters der Heiligen Dreifaltigkeit in der Nähe von Moskau. Gedenken an den evangelischen Pastor Paul Schneider, der am 18. Juli 1939 im Konzentrationslager Buchenwald starb.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der erste Brief des Petrus 3,13-17

Und wer wird euch Böses zufügen, wenn ihr euch voll Eifer um das Gute bemüht?

Aber auch wenn ihr um der Gerechtigkeit willen leiden müßt, seid ihr seligzupreisen. Fürchtet euch nicht vor ihnen, und laßt euch nicht erschrecken,

sondern haltet in eurem Herzen Christus, den Herrn, heilig! Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt;

aber antwortet bescheiden und ehrfürchtig, denn ihr habt ein reines Gewissen. Dann werden die, die euch beschimpfen, weil ihr in (der Gemeinschaft mit) Christus ein rechtschaffenes Leben führt, sich wegen ihrer Verleumdungen schämen müssen.

Es ist besser, für gute Taten zu leiden, wenn es Gottes Wille ist, als für böse.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

"Und wer wird euch Böses zufügen, wenn ihr euch voll Eifer um das Gute bemüht?" Diese Worte sind an Christen gerichtet, die starken Feindseligkeiten ausgesetzt sind. Doch diese können ihnen nicht schaden, denn der Herr selbst wird sie verteidigen. Deshalb kann der Apostel sagen, dass die Christen auch in Zeiten der Verfolgung selig sind, wie auch Jesus selbst gesagt hatte: "Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden" (Mt 5,10). Die Seligpreisung für die Christen ist, bei Jesus zu bleiben und seine Liebe zu bezeugen. Das ist es, was der Apostel meint, wenn er dazu auffordert, "jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt" (V.15). Ja, die Christen sind dazu berufen, ihren Glauben nicht nur verständlich zu machen, sondern auch anziehend für die Menschen unserer Zeit. Rede und Antwort zu stehen, bedeutet nicht einfach, sich abstrakt und defensiv zu verteidigen. Es beinhaltet viel mehr. Die Jünger werden ermahnt, die anderen zum Glauben zu rufen und Wege zu finden, um ihren Verstand und ihr Herz zu berühren. Dieser Aufgabe muss sich die gesamte christliche Gemeinschaft der Christen und jeder einzelne Jünger annehmen. Es erfordert Aufmerksamkeit und Sorge in Bezug auf den Inhalt des Glaubens und bezüglich der Person, an die man sich wendet. Deswegen kann diese Aufgabe nicht auf oberflächliche, improvisierte oder arrogante Weise erfüllt werden. Der Apostel ermahnt, es bescheiden und ehrfürchtig zu tun, geleitet von Gefühlen des Wohlwollens. Der Apostel scheint zu dem Schluss zu kommen, dass es besser sei, das Böse zu erleiden, als es zu tun. Jedenfalls ist der Glaube kein Knüppel, mit dem man den schlägt, der uns zuhört, sondern ein Ruf, der das Herz berühren muss. Der Zuhörer soll die Traurigkeit des Lebens verstehen, das er führt und sein Herz zu Gott bekehren. Das war es, was Petrus mit seiner ersten Predigt am Pfingsttag tat. Die Apostelgeschichte schreibt, dass es seine Zuhörer mitten ins Herz traf (Apg 2,37). Man soll nicht sein Leben und seinen Glauben für sich behalten, sondern beides mit Geduld und Liebe und immer auf eindeutige Art und Weise weitergeben. Das kann auch schmerzhaft sein, das sehen wir vor allem in den Ländern, in denen die Christen eine verfolgte Minderheit sind oder in denen sie daran gehindert werden, ihren Glauben zu leben. Doch Petrus lehrt uns: "Es ist besser, für gute Taten zu leiden, wenn es Gottes Wille ist, als für böse" (V.17).


18/07/2012
Gedenken an die Heiligen und die Propheten


Veranstaltungen der woche
M&A
19
Sonntag 19 März
Liturgie des Sonntags
M&A
20
Montag 20 März
Gebet für den Frieden
M&A
21
Dienstag 21 März
Gedenken an die Mutter des Herrn
M&A
22
Mittwoch 22 März
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
M&A
23
Donnerstag 23 März
Gedenken an die Kirche
M&A
24
Freitag 24 März
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
M&A
25
Samstag 25 März
Vorabend des Sonntags
M&A
26
Sonntag 26 März
Liturgie des Sonntags