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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Antonius von den Kiewer Höhlen (+ 1073). Mit dem heiligen Theodosius ist er der Vater des russischen Mönchtums und gilt als Gründer des Höhlenklosters.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der erste Brief des Petrus 4,12-19

Liebe Brüder, laßt euch durch die Feuersglut, die zu eurer Prüfung über euch gekommen ist, nicht verwirren, als ob euch etwas Ungewöhnliches zustoße.

Statt dessen freut euch, daß ihr Anteil an den Leiden Christi habt; denn so könnt ihr auch bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit voll Freude jubeln.

Wenn ihr wegen des Namens Christi beschimpft werdet, seid ihr seligzupreisen; denn der Geist der Herrlichkeit, der Geist Gottes, ruht auf euch.

Wenn einer von euch leiden muß, soll es nicht deswegen sein, weil er ein Mörder oder ein Dieb ist, weil er Böses tut oder sich in fremde Angelegenheiten einmischt.

Wenn er aber leidet, weil er Christ ist, dann soll er sich nicht schämen, sondern Gott verherrlichen, indem er sich zu diesem Namen bekennt.

Denn jetzt ist die Zeit, in der das Gericht beim Haus Gottes beginnt; wenn es aber bei uns anfängt, wie wird dann das Ende derer sein, die dem Evangelium Gottes nicht gehorchen?

Und wenn der Gerechte kaum gerettet wird, wo wird man dann die Frevler und Sünder finden?

Darum sollen alle, die nach dem Willen Gottes leiden müssen, Gutes tun und dadurch ihr Leben dem treuen Schöpfer anbefehlen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Zum zweiten Mal nennt Petrus jene Christen, die unter der Härte der Verfolgung leiden, "liebe Brüder", damit möchte er seine Zuneigung zu ihnen zum Ausdruck bringen. Vielleicht ist die Gewalt, die auf sie niedergeht, und die der Apostel mit einer Feuersglut vergleicht, besonders stark. Er fordert sie dennoch auf, sich davon nicht verwirren zu lassen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass im Leben des Jüngers Leid entsteht, weil es Widerstände gegen das Evangelium gibt. Ja, er sagt den Christen sogar, dass sie sich freuen sollen, denn auf diese Weise nehmen sie an den Leiden Jesu teil. Diesen Weg müssen die Jünger gehen, um auch seine Herrlichkeit in der Auferstehung zu erlangen. In der Tat wird in den Augen Gottes kein Schmerz vergeudet und kein Opfer geht verloren. Es gibt ein Geheimnis und damit zusammenhängend einen Dienst des Leidens, der die rettende Wahrheit des Kreuzes offenbart: Ausgehend vom Kreuz beginnt das Heil. Gott schickt nicht das Böse und das Leid und schon gar nicht den Tod. Im Leiden aber sind wir mit ihm verbunden, denn er hat für uns alle gelitten. Die Jünger Jesu, die gerufen sind, die Leiden Christi zu teilen, setzen sich mit ihm für die Rettung der Welt ein. Deswegen bleibt die Nachahmung Christi das höchste Ideal des Jüngers, nach dem er mit all seinen Kräften streben muss, wonach er sich vor allem anderen sehnen und worum er beständig im Gebet flehen muss. Petrus benutzt die Bezeichnung Christen für die Jünger Jesu vielleicht, um diese Nachfolge zu unterstreichen. Dieser Begriff wird nur dreimal im Neuen Testament verwendet, zweimal in der Apostelgeschichte und ein drittes Mal in diesem Brief. Dies drückt aus, dass die Größe des Jüngers ganz in diesem Namen eingeschlossen ist. Petrus benutzt ihn nicht zufällig, wenn er von den Leiden spricht, die den Jüngern zugefügt werden. Wenn der Jünger die gleichen Leiden erfährt wie Christus, so wird er zum "Christen", er wird ganz und gar zum Jünger.


23/07/2012
Gedenken an die Armen


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