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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an Maria, eine psychisch kranke Frau, die in Rom gestorben ist. Mit ihr denken wir an alle psychisch Kranken. Gedenken an die Heiligen Joachim und Anna.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der erste Brief des Petrus 5,5-14

Sodann, ihr Jüngeren: ordnet euch den Ältesten unter! Alle aber begegnet einander in Demut! Denn Gott tritt den Stolzen entgegen, den Demütigen aber schenkt er seine Gnade.

Beugt euch also in Demut unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöht, wenn die Zeit gekommen ist.

Werft alle eure Sorge auf ihn, denn er kümmert sich um euch.

Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann.

Leistet ihm Widerstand in der Kraft des Glaubens! Wißt, daß eure Brüder in der ganzen Welt die gleichen Leiden ertragen müssen!

Der Gott aller Gnade aber, der euch in (der Gemeinschaft mit) Christus zu seiner ewigen Herrlichkeit berufen hat, wird euch, die ihr kurze Zeit leiden müßt, wiederaufrichten, stärken, kräftigen und auf festen Grund stellen.

Sein ist die Macht in Ewigkeit. Amen.

Durch den Bruder Silvanus, den ich für treu halte, habe ich euch kurz geschrieben; ich habe euch ermahnt und habe bezeugt, daß dies die wahre Gnade Gottes ist, in der ihr stehen sollt.

Es grüßen euch die Mitauserwählten in Babylon und mein Sohn Markus.

Grüßt einander mit dem Kuß der Liebe! Friede sei mit euch allen, die ihr in (der Gemeinschaft mit) Christus seid.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

In diesem Abschnitt seines Briefes wandte sich Petrus wahrscheinlich an Menschen, die den Ältesten bei ihrem Dienst in den Gemeinden halfen. Er weist darauf hin, dass sie sich unterordnen sollen. Von Anfang an gibt es in der Gemeinde eine Ordnung, um ihre Harmonie und Stabilität zu gewährleisten. Alle werden ermahnt, demütig zu sein, denn sie sollen Kinder des Vaters im Himmel und Kinder der Kirche bleiben, die ihre Mutter ist. Die Demut macht die Christen Jesus ähnlich, der zum Diener aller geworden ist. Der Apostel spielt auf ein schönes Bild an, man soll sich mit der Demut bekleiden als einem Gewand für den Dienst an den Brüdern und Schwestern. Wahrscheinlich erinnert sich der Apostel dabei an die Fußwaschung beim Letzten Abendmahl. Und sicher denkt er an die mahnenden Worte des Meisters, die dieser nach dem lautstarken Widerspruch des Petrus, an ihn gerichtet hatte: "Wenn ich dich nicht wasche, hast du keinen Anteil an mir" (Joh 13,8). Die Demut kennzeichnet den Jünger, sie befreit ihn vom Stolz, der Wurzel aller Laster und Sünden. Der Feind, der Teufel, war schon im Garten Eden anwesend und umgarnt mithilfe ihres Stolzes weiterhin alle Menschen und führt sie in Versuchung, damit sie seine Sklaven werden. Der Apostel ruft dazu auf, ihm Widerstand zu leisten, denn er ist darauf aus, uns zu vernichten und in seiner Gier und Unersättlichkeit zu verschlingen. Manchmal sind wir uns der Kraft des Bösen nicht bewusst. Wir bemerken diesen Geist der Trennung - den Teufel - nicht, der jeden Tag umhergeht, um uns unter seinen boshaften Willen zu zwingen. Der Apostel ermahnt uns, ihm zu widerstehen, denn er will uns durch sein Handeln zerstören, ja er will uns verschlingen, gefräßig und unersättlich wie eine Schlange. Das Leben der Christen ist nicht nur davon geprägt, gegen das Böse zu kämpfen sondern auch davon, dem Bösen zu widerstehen. Den Versuchungen nicht nachzugeben, das ist schon ein Schritt hin zur Bekehrung. Petrus fügt noch hinzu, dass wir den Versucher durch die Kraft des Glaubens besiegen können, auch wenn er stark erscheint. So erging es auch Jesus in der Wüste: Mit der Kraft des Wortes Gottes wies er die Versuchungen von sich. Stützen wir uns also auf den Herrn, wohnen wir in seinen Vorhöfen, nämlich in der Gemeinschaft der Jünger, dann werden wir standhaft sein und nichts kann uns zum Schwanken bringen. Der Herr wird unsere Rettung sein. Am Ende seines Briefes lenkt der Apostel Petrus den Blick auf die Zukunft, die den Jüngern verheißen ist: "Der Gott aller Gnade ... wird euch, die ihr kurze Zeit leiden müsst, wieder aufrichten, stärken, kräftigen und auf festen Grund stellen." Auf dem festen Grund des Felsens, der Christus ist, können die Jünger schon heute wie dereinst als Auferstandene leben.


26/07/2012
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